(openPR) Weil Arbeit immer öfter krank macht!
Mönchengladbach, den 28. Februar 2019 – Unter FullFocus trainiert, coacht und berät Gründerin Ulrike Michels ab dem 1. März 2019 Einzelpersonen und Teams bei der Umsetzung einer gesunden Leistungskultur in Unternehmen und Organisationen. Unterstützt wird sie dabei von einem kooperierenden Netzwerk aus Praxisexperten. Im Mittelpunkt steht das von ihr konzipierte FullFocus Führungsprogramm (FFP), ein System zur Führungskräfteentwicklung, das auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse ergebnisorientierte (transaktionale), inspirierende (transformationale) und gesundheitsorientierte Führung vereint. „Gesundheit wird ein zunehmend wichtiger strategischer Erfolgsfaktor im globalen Wettbewerb“, sagt FullFocus-Gründerin Ulrike Michels. „So weisen Studien der Universität St. Gallen nach, dass Unternehmen, die ihren Führungsstil nicht nur auf Ergebnisse und Inspiration, sondern auch auf Gesundheit ausrichten, ihre Leistung deutlich steigern.“
Doch die Realität sieht bislang häufig anders aus:
• Studien von Krankenkassen und Ministerien belegen, dass sich die Fehlzeiten von Beschäftigten aufgrund von psychisch bedingten Erkrankungen in den vergangenen 40 Jahren verfünffacht haben – ein Wert, dessen Folgen Einzelpersonen, Betriebe, Krankenkassen die und Volkswirtschaft stark belasten. (1)
• Während die Produktionsausfallkosten aufgrund psychischer Erkrankungen 2008 noch bei geschätzten knapp 4 Milliarden Euro lagen, sind sie bis 2014 auf 8,3 Milliarden Euro gestiegen. (2)
• Die direkten Krankheitskosten für psychische Erkrankungen betragen knapp 16 Milliarden Euro pro Jahr. Laut Berechnungen könnten sie bis 2030 auf rund 32 Milliarden Euro anwachsen. (3)
• Gleichzeitig geben die Deutschen in der jüngsten Stressstudie der Techniker Krankenkasse „Arbeit“ als Stressfaktor Nummer 1 an, gefolgt vom „eigenen Anspruch an sich selbst.“ (4)
„Dabei ist inzwischen intensiv untersucht, welche Faktoren arbeitsbedingten Stress senken oder ausgleichen können und welche das psychosoziale Wohlbefinden steigern - insbesondere die Faktoren Führung und Kommunikation haben eine hohe Relevanz, wie Untersuchungen zeigen“, sagt Ulrike Michels.
• Wissenschaftlich ist u.a. die Bedeutung der Führungsrolle für den Erhalt der psychischen Gesundheit erwiesen: Je häufiger die Unterstützung von Vorgesetzten erfolgt, desto geringer ist die Anzahl von gesundheitlichen Beschwerden. (5)
• Diese Unterstützung lässt sich jedoch verbessern: Deutschland liegt im EU-27-Durchschnitt 13 Prozent zurück. (6)
„Ich gebe mit FFP-geschulten Netzwerkpartnern aktuelle Forschungserkenntnisse und einfache Handlungsempfehlungen an Unternehmenslenker und ihre Beschäftigten weiter, damit diese sich rüsten können gegen psychische Belastungen, Fehlzeiten, Fluktuation sowie Kostenanstieg – und gleichzeitig ihre Unternehmensergebnisse nachhaltig sichern können.“
Die studierte Sprach- und Wirtschaftswissenschaftlerin Ulrike Michels arbeitete 15 Jahre als Beraterin und Managerin in der freien Wirtschaft, bevor sie sich als systemischer Coach, Change Managerin und Trainerin ausbilden ließ, um ihre langjährig gereifte Idee einer gesunden Leistungskultur bestmöglich ausarbeiten und vermitteln zu können. Das von ihr entwickelte FullFocus Führungsprogramm (FFP) basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Leistung, Führung und Gesundheit im Job – sowie auf vielen Jahren Praxis in Führung und Kommunikation. Erfahrung ist ihr auch bei der Auswahl ihrer Netzwerkpartner wichtig – allesamt Leadership- und Kommunikationsprofis, Mentaltrainer oder Sport-/Psychologen: „Jeder meiner Kooperationspartner ist auch Praxisexperte in seinem Gebiet. Bei allen theoretischen Grundlagen müssen wir uns schließlich in die Situation unserer Klientinnen und Klienten hinein versetzen können, wenn wir ihnen relevante Lösungsimpulse geben.“
(1) Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin: Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (2014)
(2) Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt (PsyGA) 2014
(3) Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, (2011)
(4) „Entspann Dich, Deutschland“ – Techniker Krankenkasse-Stressstudie (2016)
(5) Stressstudie 2012 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz u. Arbeitsmedizin (BAuA) i. A. des Bundesministeriums für Arbeit u. Soziales (2012)
(6) EWCS - Europäische Erhebung über die Arbeitsbedingungen (2010)










