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Das Baum-Massaker (1) an der Bonner Straße

21.10.201909:23 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Das Baum-Massaker (1) an der Bonner Straße
Kreuzungsbereich Gaede-, Marienburger und Bonner Straße vor und nach den Baumfällungen. Foto A. Wulf
Kreuzungsbereich Gaede-, Marienburger und Bonner Straße vor und nach den Baumfällungen. Foto A. Wulf

(openPR) Köln. Zwei Jahre ist es her, dass die Stadt Köln mehr als 300 Bäume entlang der Bonner Straße fällen ließ. Am 19.10.2017 hatten Baumschützer den Beginn der Fällungen noch verhindert – trotz eines sehr großen Polizeiaufgebotes. Als am Mittag des nächsten Tages die Verhandlungen mit der Kölner Verkehrsdezernentin Andrea Blome endgültig scheiter­ten, zogen sich die meisten der Demonstranten zurück. Einigen war es emotional unmög­lich, die Bäume ihrem Schicksal zu überlassen: Sie stellten sich vor die Bäume und be­setzten den Wood Cracker. Zwecklos. Die Polizei räumte die letzten Protestler beiseite.

Die Bäume an der Bonner Straße mussten für die Nord-Süd Stadtbahntrasse weichen. Es hieß, der Umbau solle bis Ende 2019 weitgehend abgeschlossen sein, damit die bewillig­ten Landes- und Bundeszuschüsse nicht verloren gehen: Eine Täuschung der Stadtver­waltung, denn die Fördergelder waren gar nicht mehr gefährdet (2).

Die Stadt ignorierte auch alle Forderungen der Anwohner (3).

Trotz mehrfacher Nachfragen verweigert sie jetzt sogar die Information, wann die Trasse weitergebaut wird! Nach den Baumfällungen und den Erdarbeiten, u.a. für eine Wasser­transportleitung, lässt sie die Straße wieder in den alten Zustand versetzen. Ein­schließlich der Busspur. Der Stadtbahntunnel unterhalb des Waidmarktes, ein Nadelöhr des öffentli­chen Personennahver­kehrs (ÖPNV) in Köln, wird auch in den nächsten zehn Jahren nicht fertig. Der bereits ausgegebe­ne Milliardenbetrag für die drei Baustufen der Nord-Süd Stadtbahn bleibt für den dringend benötigten ÖPNV also völlig wirkungslos.

Bäume weg! ÖPNV nicht verbessert! Klima-Notstand ausgerufen! Wer macht die Verant­wortlichen eigentlich verantwortlich?

Die meisten der Baumstümpfe stehen übrigens noch. Viele davon bilden Nottriebe. Die muss die Stadt zurückschneiden lassen, um die Radfahrer nicht auch noch zu gefährden.


Links:
1) https://www.koeln4.de/s/pli/p/tatort.php
2) https://www.koeln4.de/s/p_v/presse/presseartikel/9404_baumfaellungen_gegen_buergerproteste.pdf
3) https://www.koeln4.de/s/pli/p/forderungen.php

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