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Vom (K)Altbau zum Sonnenhaus

26.09.200618:08 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Kleineibstadt/Unterfranken, 26. September 2006. Dass das eigene Heim ein Energieschlucker ist, hört sicher niemand gern. Aber spätestens mit der nächsten Heizkostenabrechnung hat der Altbaubesitzer es schwarz auf weiß. Ein veralteter Kessel, einfache Fenster und ein schlecht gedämmtes Dach haben die Heizkosten wieder einmal in die Höhe getrieben. Dass dies nicht so sein muss, beweist Klaus Schmitt aus dem unterfränkischen Kleineibstatt. Der 45-Jährige hat sein Einfamilienhaus von 1987 schon vor zehn Jahren auf Sonne und Holz umgerüstet. Damals waren es noch 12 Quadratmeter Sonnenkollektoren, heute sind es schon 42. Mit Isolierglasfenstern und einer gründlichen Wärmedämmung kann er jetzt über die Hälfte des Energiebedarfs für die Heizung und Warmwasser solar decken. Für den Rest sorgen ein Stückholzkessel und eine Pelletsheizung. „Zwei bis drei Ster Holz pro Heizsaison müssen reichen“, schätzt Schmitt und lädt alle interessierten Bauherren und Sanierer herzlich ein, seinen zum Sonnenhaus sanierten Altbau am Tag der Regionen, Sonntag, 1. Oktober, in Augenschein zu nehmen.



Um Energie einzusparen, ist Klaus Schmitt um keinen Einfall verlegen. Im Erdgeschoß hat er die Außenwände mit Hanf gedämmt, beim Dach hat er auf die 8 cm dicke Styropordämmung noch 18 cm Zwischensparrendämmung aufgebracht. Die Wände im Obergeschoß hat er mit Lehm verputzt. Die alten Fenster hat der Heizungs- und Solarfachmann durch dreifach verglaste Isolierfenster ausgetauscht. Zusätzlich hat er alle Fensterdichtungen erneuert. Die thermische Solaranlage speist einen 8.900-Liter-Kombispeicher, die Wärme wird über Wandheizungen im Haus verteilt. Den Stückholzkessel bedient er gern selbst. Wenn er es einmal bequem haben möchte, schaltet der Vater von zwei Kindern die vollautomatische, über Raumfühler gesteuerte Pelletsfeuerung zu. Auch beim Strom setzt Schmitt auf die Sonne. Auf dem Süddach betreibt er eine netzgekoppelte Photovoltaikanlage mit 3,34 kWp Spitzenleistung. Um den Umweltschutz abzurunden, fährt er mit Pflanzenöl.

„Rund 280 Millionen Euro fließen jedes Jahr allein für Heizöl aus der Region Rhöngrabfeld ab“, bedauert Klaus Schmitt. Mit seinem eigenen Haus will er ein Zeichen für die Versorgung aus erneuerbaren Energien setzen, die noch dazu die heimische Wirtschaft stärkt, und Anregungen zum Nachmachen geben.

Am kommenden Sonntag, dem bundesweiten Tag der Regionen, öffnet Klaus Schmitt zum achten Mal seine Tore. Von 10.00 bis 17.00 Uhr haben Interessenten dann die Möglichkeit, seine „Erneuerbare-Energie-Oase“ zu besichtigen. Um 13.00 Uhr hält der Fachmann einen Vortrag zum Thema „Heizen mit Sonne und Holz – Das ideale Paar“. Der Eintritt ist frei. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Die Anschrift lautet Am Brückenrangen 1 in Kleineibstadt, Unterfranken. Nähere Informationen gibt es unter 0 97 62 / 63 45, per E-Mail unter E-Mail sowie im Internet unter www.sonnenhaus-institut.de.

Klaus Schmitt
Tel. 0 97 62 / 63 45
Mobil: 0174 / 64 58 552

Sonnenhaus-Institut e.V.
Augsburgerstraße 35, 94315 Straubing
Tel. 0 94 21 / 71 260
www.sonnenhaus-institut.de

Ina Röpcke Public Relations
Tel. 089 / 500 788 15

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