(openPR) Über 60 Gäste, Partner, Freunde und Förderer des CJD Frechen, Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, konnte Markus Besserer, Gesamtleiter CJD NRW Süd/Rheinland, zur zwölften Partnerpreisverleihung, bei einem Kölschen Buffet begrüßen. Arrangiert war das Buffet von Esther Schanz, Leiterin der CJD Großküche und ihren Auszubildenden und serviert von den Auszubildenden und ihren Meistern Ralf Stang und Volker Axmann vom Hochbau im CJD Frechen. denn in diesem Jahr fand die Partnerpreisverleihung in der Ausbildungswerkstatt des Bauhandwerkes des CJD Frechen statt. „Wir wollen auf diese Weise den Gästen den Arbeitsplatz in einer CJD Werkstatt mit ihren Auszubildenden und Meistern präsentieren“, erklärte Markus Besserer den ungewöhnlichen Ort. Im Verlauf des Abends wurde der Partner Preis verliehen, den jeweils ein Unternehmen bzw. ein Partner erhält, der sich für die Aufgaben des CJD Berufsbildungswerkes Frechen in außergewöhnlicher Weise engagiert.
Den diesjährigen Preis, eine Statue in Form einer Wendeltreppe, gefertigt in der CJD Metallwerkstatt, erhielt die Bau Firma Heyer Köln, Umbau-Renovierung-Sanierungskonzepte. Der Preis wurde von Inhaber Thorsten Wilhelm Heyer entgegen genommen. In seiner Laudatio erklärte Axel Höfel, Veranstaltungsmanager und Pädagoge im CJD Frechen, Thorsten Heyer sei ein gestandener Mann mit rauer Schale, aber er zeichne sich aus durch einen sehr sozialen Kern, wie er kaum einen Menschen erlebt habe, der im Hochbau arbeitet. Heyer habe erkannt, dass das höchste Kapital eines Unternehmens gute und zufriedene Mitarbeitende seien. Praktikumsbetriebe, wie die Firma Heyer seien für das CJD Frechen wichtig, da dort die jungen Menschen am Kunden lernen und auch das, was in den Fachbetrieben erarbeitet wird.
Das CJD Berufsbildungswerk Frechen zeichne die Firma Heyer mit dem Partnerpreis aus, weil sie sich besonders für die Auszubildenden im CJD engagiert hat, indem sie ihnen Praktikumsplätze und auch feste Anstellungen bereitgestellt habe, so Axel Höfel.
Thorsten Wilhelm Heyer bedankte sich für den erhaltenen Preis und die Laudatio. Er erklärte, dass die Auszubildenden aus dem CJD Frechen super seien und er sei sich sicher, dass aus ihnen gute Fachkräfte werden. Heyer betonte, dass er sehr gerne Partner des CJD Frechen - und gemeinsam mit dem CJD, Chancengeber für junge Menschen sei.
Ehrengast Konrad Adenauer, Vorsitzender des Vorstandes Kölner Haus- und Grundbesitzerverein von 1888 sprach zum Thema: Kann die Stadt und Metropolregion Köln die Blase am Immobilienmarkt und die Überbelastung der Verkehrsinfrastruktur noch verkraften? Was können Unternehmer und Zivilgesellschaft noch tun?
Adenauer wies in seinen Ausführungen zum Thema daraufhin, dass Verkehr immer wichtig gewesen sei, egal wodurch angetrieben. Heute störe der Verkehr oftmals. Verbote nützten nichts, aber es müsse überlegt werden, wie damit umzugehen ist. Es sei schon vieles getan, verkehrsberuhigte Zonen, Einbahnstraßen, aber es bedürfe noch mehr. Köln habe acht Rheinbrücken, zur Entlastung müsse Köln einen Tunnel haben wie in Hamburg und die Gürtel und Ringe müssten ausgebaut werden. Die Einrichtung eines Radschnellweges sehe er skeptisch. Radfahrer seien oft schlechte Verkehrsteilnehmer, die oftmals keine Rücksicht auf Fußgänger und Autofahrer nehmen. Das müsse verbessert werden.
Zur Entlastung des Wohnungsmarktes brauche es mehr Bodenflächen, die zu bebauen sind, die öffentliche Hand müsse mehr Flächen in Wohngebiete umwidmen und auch Schutzgebiete rausziehen und zu Wohngebieten erklären. Immobilien könnten höher gebaut werden oder Menschen sollten bereit sein, auch in Randlagen zu wohnen. Wichtig für den Wohnungsmarkt sei Wirtschaft und Ausbildung und vor allem Mut.
Markus Besserer dankte abschließend Konrad Adenauer, Thorsten Wilhelm Heyer und allen Partnern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung für ihre Unterstützung.












