(openPR) Costa Rica ist ein von Regenwald durchzogenes Land in Mittelamerika, welches zwischen Pazifik und Karibik liegt. Das Land ist bekannt für Strände, Regenwälder, Vulkane und die artenreiche Flora und Fauna. Für Naturliebhaber ist Costa Rica ein wahres Paradies – es gehört schließlich zu den artenreichsten Ländern der Welt. In zwölf Vegetationszonen leben dort ein Zehntel aller Vogelarten. Dies hat Costa Rica seiner besonderen Lage am Übergang zweier Kontinente zu verdanken. Aufgrund dieser besonderen Natur ist Costa Rica vom 14.11.-25.11.2018 wieder das Ziel einer der Schüler-Forschungsexpeditionen der Institut für Jugendmanagement Stiftung Heidelberg.
Forschungsexpeditionen sind Expeditionen, die ein Team von 15 - 40 deutschsprachigen Schülern in spannende Länder und Erdbereiche bringt, um den Forschungsprozess einmal selbst durchleben zu können. Erforscht werden dabei Fauna, Flora, Gewässer, Klima, Mensch-Kultur-Sprache, Infrastruktur & Wirtschaft. Dies bedeutet, von der Zielsetzung über die Versuchsplanung und Datenerhebungsplanung bis zum vollständigen Dokumentationsabschluss werden alle Teile im Laufe der Expedition durchlebt. Die Jungforscher müssen Experimente, Befragungen und Datenerhebungen durchführen, ordnen, auswerten und in Schrift, Grafik, Video und Ton dokumentieren. Überdurchschnittliche bis sehr hohe Anforderungen an die Teamfähigkeit sowie die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit werden je nach Kategorie (I - IV) der Expedition an die jungen Expeditionsteilnehmer gestellt. Je nach Expeditionsort kommen andere Herausforderungen durch Klima, Infrastruktur und Entwicklungsstand der Zivilisation hinzu. Zur Expedition gehört nicht nur die Forschung vor Ort selbst, sondern zuvor auch die Einwerbung von Drittmitteln zur Finanzierung und nach der Expedition die Weitergabe des erworbenen Wissens und der Erfahrungen in mindestens drei Vorträgen in der Schule oder innerhalb anderer gesellschaftlicher Organisationen sowie eine aktive Presseberichterstattung.
Forschen lernen auf Expeditionen - Was bedeutet das? Zusammenfassend ergeben sich folgende Zielsetzungen:
? Kompetenz zum Forschen und wissenschaftlichen Arbeiten entwickeln
? Erfahrungsvermittlung von einer Drittmittelakquisition sowie aktiver Entwicklung der sozialen Kompetenzen in Teamprozessen, Soft Skills
? Authentische und lebendigere Gestaltung der Wissensvermittlung in der Schule durch Import von Wissen und Erfahrungen in die Schule durch den entsendeten Schüler
? Kompetenzausbau in der Präsentations- und Medienarbeit vor, während und nach der Expedition
? Kompetenzvermittlung rund um alle Fertigkeiten, die während einer Expedition gebraucht werden - von einfachem Reisen im Ausland, der Lebensmittelversorgung über Lagerbau, Orientierungsaufgaben bei Geländeerkundungen bis zur Sicherheit und Versorgung/Betreuung der Teamkameraden in Notfällen
? Vernetzung von leistungsbereiten Jugendlichen bundes- und europaweit.
Der Schwerpunkt der Forschungsexpedition nach Costa Rica liegt bei der Erforschung der Flora und Fauna. Dazu gehört die Erkundung verschiedenster Nationalparks – vom Regenwald bis zum erloschenen Lavafeld.
Neben Costa Rica entsendet die IJM Stiftung in diesem Jahr auch noch ein Forschungsteam nach Ecuador und die Galapagos Inseln. Auch hier kann man sich noch bewerben. Alle Informationen sind online unter www.master-mint.de/forschungsexpeditionen oder per telefonischer Auskunft unter der 06221-39556-82 verfügbar.













