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BuchNEUerscheinung „Humanismus 4.0“

14.11.201810:15 UhrKunst & Kultur
Bild: BuchNEUerscheinung „Humanismus 4.0“
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(openPR) (Bonn, November 2018) Wo bleibt der Mensch in einer technologisierten Welt? In der heutigen Zeit gibt es wohl kaum eine existenziellere Frage als diese. Anzeichen dafür, dass wir uns dieser Frage endlich widmen und versuchen müssen, Antworten zu finden, gibt es seit Jahren. Die Zukunftsphilosophin und anerkannte VUCA-Expertin, Melanie Vogel, hat in ihrem vierten Werk diese Frage aufgegriffen – und beantwortet.



Die aktuelle (globale) Problemlage ist herausfordernd: Klimawandel, demografischer Wandel, Digitalisierung sind nur einige der Themen, mit denen sich die Menschheit beschäftigen muss. Die zunehmende Technologisierung der modernen Gesellschaft prägt darüber hinaus nicht nur das Wirtschaftsleben in Deutschland und weltweit, sondern auch die Art und Weise wie Menschen kommunizieren, zusammenarbeiten und zusammenleben. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir die Art und Weise wir wie leben, arbeiten und miteinander kommunizieren, radikal verändern müssen, damit eine enkeltaugliche Zukunft überhaupt noch möglich ist.

Die Autorin schafft mit ihrem aktuellen Buch „Humanismus 4.0“ die längst überfällige Grundlage und einen richtungsweisenden Debattenbeitrag für einen Wertewandel in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das „4.0“ resultiert aus drei vorangegangenen Menschenbildern, die sich leider als nicht besonders zukunftsfähig erwiesen haben.

Das Weltbild des Universalmenschen in der Renaissance (Humanismus 1.0) war auf den schöpferischen Aspekt des Menschen fokussiert, mit dem gleichzeitig auch das Ego seinen kometenhaften Aufstieg feierte. Das Ego unterstützt zunächst eigenzentriertes und dann wettbewerbsorientiertes Verhalten, ist jedoch keine gute Grundlage für kooperatives Verhalten.

Der Geist der Aufklärung (Humanismus 2.0) fokussierte sich auf den Menschen als rational denkendes Wesen. Auch dort blieb für Kooperation wenig Platz, denn noch immer ging es darum, die Welt auf der Ebene des Verstandes zu begreifen und sich aus Leibeigenschaften und Abhängigkeiten zu befreien.

Auch der „Homo oeconomicus“ (Humanismus 3.0) unserer Zeit ist auf den Erfolg als nutzenkalkulierender und ökonomisch handelnder Wissensarbeiter getrimmt. In dieser künstlich geformten Leistungsgesellschaft bleibt kein Platz für Kooperation. Im Gegenteil ist unsere Gesellschaft im Augenblick sehr intensiv sogar auf Kampf und Auslese getrimmt – sei es in der Schule, an den Universitäten, im Berufsleben oder im Wettbewerb mit „Kollege Roboter“.

Um die drängenden Fragen der Gegenwart und der Zukunft zu lösen, helfen uns die ersten drei Menschenbilder nicht mehr weiter. Das humanistische Modell der Zukunft (Humanismus 4.0) ist der ganzheitlich denkende, kooperative Mensch. Der „Homo cooperativus“ bringt die Qualität und Fähigkeit zur Weiterentwicklung mit. Er ist in der Lage – wenn es darauf ankommt –, rational denkend Wissen und Kenntnisse neu zu verknüpfen, Fragen zu stellen und kreativ zu sein. Darüber hinaus kann er aber seine zwischenmenschlichen Fähigkeiten zum Wohle der Menschen einsetzen.

Wie dieser ethischer Wertekodex in der „Arbeitswelt 4.0“ und im Zeitalter von „Industrie 4.0“ gestaltet und wie eine kooperative Humangesellschaft im 21. Jahrhundert aussehen und umgesetzt werden kann, beschreibt die Autorin mit klaren Worten und pragmatischen Lösungsvorschlägen.

Weitere Informationen zum Buch gibt es unter www.humanismus4punkt0.de.
Eine Leseprobe finden Sie unter http://leseprobe.humanismus4punkt0.de.

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