(openPR) Von Yoko Ono bis William Forsythe: Ein erster Blick auf die Teilnehmerliste der zwölften Blickachsen verspricht bereits jetzt ein abwechslungsreiches Programm.
Rund 30 Künstlerinnen und Künstler verschiedener Kontinente werden bei den Blickachsen 12 vertreten sein und – für jeden frei zugänglich – im öffentlichen Raum Bad Homburgs, Frankfurts und weiterer Orte in der Rhein-Main-Region ein breites Spektrum zeitgenössischer Skulptur zeigen. Christian K. Scheffel, Gründer und Kurator der Blickachsen-Biennale, präsentiert die Kunstwerke, darunter viele ortsspezifische Arbeiten, gemeinsam mit Elisabeth Millqvist und Mattias Givell, den Direktoren des diesjährigen Gastpartners, des schwedischen Skulpturenparks Wanås Konst.
Yoko Ono wird für die Blickachsen 12 ihre berühmten "Wish Trees" nach Bad Homburg bringen. Bei dem Projekt, das sie seit 1996 entwickelt, sind Besucher aufgerufen, Wünsche auf Zettel zu schreiben und diese in eigens für den Ausstellungsort gewählte Bäumchen zu hängen. Nach und nach bedecken die Wunschzettel dann das Blattwerk wie weiße Blüten. Sobald die Ausstellung vorbei ist, archiviert die Künstlerin die Wünsche im "Imagine Peace Tower", zusammen mit Wünschen aus der ganzen Welt. Erst ein Blick nach oben offenbart die überraschenden Arbeiten der Schwedin Anne Thulin: Riesige rote Bälle scheinen sich hüpfend in die Baumkronen gesetzt zu haben und rücken damit den Fokus auf das grüne Blätterdach als vitalen Teil des Parks. Ebenfalls mit einer luftigen Installation wird Kaarina Kaikkonen vertreten sein. Die Finnin arbeitet mit abgelegten Kleidungsstücken, die noch immer auf die Präsenz ihrer ehemaligen Träger schließen lassen: Für die Brunnenallee im Bad Homburger Kurpark plant die Künstlerin eine etwa 100 Meter lange Installation aus Herrenjacketts, die den Weg überspannt. Auf ganz andere Art erreicht der in Israel gebürtige Arik Levy eine Verbindung von Kunst und Umgebung: Seine Skulpturen sind von natürlichen Formen inspiriert und spiegeln zugleich die Landschaft in immer neuen Bildern – je nach Betrachterstandpunkt und Jahreszeit. Im Mittelpunkt der Arbeiten von Nandipha Mntambo steht der weibliche Körper: In ihren stolzen Figuren erkundet die südafrikanische Künstlerin Gemeinsamkeiten jenseits von Herkunft, Land und Zeit. Speziell für die Blickachsen fertigen Wolfgang Winter und Berthold Hörbelt aus Deutschland, die sich als Künstler-Duo Winter/Hoerbelt einen Namen gemacht haben, ein großformatiges begehbares Werk: Ihr Markenzeichen ist die Verwendung von Getränkekisten als Material. Nicht zuletzt arbeitet auch der US-Amerikaner William Forsythe, weltweit bekannt für seine "choreographischen Objekte", an zwei ortspezifischen Werken für die diesjährige Ausstellung. Darauf und auf die weiteren künstlerischen Positionen der Blickachsen 12 darf man bis zur Eröffnung am Sonntag, 26. Mai, um 11.30 Uhr im Kurpark Bad Homburg gespannt sein.
Zur diesjährigen Skulpturenschau wird die Stiftung Blickachsen zudem wieder ein umfangreiches Vermittlungsprogramm anbieten. Schon jetzt können Gruppenführungen für Erwachsene oder Kinder, auch Kitas und Schulklassen, für die Laufzeit der Ausstellung (26. Mai – 6. Oktober) gebucht werden über
Ausführliche Informationen zur Skulpturenbiennale und die bisherigen Pressemitteilungen Blickachsen 12 finden Sie auf www.blickachsen.de.
Als Pressefotos stehen auf www.blickachsen.de im Presseportal Bilder der vergangenen Blickachsen honorarfrei zum Download bereit.











