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Die Pflege mahnt mehr Kompetenzen an

30.10.2006 • 16:20 Uhr • Gesundheit & Medizin

(openPR) Der 4. Gesundheitspflege – Kongress in Hamburg mahnt weitere Kompetenzen für die Pflegeberufe an. Bereits in den Statements vor dem Kongress wurde deutlich, dass folgende zentrale Forderungen in den Mittelpunkt gestellt werden: u.a. die berufliche Selbstverwaltung, die Formulierung von Vorbehaltsaufgaben für professionell Pflegende, eine Beteiligung an Disease Management Programmen und die Einbindung der Pflege im Rahmen präventiver Maßnahmen.

>>> zu einzelnen Statements vgl.
Quelle: http://www.heilberufe-kongresse.de/kap04/index.html

Das Engagement ist durchaus begrüßenswert, wenngleich insbesondere das Verhältnis zwischen Medizin und Pflege noch nicht hinreichend geklärt ist. Ob die wünschenswerte Professionalisierung der Pflege allerdings notwendigerweise damit verbunden ist, sich in Teilen dem ärztlichen Primat entziehen zu müssen, wie von einzelnen Pflegeverbänden gefordert, begegnet ebenso auf Skepsis wie der Ruf nach einer Verkammerung der Pflegeberufe.

>>> vgl. hierzu u.a. den Beitrag
Pflege will erweiterte Kompetenzen: Ein Plädoyer für die ärztliche Versorgung
Quelle: Der Hausarzt 15/2006, S. 27–28
http://www.hausarzt-online.de/sys/pdf.php?rubrik=ha&url=1506/27-28.pdf

Weitere Stellungnahmen finden Sie unter
http://www.iqb-info.de/altenpflegerecht.htm

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