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Neue DGLR-Nachwuchsgruppe KSat entwickelt eigene Raumfahrtprojekte im Studium

22.01.202012:58 UhrVereine & Verbände
Bild: Neue DGLR-Nachwuchsgruppe KSat entwickelt eigene Raumfahrtprojekte im Studium
Bild: KSat
Bild: KSat

(openPR) Die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) erweitert ihre Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und begrüßt eine neue Nachwuchsgruppe: KSat e.V. ist eine studentische Kleinsatellitengruppe der Universität Stuttgart, die es ihren Mitgliedern ermöglicht, bereits während des Studiums ein eigenes Raumfahrtprojekt zu verwirklichen.



„KSat begeistert Studierende für die Wissenschaft und bereitet sie frühzeitig auf eine Karriere in der Luft- und Raumfahrt vor“, sagt DGLR-Präsident Prof. Rolf Henke. „Mit ihren vielseitigen Aktivitäten bieten sie eine Kommunikationsplattform für Studierende, Industrie, Forschung und Öffentlichkeit und stärken so die Luft- und Raumfahrtbranche in Deutschland. Wir freuen uns daher sehr, die Gruppe zukünftig im Rahmen der DGLR-Nachwuchsgruppen zu fördern.“

Mit ihren Nachwuchsgruppen unterstützt die DGLR die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses an Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen und anderen Institutionen. Die DGLR-Nachwuchsgruppen profitieren unter anderem von finanzieller Förderung und haben die Möglichkeit, ihre Projekte bei Veranstaltungen wie dem Deutschen Luft- und Raumfahrtkongress (DLRK) zu präsentieren. Hier können die Mitglieder erste Kontakte mit Vertretern und Experten aus der Industrie und Forschung knüpfen und so ihr eigenes Netzwerk in der Luft- und Raumfahrtbranche aufbauen.

In der Hochschulgruppe KSat entwickeln Studierende eigene Raumfahrtprojekte, besuchen und organisieren Veranstaltungen und tauschen ihre Erfahrungen und Fortschritte untereinander aus. „Unsere mehr als 70 Mitglieder sind Studierende aller Semester, vor allem der Luft- und Raumfahrttechnik und anderen Ingenieurs- und Naturwissenschaften. Der Verein steht jedoch Studierenden aller Fachrichtungen offen“, sagt Franziska Hild, Vorstandsvorsitzende der Gruppe.

„KSat“ ist die Abkürzung für Kleinsatelliten. Mit ihrem Satellit „SOURCE“ (Stuttgart Operated University Reserach Cubesat for Evaluation and Education) entwickelt die Gruppe derzeit einen Nanosatelliten, der neben Technologiedemonstrationen und Erdbeobachtungen mithilfe von hochauflösenden Sensoren die untere Erdatmosphäre vermessen soll. Der Satellit wird in einer Kooperation zwischen KSat, dem Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) der Universität Stuttgart und dem Projekt IRAS (Integrated Research Platform for Affordable Satellites) entwickelt. Der Start des Satelliten ist für 2021 geplant.

Ein weiteres Projekt ist der Rover ROACH2 (Robotic in-Orbit Analysis of Cover Hulls), der mithilfe von Elektroadhäsion in der Schwerelosigkeit auf Oberflächen fahren kann. „Mit diesem Experiment wollen wir zeigen, dass diese Technologie für die anspruchsvolle Umgebung der Schwerelosigkeit und des Vakuums geeignet ist“, erklärt Hild. Mit ihrem Rover nimmt die Gruppe am REXUS/BEXUS-Programm des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) teil, das es Studierenden ermöglicht, wissenschaftliche Experimente auf Raketen und Ballonen unter speziellen Bedingungen, wie zum Beispiel unter dem Einfluss von Weltraumstrahlung oder in reduzierter Schwerkraft, durchzuführen. Im März 2020 soll das Experiment in Schweden abheben.

Auch überregional knüpft KSat Kontakte. Im letzten Jahr hat die Gruppe erstmals andere studentische Vereine und Hochschulgruppen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Stuttgart eingeladen, um sich über Projekte, Organisation und gemeinsame Schnittstellen auszutauschen. „Diese Kooperationen möchten wir in Zukunft weiter ausbauen“, so Hild. Als DGLR-Nachwuchsgruppe hat KSat nun auch Zugang zum größten wissenschaftlich-technischen Netzwerk der Luft- und Raumfahrt in Deutschland.

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