(openPR) Die soziale und ökologische Verkehrswende erfordert neue Konzepte: Vorfahrt für Bus und Bahn, Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und der Abschied vom Fahrschein sind die Kernpunkte eines Diskussionspapiers, das der Landesvorstand der Linkspartei bei der Herbstklausur am Wochenende beschlossen hat.
„Wir wollen vom Reden zum Tun kommen“, so fasst die Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Katrin Werner die Zielrichtung des einstimmigen Beschlusses des Landesvorstands zusammen: „Jeder weiß, dass Mobilität künftig anders als mit Autos sichergestellt werden muss. Und gleichzeitig ist klar, dass die bisherige Verkehrspolitik gerade in unserem Land vielen Menschen keine Alternative zum Auto lässt. Deswegen wollen wir bei unserem Landesparteitag im November Vorschläge für den Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs, die Verknüpfung und Verdichtung von Verbindungen und natürlich den Abschied vom Ticket machen“, so Katrin Werner weiter.
„Dabei werden wir uns darauf konzentrieren, dass die Verkehrswende auch für Menschen mit mittleren und kleinen Einkommen bezahlbar ist“, ergänzt der Landesvorsitzende Jochen Bülow: „Gerade in Rheinland-Pfalz“, so Bülow weiter, „geht es auch darum, den Beschäftigten der Automobilindustrie und in den Zulieferbetrieben eine Perspektive zu bieten – die Verkehrswende muss ökologisch, sozial gerecht und mit positiven Auswirkungen für die Beschäftigten und den Arbeitsmarkt organisiert werden“.
7. Oktober 2019
Dr. Hermann Stauffer
Pressereferent
Gärtnergasse 24
55116 Mainz
Mobil: 0176 – 435 955 60
Email: ![]()
Website: www.die-linke-rlp.de
DIE LINKE. Rheinland-Pfalz ging 2007 aus dem Zusammenschluss von WASG und PDS hervor. Am 24. September 2017 wurden Alexander Ulrich, Katrin Werner und Brigitte Freihold zu Mitgliedern des 19. Deutschen Bundestages gewählt.











