(openPR) Berlin, 20. Juni 2018
Erholsamer Schlaf – nicht nur – in der kürzesten Nacht des Jahres am 21. Juni 2018
Schlaf? Gut!
Am 21. Juni 2018 ist Sommeranfang, der Zeitraum zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang in dieser Nacht besonders kurz. Viele Menschen teilen das Problem, dass sie nur selten einen erholsamen Schlaf finden können und werden sich dessen dann besonders bewusst. Hohe Nachttemperaturen erschweren das Einschlafen häufig noch zusätzlich. Lassen sich medizinische Ursachen für die (Ein)Schlafstörungen ausschließen, können Präventologinnen und Präventologen helfen, gemeinsam mit den betroffenen Menschen die Gründe zu erforschen und abzustellen.
Am 21. Juni, anlässlich der kürzesten Nacht des Jahres, lohnt es sich besonders, sich intensiver mit dem eigenen Schlafverhalten zu befassen. „Auslöser für die unerwünschten Wachzustände sind häufig seelische Probleme, belastende Le-bensereignisse oder -umstände, lange Arbeitszeiten oder eine ungesunde Schlaf-umgebung mit zu viel Licht, Lärm, schlechter Luft oder dem falschen Bett“, so Markus Kamps, Präventologe und Initiator der www.Schlafkampagne.de. Die Ini-tiative wurde 1999 mit der Gründung eines Vereins ins Leben gerufen, um auch die gesundheitliche Bedeutung eines erholsamen Schlafes deutlicher zu machen. „Das Fatale ist, dass viele Menschen Schlafstörungen als Komfortproblem abtun. Ihr Körper mobilisiert zunächst seine Reserven, um die Symptome möglichst lan-ge zu unterdrücken.“ Funktioniert das nicht mehr, sind mögliche Folgen bei-spielsweise der gefürchtete Sekundenschlaf. Die Zahlen des Statistischen Bun-desamtes* weisen beispielsweise für das Jahr 2017 rund 3.000 Unfälle mit Per-sonen- und Sachschäden aus, die auf Übermüdung zurückzuführen sind.
Stressbedingte Schlafstörungen lassen sich oft durch einen anderen Umgang mit Belastungen in den Griff kriegen. „Präventologen zeichnet es aus, dass sie einfa-che, für die Betroffenen leicht erlernbare Methoden einsetzen, die sie schon bald umsetzen können“, so Kamps. „Wir motivieren die Patienten, die als nötig er-kannten Veränderungen selbst in die Hand zu nehmen, um so Gesundheit und Lebensfreude zu stärken.“ Entschleunigung ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Stichwort, Work-Life-Balance ein anderes. Als Trend ist erkennbar, dass die Wertschätzung von Freizeit und Familie im Vergleich zu Geld und Karriere steigt. Vor allem jüngere Menschen sind bereit, beim Einkommen Abstriche zu-gunsten des Privatlebens zu machen.
Die wichtigsten Stationen auf dem Weg zu einem gesunden Schlaf sind zunächst das Wahrnehmen von Ursachen und Auswirkungen, aber auch die Entspannung von Körper und Geist. Von ebenso großer Bedeutung für erholsame Nachtruhe sind ein wirklich gutes Bett und die richtige Ernährung. Ausreichend Bewegung trägt darüber hinaus besonders deutlich zur Stärkung der Widerstandskraft ge-gen Stress bei. „Qualifizierte Präventologinnen und Präventologen erarbeiten mit ihren Patienten Strategien zur Stressbewältigung, sie sind zugleich kundiger Partner und Begleiter bei der Schaffung solider Grundlagen für Gesundheit und erholsamen Schlaf“, so Kamps.
Denn klar ist: Jeder Mensch ist anders: Alter, Körperbau, Geschlecht, Gesundheit, persönliche Vorlieben – all das beeinflusst den Schlaf und erfordert individuelle Lösungen. Und weil der Mensch rund ein Drittel seines Lebens schlafend ver-bringt, verdienen Raumklima, Matratze, Unterfederung, Bettwäsche und die Auswahl des Kopfkissens besondere Beachtung. „Je besser der Schlaf ist, desto schöner werden die anderen beiden Drittel, die entspannt und ausgeruht erlebt werden können“, so Kamps. Weitere Informationen: www.praeventologe.de.
*Quelle: Destatis, Fachserie 8, Reihe 7, Tabelle 6.1 „Verkehr – Verkehrsunfälle“, 2016, 2017 korrigiert.
Präventologen sind Experten der Prävention und Gesundheitsförderung. Sie tragen kompetent und wirksam zur Gesundheitsförderung jedes Einzelnen bei. Zum Berufsverband der Präventologen gehören Menschen, die ein gesundes Leben in Deutschland ermöglichen und die dafür nötigen Voraussetzungen schaffen oder verbessern wollen. Zum Berufsverband gehören geprüfte Präventologen, Studierende des Fernstudienganges, Angehörige der unterschiedlichen Gesundheits- und Sozialberufe, Unternehmen der Gesundheitswirtschaft sowie interessierte Einzelpersonen. Der Verband versteht sich als lernende Gemeinschaft, die ihr Wirken kontinuierlich reflektiert, um stetige Verbesserungen zu erreichen.










