(openPR) Hohe Auszeichnung für Nachwuchsforscher
Für seine herausragende Doktorarbeit wurde am 16. November ein Absolvent der Universität Würzburg mit dem renommierten „Rektor-Max-Meyer-Preis für Nachwuchsforschung“ ausgezeichnet.
Der junge Wissenschaftler Dr. rer. nat. Fabian Tobias Gutjahr beschäftigte sich in seiner Dissertation mit neuen Methoden der physiologischen Magnetresonanz-Tomographie. Eine Kommission aus den Fakultäten der Universität und des Preiskomitees wählte Dr. Gutjahr, unter mehreren Anwärtern, aus.
Der Rektor der Julius-Maximilians-Universität, Prof. Dr. Alfred Forchel, hatte aufgrund des hohen Ansehens sowohl der Auszeichnung als auch ihres Namensgebers den für besondere Anlässe reservierten Toscanasaal zur Verfügung gestellt. „Der Rektor-Max-Meyer-Preis stellt eine sehr wertvolle Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Alma Julia dar. Dafür danke ich Ihnen allen ganz herzlich“, unterstrich Rektor Forchel in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung der mit 2.500 Euro dotierten Auszeichnung.
Die Festrede hielt ein Wissenschaftler von Weltrang: Prof. Dr. Dr. h. c. Christian Streffer, Altrektor der Universität Essen. Er ging auf Forschung im Spannungsfeld von Freiheit und Verantwortung ein. Streffer wurde als aktives Mitglied in die Internationale Strahlenschutzkommission (International Commission on Radiological Protection, ICRP) berufen. Er gehörte der Hauptkommission bis 2007 an und ist seit 2008 "Emeritus Member". Damit ist er der erste und einzige Deutsche, dem diese Position bisher verliehen worden ist.
Der in Fachkreisen hoch angesehene „Rektor-Max-Meyer-Preis“ wird alle zwei Jahre von den Würzburger Corps vergeben. Diese rund 200 Jahre alten studentischen Vereinigungen erinnern damit an eines ihrer angesehensten und verdienstvollsten Mitglieder, den jüdischen Medizin-Professor Max Meyer. Er kehrte nach der Flucht vor den Nazis nach Würzburg zurück und erwarb sich große Verdienste beim Wiederaufbau von Stadt, Universität und den studentischen Corps. Von 1951 bis 1953 war er Rektor der Julius-Maximilians-Universität. Meyer starb 1954 an den Folgen eines Verkehrsunfalls.







