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Stadtgespräch Rodenkirchen – ein Fehler beim Beschreiten neuer Wege?

19.04.201808:39 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Stadtgespräch Rodenkirchen – ein Fehler beim Beschreiten neuer Wege?
Kiosk am Kalscheurer Weiher. Foto: A. Wulf
Kiosk am Kalscheurer Weiher. Foto: A. Wulf

(openPR) ZOLLSTOCK. Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, parteilos, hatte am 18.04.2018 zum Stadtgespräch Rodenkirchen in das Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg in Zollstock eingeladen. Handlungsschwerpunkte sahen die Bürgerinnen und Bürger des Stadtbezirks Rodenkirchen in den Bereichen Mobilität, Wohnen und Umwelt. Zur dringend benötigten Mobilität passte es, dass die Gastgeberin im Stau stand und erst später zu ihrer eigenen Veranstaltung dazustoßen konnte.



Fehlende Ortskenntnis?

Beim Thema Lieblingsorte, zu denen rote Punkte in eine Karte geklebt werden durften, zählten die Mitarbeiter der Stadt die meisten am Decksteiner Weiher in Lindenthal. Der war auf der Karte gar nicht eingezeichnet. Der beliebteste Ort ist der Kalscheurer Weiher – übrigens verbunden mit einer Erfolgsgeschichte aktiven Bürgerprotestes und dem hohen Engagement des Vereins „Unser Kalscheurer Weiher e.V.“.

Das Format der Veranstaltung schwächelte auch bei der abschließenden Diskussion. Bürgerinnen und Bürger äußerten sich zu den Problemen im Stadtbezirk und stellten Fragen. Reker, unterstützt von ihren Amtsleitern Brigitte Scholz und Klaus Harzendorf, spielten die Probleme herunter und verwiesen auf lange Planungs-, Genehmigungs- und Ausschreibungsverfahren, Anfangsfehler beim Beschreiten neuer Wege, fehlendes Personal und Unkenntnis von aktuellen Sachverhalten.

Zwei typische Beispiele:

Berufspendler auf dem 6 km langen Autobahnteilstück der A555 zwischen Godorf und dem Autobahnkreuz Köln-Süd stehen regelmäßig im Stau. In Godorf liegen direkt neben der Autobahnausfahrt und dem vierspurigen Zubringer von der A553 eine Stadtbahn-Haltestelle und ein P&R-Platz. Auf den dringenden Ausbau des P&R-Platzes in Godorf und die Schaffung eines 5-Minuten-Taktes durch die Stadtbahn-Linien 16 und 17, spätestens seit Dezember 2015, erklärte Reker: „Man müsse in die Zukunft schauen und nicht in die Vergangenheit“. Die in Godorf sofort umsetzbare Maßnahme ist für die letzten beiden Jahre natürlich nicht mehr änderbar. Reker will aber mindestens weitere 9 Jahre an diesem Zustand festhalten. Die Vorschläge von Bürgervereinen, Initiativen und der Bezirksvertretung sind älter als Dezember 2015. Harzendorf verwies auf die geplante P&R-Anlage für 540 Kfz (!) am Verteilerkreis, also hinter dem Stau, vor allem auch nicht früher nutzbar und nach Verlängerung der Nord-Süd Stadtbahn bis Meschenich, im Jahr 2024, am völlig falschen Platz.

Auf die Frage, weshalb die geplante Stadtbahn-Linie auf der Bonner Straße nicht alternativ an das Niederflursystem der Ringe angeschlossen wird, zeigte sich Reker irritiert. Dieser Bürgervorschlag „für einen möglichst frühzeitigen Netzschluss sollte, wegen der verbesserten Anbindung der künftigen Parkstadt-Süd, der Verbindung zum neuen S-Bahn-Südring und der Chance eines Netzschlusses zum Bestandsnetz, auch ohne den Anschluss an die Nord-Süd Stadtbahn (Tunnelblockade durch das eingestürzte Historische Archiv unterhalb des Waidmarkts), ernsthaft geprüft werden.“ Diese Empfehlung namhafter Verkehrsplaner liegt Reker seit 2016 vor.


Colonia ELF

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