(openPR) Die Jungen Liberalen sprechen sich für künftige Regierungsbündnisse unter Beteiligung der Grünen aus. "Sollte es trotz einer starken FDP auf Bundes- oder Länderebene nicht für Zweier-Bündnisse reichen, muß die FDP sich auch mit dem Gedanken einer Dreierkonstellation mit den Grünen beschäftigen. Besser als der Stillstand der großen Koalition ist eine solche Regierung für das Land in jedem Fall", sagte der Bundesvorsitzende der Julis, Johannes Vogel, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Dienstagsausgabe).
Mit welcher der Volksparteien die Freien Demokraten in Zukunft koalieren sollte, müsse von Fall zu Fall von den inhaltlichen Übereinstimmungen abhängig gemacht werden. "Angesichts des dramatischen programmatischen Veränderungsprozesses der Union nach der Wahl scheint hier aber alles möglich", sagte Vogel. Es bleibe abzuwarten, wie die SPD unter ihrem Vorsitzenden Kurt Beck sich entwickle. Atmosphärisch habe die letzte Zeit klargemacht, daß auch die eindeutige Präferenz für die Union richtigerweise nicht mehr bestehe, sagte der Vorsitzende der FDP-Nachwuchsorganisation. Vogel sagte weiter, es müsse allerdings das klare Ziel der FDP bleiben, in einer Zweierkonstellation Regierungsverantwortung zu übernehmen. Angesichts der anhaltenden Schwäche der Volksparteien werde dies nur über ein starkes Abschneiden der FDP bei den nächsten Wahlen gehen. Um langfristig wieder zu einem stabilen Drei-Parteien-Parlament zu kommen, müsse sich die FDP jedoch programmatisch verbreitern und "gerade in so sensiblen Bereichen wie etwa der Sozialpolitik besser kommunizieren", sagte Vogel der F.A.Z.
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