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Dr. Frank Brodehl (AfD): „Inklusion darf nicht erst nach der Geburt beginnen“

20.09.201918:45 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Dr. Frank Brodehl (AfD): „Inklusion darf nicht erst nach der Geburt beginnen“

(openPR) Dr. Frank Brodehl anlässlich der Aufnahme von Trisomie-Bluttests in den Leistungs-
katalog der Krankenkassen:

„Inklusion darf nicht erst nach der Geburt beginnen“

Kiel, 20. September 2019 Das höchste Entscheidungsgremium der Krankenkassen, der Gemeinsame Bundesausschuss, hat gestern beschlossen, dass Bluttests zur Erkennung einer Trisomie – hierzu zählt etwa das Down-Syndrom –, künftig von den Kassen bezahlt werden. Dr. Frank Brodehl, Sprecher für Men-schen mit Behinderung der AfD-Fraktion, erklärt dazu:



"Die Entscheidung des Bundesausschuss war zu erwarten, denn es wird kein neuer Test eingeführt, sondern lediglich ein neues, weitaus preisgünstigeres Verfahren. Dieses wird absehbar bei weitaus mehr Schwangerschaften angewendet werden als bisher. Damit wird die Türe, die mit der Fruchtwasseruntersuchung bereits einen Spalt ge-öffnet wurde, nun vollends aufgestoßen – zum Schaden vieler ungeborener Kinder.

Denn weder Fruchtwasseruntersuchungen noch Bluttests haben einen medizinisch-therapeutischen Nutzen. Erhalten Eltern ein positives Testergebnis, haben sie keine Chance, die Gesundheit ihres Kindes positiv zu beeinflussen. Sie werden schlicht vor die Wahl gestellt, sich für das Kind mit Down-Syndrom zu entscheiden oder es abzutreiben.

Die Entscheidung des Bundesausschusses kommt somit einer Legitimierung gleich, zu selektieren, ob ein Leben lebenswert oder lebensunwert ist. Statt zu entscheiden, dass derartige Fragen nicht einmal ansatzweise vertretbar sind und eine gesamtgesell-schaftliche Debatte über dieses Thema anzustoßen, werden Eltern, die ein Kind mit Behinderung erwarten, immer stärker unter Druck gesetzt. Dies gilt umso mehr, als weitere Tests dieser Art vor ihrer Zulassung stehen.

Die AfD-Fraktion lehnt alle Tests ab, die dazu geeignet sind, die Behinderung eines Kindes im Mutterleib lediglich zu diagnostizieren, nicht aber auch zu behandeln.

Denn solche Tests werden am Ende nur dazu führen, dass immer mehr Menschen mit Behinderung frühzeitig aussortiert werden, obwohl sie – wie jeder andere Mensch auch – zu uns gehören.

In Dänemark hat sich die Zahl der mit Down-Syndrom geborenen Kinder nach Einführung solcher Tests bereits halbiert. In Deutschland ist ähnliches zu befürchten. Inklusion darf aber nicht erst nach der Geburt beginnen – dafür machen wir uns stark.“


Weitere Informationen:
• tagesschau.de-Artikel „Trisomie-Test – ethische Bedenken bleiben“ vom 19. Sept. 2019:

https://www.tagesschau.de/inland/trisomie-bluttest-103.html

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