(openPR) Eltern von Kindern mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten stehen nicht nur vor der Frage, ob eine Förderung notwendig ist. Sie müssen auch klären, welche Förderung die beste für ihr Kind ist. Für die LOS-Studie II, mit der die LOS ihr Förderkonzept zum zweiten Mal auf den Prüfstand stellten, wurden 1420 Elternfragebögen anonym ausgewertet. Sie zeigen, warum LOS-Eltern ihre Kinder zu einer Förderung angemeldet haben und was sie am LOS besonders schätzen.
Etwa 33 Prozent der Eltern geben an, dass ihr Kind bei der Anmeldung im LOS eine schlechte Deutschnote hatte. Durchschnittlich liegt das Alter der LOS-Anfänger bei fast 12 Jahren und ihre Note bei 3,6. Was veranlasst Eltern außer der Deutschnote zur Entscheidung für die Förderung durch LOS?
Im Einzelfall sind meist mehrere Gründe ausschlaggebend. So nennen 88 Prozent der befragten Eltern die mangelhafte Rechtschreibung als eines der Hauptprobleme ihres Kindes. 52 Prozent geben an, dass auch Probleme beim Lesen bestehen. Als weitere Gründe für die Anmeldung nennen Eltern eine vorliegende Lese-Rechtschreib-Störung (LRS) oder eine familiäre Vorgeschichte mit LRS. Einigen Eltern wurde die LOS-Förderung durch Lehrkräfte empfohlen. Warum haben sich die Eltern nun ausgerechnet für das LOS entschieden? Die Befragung zeigt, dass für die meisten Eltern vor allem der organisatorische Rahmen des Unterrichts von Bedeutung ist. Die fünf Aspekte des Unterrichts, die die meisten Eltern am LOS schätzen, sind die gute Organisation, der regelmäßige und strukturierte Unterricht, die kleinen Fördergruppen und die qualifizierten und kompetenten Förderpädagogen.
Dies sind zugleich die Kernelemente der LOS-Methode, auf die die LOS seit Jahren großen Wert legen. Für die LOS zeigen die Studienergebnisse, dass ihre Anstrengungen in diesen Bereichen sich nicht nur in deutlichen Fortschritten der LOS-Schüler niederschlagen, sondern auch von den Eltern honoriert werden.
Die detaillierten Ergebnisse der Studie sind unter der untenstehenden Adresse zu finden. Für Interviews stehen die an der Studie beteiligten Wissenschaftler sowie Jürgen Schreier und Gisela Bohr vom LOS-Verbund zur Verfügung. Weitere Informationen zum LOS-Verbund und zur Studie:
www.los.de und www.los.at
www.los-studie.de
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