(openPR) Meine Haut, meine Entscheidung.
Einig gegen Recht und Freiheit haben sich AfD/CDU/Freie Wähler Koblenz für ein Burkini-Verbot in den städtischen Bädern entschieden.
So werden Frauen, die aus religiösen oder persönlichen Gründen keine Haut zeigen wollen, vom Schwimmbetrieb ausgeschlossen.
Das Koblenzer Burkini-Verbot verletzt die Freiheitsrechte aller Bürgerinnen und Bürger und bricht das Grundgesetz. Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat nämlich in einem Urteil klar gestellt, dass der Burkini wie übliche Badekleidung zu betrachten ist.
Der rechtswidrige Beschluss verbietet den so genannten Burkini und erlaubt Taucheranzüge, die praktisch wie Burkinis geschnitten sind. In der Praxis bedeutet dies hässliche Diskriminierung: kein Zutritt für religiöse Muslima, aber freie Bahn für Triathleten.
Für Hape Etzold, Gründer von Pulse of Europe in Koblenz, ist die Entscheidung von AfD/CDU und Freien Wählern gegen die freie Wahl der Badekleidung ein Anschlag auf die Freiheit und die Rechtsstaatlichkeit. "Meine Haut ist meine Entscheidung, so lange die Freiheit anderer nicht darunter leidet", wettert Etzold gegen die Entscheidung des Koblenzer Stadtrates.
Deshalb findet am Mittwoch, 2. Januar ab 18:00, im Koblenzer Beatusbad ein Neujahrsschwimmen statt unter dem europäischen Motto: In Vielfalt geeint!













