(openPR) München, 14. Januar 2009 - Der Bebauungsplan Brieger Straße schlägt vor Ort hohe Wogen. Die meisten Bürgeräußerungen zeigen Angst vor einer deutlichen Verkehrszunahme. Anlass genug für die CSU-Stadtratsfraktion, die Vorlage im vergangenen Dezember noch einmal an die Verwaltung zurück zu verweisen mit dem Auftrag, ein Verkehrskonzept zu erstellen. Nun wurde die Vorlage wieder in den Stadtrat eingebracht – allerdings wieder ohne Verkehrskonzept, was bei den örtlichen Stadträten Josef Schmid und Tobias Weiß auf Unverständnis und harsche Kritik stößt.
„So kann man nicht mit den Sorgen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort umgehen.“ Mit diesem Fazit verurteilen beide das Fehlen des Verkehrskonzepts. „Die Bürger werden das Gefühl haben, dass ihnen auf Biegen und Brechen eine Planung übergestülpt werden soll, die ihre Belange nicht berücksichtigt.“
Schaffung von Wohnraum ist wichtig. Dieses Ziel wird von den Betroffenen vor Ort auch akzeptiert und anerkannt. Man hat nicht den Eindruck, dass es sich bei den Protesten um Totalverweigerung handelt. Die Menschen haben einfach Angst, im Verkehr zu ersticken. „Und sie erwarten zu Recht, dass man sich seitens der Stadt intensiv damit auseinander setzt.
Das hätte es gerechtfertigt, sich die Zeit für ein ausführliches Verkehrskonzept zu nehmen,“ bedauern Schmid und Weiß noch einmal, dass ihrem Antrag nicht gefolgt wurde.







