(openPR) Die Transformation zu einer Green Economy – Wie das Erasmus+ - Projekt NGEnvironment den Folgen des Klimawandels in der Erwachsenenbildung entgegentritt
Im Zuge der Globalisierung und der daraus resultierende Klimawandel, führt zu einer stetig wachsenden Relevanz des grünen Wirtschaftssektors. Dies erfordert die Transformation zu einer Green Economy. Umwelt- und Klimabedrohungen sowie eine global steigende Migration werden als gravierende Folgen für die Menschheit und die Erde wahrgenommen. Aus diesen Gründen erweisen sich sogenannte Non-Governmental Organisationen (NGOs), zu Deutsch auch Nichtregierungsorganisation (NRO), wichtiger denn je. Eine NGO ist jede gemeinnützige, freiwillige Bürgerinitiative, die auf lokaler, nationaler oder internationaler Ebene organisiert ist. Sie nehmen eine Vielzahl von Dienstleistungen und humanitären Funktionen wahr, bringen die Anliegen der Bürger zu den Regierungen, überwachen politische Maßnahmen und fördern die politische Beteiligung auf Gemeinschaftsebene. Doch bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt fehlt es an einer fundierten Fördermaßnahme für die Ausbildung von NGO-Führungskräften. Aus diesem Grund widmet sich das Erasmus+ - Projekt NGEnvironment dieser Thematik.
Das Erasmus+ - Projekt NGEnvironment (Foster European Active Citizenship and Sustainability Through Ecological Thinking by NGOs) fokussiert die Erwachsenenbildung und soll neue Führungskräfte für das Engagement im globalen Wandel dazu befähigen, unternehmerische, fremdsprachliche und digitale Fähigkeiten zu verbessern und somit die Beschäftigungsfähigkeit sowie die sozialpädagogische und berufliche Entwicklung durch NGO-Maßnahmen zu fördern. Darüber hinaus ist NGEnvironment danach bestrebt, neue NGO-Führungskräfte auszubilden und fördert gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt sowie Talente, berücksichtigt ihre spezifischen Bedürfnisse/ Bedenken und liefert neue Lernansätze durch einen ganzheitlichen, partizipativen, motivierenden und pädagogischen Prozess, der letztendlich zur Entwicklung vieler Schlüsselkompetenzen mit langfristiger Wirkung auf die aktive Bürgerschaft Europas im Hinblick auf Nachhaltigkeit intendiert.
Das für 36 Monate ausgelegte Projekt (Förderzeitraum 01.09.2018 bis 30.08.2021) wird von der Universität Paderborn des Lehrstuhls Wirtschaftspädagogik unter der Leitung von Prof. Dr. Marc Beutner koordiniert. Insgesamt wirken die sieben weiteren EU-Projektpartner Right Challenge aus Portugal, EPEK aus Griechenland, Across Limits Ltd. Aus Malta, Future in Perspective Limited aus Irland, Permacultura Cantabria aus Spanien, SINERGIE Soc. Cons. a r.l. aus Italien sowie Grupul Pentru Integrare Europeana aus Rumänien mit.
Die Zielgruppen dieses Projektes lassen sich wie folgt kategorisieren:
1. erwachsene Bürger, die NGO/ NRO-Leiter/ Unternehmer werden wollen,
2. bestehende NGO/ NRO-Mitarbeiter, die, mit Bezug auf lebenslanges Lernen, erweiterte Lernangebote erhalten,
3. bestehende NGO/ NRO-Mitarbeiter, die bereit sind, ihr Fachwissen zu teilen und die neuen Führungskräfte durch die Teilnahme am Immersionsprozess zu unterstützen.
Doch was möchte NGEnvironment erreichen?
• Einen ersten Forschungsbericht, um den aktuellen Stand darzulegen.
• Zwei Trainingspakete für NGO-Mentoren und neue NGO-Führungskräfte.
• Eine Online-Plattform, auf der eine Sammlung von Ergebnissen, Best Practices und Vorbildern vorgestellt werden soll.
• Ein „Engagement Toolkit“, das eine breite Öffentlichkeitswirkung des Projekts gewährleistet und die Beteiligung motiviert.
• Lehrreiche Videos mit Best Practices von NGOs.
• Ein „Überlebensleitfaden“ für die Gründung und Finanzierung von NGOs.
• Ein Bericht eines Laien, der die Beweggründe, Ziele, Hauptschlussfolgerungen und die daraus resultierenden Fallstudien des gesamten Projekts erläutert.
• Ein Policy Paper, in dem dargelegt wird, warum ein Wechsel des politischen Ansatzes für die Unterstützung von NGOs relevant sein könnte.
Was geschah bis jetzt im Rahmen der Projektarbeit?
Das Kick-Off – Meeting fand vom 05.11. bis 07.11.2018 in Lousada (Portugal) statt und wurde von dem Projektpartner Right Challenge organisiert und ausgetragen. Neben einem ersten Kennenlernen aller Beteiligten, erfolgte ein konstruktiver Austausch über Projektaktivitäten und -ziele sowie der Planung der ersten Arbeitsaufgabe für alle Partner. Des Weiteren wurden alle geplanten Projektergebnisse ebenso wie administrative und finanzielle Fragen, Aspekte der Verbreitung und Nutzung, Bewertungs- und Berichtsverfahren ausführlich behandelt und diskutiert.
Was sind die nächsten Schritte?
• Suche nach einem gemeinsamen Ansatz im Hinblick auf die NGOs und ihre Bedürfnisse, ausgehend von den vorherrschenden Rahmenbedingungen in jedem Partnerland.
• Durchführung eines Forschungsprojektes, um Informationen für die Erstellung eines Ausbildungsrahmens und einer Lernergebnismatrix, wodurch eine einführende Grundlage in die Pädagogik für das Personal von NGOs geschaffen werden soll.
• Beginn der Arbeit im Kernteam am Curriculum für das Trainingspaket für soziale und grüne NGO-Führungskräfte.
• Durchführung von Maßnahmen der Veröffentlichung.
Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Projekthomepage
http://ngenvironment.eduproject.eu
oder kontaktieren Sie den Partner in Ihrem Heimatland!










