(openPR) Mit diesem Roman - Djou Djou, Blut-Orange - beabsichtigt der Schriftsteller Dantse Dantse, den Menschen einen Teil der Wahrheit über illegalen Organhandel aufzudecken. Und sie dafür zu sensibilisieren. Denn der illegale Organhandel kostet in Afrika jedes Jahr mehrere tausend Tote. Mehr als Hungersnöte und Terror und die Folgen für Afrika sind auch weitaus schlimmer. Das Bestreben der Menschen in Europa nach einem langen und gesunden Leben kostet in Afrika immer mehr Kinderleben.
Der Roman erzählt die Geschichte der reichsten und einflussreichsten Familie Darmstadts bzw. dessen Sohn Johnny. Johnny ist erfolgreich, aber unglücklich. Seit er ein kleines Kind ist, trägt er ein fremdes Herz in sich.
Er erfährt unvorbereitet davon, dass seine Frau ihn mit einem uncharmanten, türkischen Opa betrügt. Seitdem Betrug seiner Frau glaubt er, die Stimme eines kleinen Kindes in sich zu hören, das jammert und weint. Es spricht eine fremde Sprache, die er nicht kennt. Nur einmal spricht es auf französich: es bittet Johnny schmerzlichst darum, sich selbst umzubringen, damit es seine Ruhe findet.
Johnny ist der festen Überzeugung, dass er nicht verrückt, nicht psychisch krank ist und auch nicht halluziniert. Er ist sich sicher, dass diese Stimme real ist. Seine Suche nach dem Ursprung dieser Stimme führt ihn zu mehreren Psychotherapeuten, die ihn alle für einen Menschen mit Multipler Persönlichkeitsstörung, einen Schizophrenen oder einfach für verrückt halten. Ein Pfarrer, mit dem er darüber spricht, glaubt, er sei vom Teufel besessen. Er merkt, dass er bei Therapeuten und Pfarrern nicht die richtige Antwort findet. Seine Suche nach der Antwort auf die Frage, woher diese Stimme kommt, führt ihn schließlich nach Kamerun. Dort erfährt er unheimliche und grausame Wahrheiten über das fremde Herz, das er in sich trägt und über ein angeblich ermordetes Kind, dem Herz und andere Organe entwendet wurden. Ist es dieses Kind, das mit ihm spricht?
Das Ende dieser Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten - und tut einfach nur weh...
Dantse Dantse sagt über das Buch:
Vor 6 Jahren traf ich zufällig eine tieftraurige
Frau in Kamerun, die mir ihre schmerzhafte
Geschichte erzählte. Ihr fünfjähriger Sohn war
entführt worden, und später hatte man seine
Leiche in einem Gebüsch gefunden – ohne
Augen, Herz, Lungen und Nieren. Die Polizei
konnte den oder die Täter nicht ermitteln,
aber man erzählte ihr, dass die Organe ihres
Sohnes entnommen wurden, um in Europa
verkauft zu werden. Ihr Kind musste sterben,
damit ein anderes in Europa gerettet wurde...“











