(openPR) Im Herbst 2018 blüht dem kulturellen Leben des Sauerlandes zwei Konzerthighlights im Weltformat. Das westfälische Konzertorchester „Westfalen Winds“ holt einen der renommiertesten Trompetensolisten der Gegenwart von den großen Konzertbühnen dieser Welt und gastiert mit ihm zusammen am 09. und 10.11.2018 in Attendorn und in Bad Fredeburg.
Wer das prämierte Konzertorchester „Westfalen Winds“ kennt, weiß, dass dieser besondere Klangkörper seit seiner Gründung 1996 im Sauerland stets für herausragende Konzerte und besondere Gastspiele internationaler Solisten und Dirigenten steht. Mit Reinhold Friedrich reiht sich nun einer der ganz großen Trompetensolisten unserer Zeit in die lange Liste an Gästen ein. Der weltweit gefeierte Solist und Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD sowie zweifache ECHO-KLASSIK-Gewinner gilt als besondere Koryphäe für Alte- wie Neue Musik und ist damit der perfekte Kooperationspartner der westfälischen Bläserphilharmonie für die anstehenden Konzerte.
Unter der künstlerischen Leitung Ulrich Schmidts wird ein Programm voller „Tradition & Innovation“ präsentiert. Zwei Werte, die sich nicht ausschließen sondern hervorragend ergänzen. So treffen traditionelle Volkstänze Dimitri Schostakowitschs auf die atemberaubende Klangwelten der modernen Chorkomposition von Eric Whitacre und Percy Graingers konzertante Charakterstudien von traditionellen Volksliedern in „Lincolnshire Posy“ ergänzen sich um das „Concerto for Trumpet and Wind Symphony“ von Dana Wilson. Ein Programm auf musikalisch höchstem Niveau mit anregendem Spannungsfeld und Gänsehaut-Faktor.
Ein besonderer Programmpunkt wird die Uraufführung der neuesten Auftragskomposition von „Westfalen Winds“ sein. Aus der Feder des Schmallenberger Komponisten Tobias Schütte, der in Essen, Weimar, Augsburg, Enschede und Triest studierte, entsteht mit „Tramonto Italiano – Il Dente del Tempo“ (z. dt. „Italienischer Sonnenuntergang – Der Zahn der Zeit“) ein musikalisches Essay über die italienische Nation und ihr großes kulturelles und gesellschaftspolitisches Erbe, welches aber nicht den
Blick vor den sozialen Verwerfungen der heutigen Gesellschaft verschließt.
Konzerttickets gibt es für 17€ im Vorverkauf über
www.tickets.attendorn.de für Attendorn (09.11.2018) und via Mail (

) und Telefon (0 23 31 / 739 30 24) für Bad Fredeburg (10.11.2018). Schüler, Studenten und Menschen mit Schwerbehinderung haben traditionell freien Eintritt bei den Konzerten von „Westfalen Winds“.
Weitere Informationen über
www.facebook.com/westfalenwinds______________________
Westfalen Winds e.V.
Martin Fuchs
Von-der-Marck-Str. 37
58511 Lüdenscheid

02351/9741619
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Über das Unternehmen
Mehr über Westfalen Winds:
Die westfälische Bläserphilharmonie „Westfalen Winds“ ist ein überregionales sinfonisches Projektblasorchester der Höchststufe, gegr. 1996 im Sauerland, das sich vor allem aus ca. 70 professionellen und semi-professionellen Musikern der nordrhein-westfälischen Orchesterlandschaft zusammensetzt, um ein einzigartiges Orchesterkonzept mit Leben zu füllen und einen unverwechselbaren Klang auf Höchstniveau zu formen.
Seinen hohen künstlerischen Anspruch sieht der Klangkörper in der Entwicklung und Förderung der sinfonischen Bläsermusik, insbesondere durch erfolgreiche nationale und internationale Wettbewerbe (u. a. Gewinner des „Deutschen Bundesmusikfest“ in Friedrichshafen, Prädikat: „Hervorragend“) und Konzertreisen, wie jüngst 2017 nach Spanien oder Japan 2015. Interpretationen von Originalkompositionen, Initiierungen neuer Kompositionen oder Gastspiele hochkarätiger Solisten und Dirigenten formen das Orchester zu einem der führenden sinfonischen Blasorchester in NRW und darüber hinaus.
So fanden beispielsweise erfolgreiche Uraufführungen von Thiemo Kraas, Manfred Honetschläger und Prof. Frank Zabel statt und es konnten u. a. Stefan Dohr (Solohornist Berliner Philharmoniker), Falk Maertens (Solotrompeter Deutsches Symphonie-Orchester Berlin), Christian Lindberg (Posaunensolist, Komponist und Chefdirigent des Nordischen Kammerorchesters und des Swedish Wind Ensemble) und das Posaunenquartett der Berliner Philharmoniker (Prof. Olaf Ott, Prof. Christhard Gössling, Thomas Leyendecker und Jesper Busk Sørensen) als Gastsolisten begrüßt werden.
Mehr über Reinhold Friedrich:
Geboren in Weingarten/Baden, ist Reinhold Friedrich seit seinem Erfolg beim Internationaler Musikwettbewerb der ARD 1986 auf allen wichtigen Podien der Welt zu Gast. Sein Debüt bei den Berliner Festwoche International Music Festival erfolgte 1982 mit „Sequenza X“ von Luciano Berio (†) sowie das Debüt im Wiener Musikvereinsaal 1994 mit dem Trompetenkonzert von Joseph Haydn gespielt auf der historischen Klappentrompete beschreiben das große Spektrum seiner Aktivitäten. 2003 ernannte Claudio Abbado (†) Reinhold Friedrich zum ständigen Solo-Trompeter des Lucerne Festival Orchestra.
Für Reinhold Friedrich gehören Neue und Alte Musik in der Auseinandersetzung mit dem Werk zusammen und bilden keinen Gegensatz. So musizierte er mit Capriccio Basel, dem Orchestre des Champs-Élysées und dem Orchester Wiener Akademie auf historischen Instrumenten. Auf der anderen Seite stehen Ur- und Erstaufführungen von Wolfgang Rihm, Sir Peter Maxwell Davies, Carola Bauckholt, Hans Werner Henze, Adriana Hölszky, Nicolaus A. Huber, Rebecca Saunders und Caspar Johannes Walter. Dabei sind Solokonzerte wie „Eirene“ von Herbert Willi (Wergo) und „Nobody knows de trouble I see“ von Bernd Alois Zimmermann (CD-Einspielung ausgezeichnet mit dem ECHO-KLASSIK) besonders wichtige Bestandteile seines breitgefacherten Repertoires. Seinen zweiten ECHO-KLASSIK-Preis erhielt Reinhold Friedrich für die Einspielung der „Russischen Trompetenkonzerte“ (MDG) mit dem Göttinger Symphonie Orchester unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors Christoph-Mathias Mueller.
Er konzertiert als Solist mit Ensembles wie den Berliner Barock Solisten, La Stagione Frankfurt, dem Wiener KammerOrchester und dem Kammerorchester Basel, den Bamberger Symphoniker und Wiener Symphoniker, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Deutsches Symphonie-Orchester Berlin (DSO Berlin), dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra und allen Sinfonieorchestern der ARD.