openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Wie Pathologen jetzt im Homeoffice arbeiten

25.03.202009:29 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Wie Pathologen jetzt im Homeoffice arbeiten

(openPR) Programmierer, Kreative oder Lehrer arbeiten längst von Zuhause. Aber Pathologen? – An einem Institut für Pathologie & Zytologie wurde im Zeichen der Corona-Krise über Nacht das Homeoffice für Ärzte realisiert.

„So stehen unsere dringend benötigten Mediziner auch in Quarantäne weiter für Krebsdiagnosen und andere lebenswichtige Befundungen zur Verfügung“, erklärt der Leiter des Instituts für Pathologie, das sieben Krankenhäuser versorgt. Außerdem „wird durch das Arbeiten von Zuhause für unsere Ärzte das Risiko minimiert, von Mitarbeitern und anderen Kontaktpersonen angesteckt zu werden“.



Das medizinische Homeoffice kann nur dann realisiert werden, wenn der Pathologe daheim am Bildschirm qualitativ genauso exakte Diagnosen zu Tumoren und anderen Erkrankungen geben kann, wie an seinem Mikroskop im Labor.

Wie genau diese hohe Anforderung erfüllt werden kann, darüber hat sich der Kölner Priv.-Doz. Dr. Martin Weihrauch schon längst Gedanken gemacht. Seine Lösung trägt den Namen „PathoZoom“. Mit Kollegen und einem Team aus Software-Spezialisten hat der Kölner Onkologe und IT-Experte die Software entwickelt, mit der sich Pathologen ihr Labor via Smartphone, Tablet oder Laptop nach Hause holen können „und zwar unter Berücksichtigung aller Datenschutz- und Berufsausübungsregeln“, versichert Dr. Weihrauch.

Aus über 20 Jahren klinischer Erfahrung weiß der 48-Jährige nicht nur, wie wichtig diese Punkte gerade in Deutschland sind, sondern kennt auch die Zurückhaltung deutscher Ärzte beim Einsatz neuer Technologien. Als bekannter Vorreiter im Bereich digitale Pathologie sieht Dr. Martin Weihrauch die Krise allerdings als Chance, die „German Angst“ zu überwinden und längst vorhandene Möglichkeiten der Telemedizin endlich voll auszuschöpfen. Nur so könne vielerorts in diesen Tagen die medizinische Versorgung – wie in mehreren Instituten, die seine Lösungen verwenden – überhaupt aufrecht erhalten werden. „Klinikkonferenzen und Tumorboards, die wir bisher in Teams täglich in kleinsten Besprechungsräumen abgehalten haben, werden wegen Infektionsgefahr abgesagt“, berichtet Dr. Weihrauch, was aktuell hinter den Türen deutscher Krankenhäuser geschieht. „Ärzte verbringen ihre wertvolle Zeit zu Hause in Quarantäne.“

Die ursprüngliche Motivation des Kölners war es, mit seiner Software Pathologen flexibleres Arbeiten – jederzeit und von jedem Ort aus – zu ermöglichen, Zweitmeinungen per Mausklick zu erhalten oder Ärzte Teilzeit in ein Team zu integrieren. Durch das Corona-Virus aber hat „PathoZoom“ eine ganz neue, akute Dimension erhalten: Kliniken und Institute können damit sofort Tumorboards per Videokonferenz durchführen oder Präparate per Telemedizin diagnostizieren, um das medizinische Versorgungssystem in dieser Krisenzeit funktionsfähig zu erhalten.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1081402
 1659

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Wie Pathologen jetzt im Homeoffice arbeiten“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Smart In Media

Bild: Im Jubiläumsjahr „125 Jahre Röntgenstrahlen“: EasyRadiology – der Abschied von der Patienten-CDBild: Im Jubiläumsjahr „125 Jahre Röntgenstrahlen“: EasyRadiology – der Abschied von der Patienten-CD
Im Jubiläumsjahr „125 Jahre Röntgenstrahlen“: EasyRadiology – der Abschied von der Patienten-CD
Wie kann zu Corona-Zeiten in Radiologien das Infektionsrisiko und die Aufenthaltsdauer für Patienten verringert werden? – Die Antwort heißt „EasyRadiology“. Der Bildbetrachter für radiologische Aufnahmen sorgt im Jubiläumsjahr „125 Jahre Röntgenstrahlen“ für einen nächsten Meilenstein in der Radiologie: den Abschied von der Patienten-CD/-DVD. Mit EasyRadiology wird der Plastik-Datenträger überflüssig: Bilder und Befunde werden via Internet an Patienten und weiterbehandelnde Ärzte versendet; sie benötigen zum Betrachten nur noch den persönlic…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Pathologie – Beruf und Familie gleichberechtigt lebenBild: Pathologie – Beruf und Familie gleichberechtigt leben
Pathologie – Beruf und Familie gleichberechtigt leben
… spannendste Fach der Medizin“, betont Dr. Wiebke Solaß. „Hier kommen die neuesten wissenschaftlichen Entwicklungen zusammen und anders als in anderen Fachgebieten haben Pathologen als Allrounder den gesamten Menschen im Blick“, so die angehende Fachärztin. Sie hat ihr berufliches Zuhause am Pathologischen Institut der Eberhards-Karl-Universität Tübingen …
Pathologen trauern um Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe
Pathologen trauern um Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe
… zu klein. Wir betrauern den Tod von Prof. Dr. Jörg Dietrich Hoppe, früherer Präsident der Bundesärztekammer und langjähriges Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Deutscher Pathologen. Auch als Mitglied eines Fachgebiets der mittelbaren Krankenversorgung waren dem Pathologen Medizin und Mensch ganz unmittelbare Anliegen und nie versagender Kompass. …
Pathologen vor dem Ausstieg aus dem Mammographie-Screening?
Pathologen vor dem Ausstieg aus dem Mammographie-Screening?
In der Umsetzung des Mammographie-Screenings herrscht unter den Pathologen Ernüchterung und Frustration. Die strukturellen Mängel lassen die Abneigung und die Verzweiflung am Programm derzeit rasch wachsen. Insbesondere die Benachteiligung der Vorsorgepatientinnen gegenüber den anderen Brustkrebspatientinnen sorgt für Unverständnis. Mit der Einführung …
Bild: Pathologie – Modell für einen dritten WegBild: Pathologie – Modell für einen dritten Weg
Pathologie – Modell für einen dritten Weg
… Robert-Koch-Platz 9, 10115 Berlin. als traditionelle Nachlese des 15. Bundeskongresses Pathologie Berlin. Prof. Dr. med. Werner Schlake, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Pathologen, berichtet über die Ergebnisse des Kongresses, in dessen Blickfeld vom 24.-26.04.2015 in Berlin sowohl diagnostische, wie hochaktuelle gesundheitspolitische Themen …
Bild: Kongressbericht 2011 - Pathologie sichtbar machenBild: Kongressbericht 2011 - Pathologie sichtbar machen
Kongressbericht 2011 - Pathologie sichtbar machen
Der Bundesverband Deutscher Pathologen hat seinen Kongress im April in Berlin unter das Motto „Pathologie sichtbar machen“ gestellt. Denn zurzeit vollzieht sich der Wandel des Pathologen vom stillen Versorger im Hintergrund zum sichtbaren und unverzichtbaren Partner in den Organkrebs-und Tumorzentren. Tumorzentren stellen den Patienten in den Mittelpunkt …
Bundeskongress Pathologie Berlin kündigt sich an
Bundeskongress Pathologie Berlin kündigt sich an
… der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie (DGP) statt. Beide Veranstaltungen bilden damit die 4. Woche der Pathologie, an der neben dem Bundesverband Deutscher Pathologen und der DGP auch die Internationale Akademie für Pathologie (IAP) und die Akademie für Fortbildung in der Morphologie beteiligt sind. Veranstaltungsort ist das bcc …
Das integrierte Pathologiesystem OmnyxTM erhält CE-Kennzeichnung
Das integrierte Pathologiesystem OmnyxTM erhält CE-Kennzeichnung
- Omnyx Integrated Digital Pathology (IDP) ist eine vollständig integrierte, skalierbare und digitale Lösung für die Pathologie – entwickelt von Pathologen für Pathologen - Entwickelt wurde die Lösung in einem Joint Venture von GE Healthcare und dem University of Pittsburgh Medical Center München, 20. März 2013 – GE Healthcare gab kürzlich bekannt, …
Bild: Zu wenig Pathologen in DeutschlandBild: Zu wenig Pathologen in Deutschland
Zu wenig Pathologen in Deutschland
Der zukünftige Mangel an Pathologen in Deutschland zeichnet sich bereits heute ab. Die Ärztestatistik der Bundesärztekammer belegt die teilweise besorgniserregende Situation. Gab es im Jahr 2006 noch 1.400 berufstätige Pathologen in Deutschland, so sind es 2007 nur noch 1.384 – ein Minus von 1,1%. Bei einem Rückgang von 4,5% der an der Klinik tätigen …
Bild: Bedarfsplanung bremst Tumormedizin ausBild: Bedarfsplanung bremst Tumormedizin aus
Bedarfsplanung bremst Tumormedizin aus
… individualisierten Krebsmedizin der Galenus-von-Pergamon-Preis verliehen wurde, bedroht die angekündigte Bedarfsplanung den Lebensnerv des Fachgebietes Pathologie. Ihr Ziel ist es, die Zahl der Pathologen auf dem derzeitigen Mangelniveau festzuschreiben – zu einem Zeitpunkt, in dem sowohl die Zahl der Krebspatienten steigt, als auch die zur Verfügung …
Bild: Pathologie sichtbar machenBild: Pathologie sichtbar machen
Pathologie sichtbar machen
Vom 8. bis 10. April 2011 veranstaltet der Bundesverband Deutscher Pathologen den 11. BUNDESKONGRESS PATHOLOGIE BERLIN. Tagungsort ist das dbb forum berlin, Friedrichstraße 169/170. „Pathologie sichtbar machen“ ist das Motto und der Anspruch zugleich für ein ambitioniertes Kongressprogramm. In enger Verbindung mit dem Krankenhaus und der Organkrebs-Zentrumsbewegung …
Sie lesen gerade: Wie Pathologen jetzt im Homeoffice arbeiten