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Mediadaten - Definition und Bedeutung für Unternehmen und Werbeagenturen

Mediadaten (© momius - Fotolia.com)
Mediadaten (© momius - Fotolia.com)

Nahezu jede Zeitung und Zeitschrift, jedes Magazin und jede Illustrierte veröffentlicht regelmäßig ihre Mediadaten. Diese enthalten Angaben über wichtige Fakten, die das jeweilige Medium betreffen, und sollen vor allem potenzielle Anzeigenkunden, aber auch andere Interessierte an einem bestimmten Printprodukt informieren. Seit der Ausbreitung des Internets werden auch verstärkt Mediadaten für Webseiten publiziert.

Definition von Mediadaten

Mediadaten sind Informationen, die ein Medienunternehmen wie eine Zeitung, ein Magazin, ein Fernsehsender, ein Radiosender oder eine Website bereitstellt, um potenzielle Werbekunden zu informieren. Sie beinhalten im Allgemeinen Informationen über:

Welchen Zweck haben Mediadaten?

Werbeanzeigen spielen für jedes kommerzielle Medium eine bedeutende Rolle, sorgen sie doch für einen Großteil der Finanzierung. Allein mit Abonnements oder Einzelverkaufspreisen sind zum Beispiel Zeitungen längst nicht zu finanzieren. Allerdings wollen Werbetreibende ganz genau wissen, auf was sie sich einlassen, wenn sie teuren Anzeigenplatz einkaufen.

 

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Beispiele von Mediadaten

In den Mediadaten finden sie deshalb folgende Angaben:

  1. Erscheinungsweise: Gibt an, wie oft das Medium publiziert wird. Bei Zeitungen könnte dies täglich, wöchentlich, oder monatlich sein. Online-Medien könnten kontinuierlich (24/7) neue Inhalte hinzufügen.

  2. Erscheinungstermine: Genaue Daten, an denen die nächste Ausgabe des Mediums veröffentlicht wird. In digitalen Medien könnten dies auch die Zeiten sein, zu denen neue Inhalte veröffentlicht werden.

  3. Anzeigenkonditionen und -preise: Die spezifischen Bedingungen und Kosten für das Schalten von Anzeigen. Dies kann den Preis pro Anzeige, Rabatte für das Buchen mehrerer Anzeigen, Frühbucherrabatte und weitere spezifische Konditionen enthalten.

  4. Reichweite und Auflage: Die Gesamtzahl der Personen, die das Medium erreicht (Reichweite), und die Anzahl der produzierten Exemplare (Auflage, in der Regel für Printmedien).

  5. Zielgruppendaten: Informationen über die demografischen Eigenschaften der Zielgruppe, wie Alter, Geschlecht, Bildungsstand, Einkommen, geographische Lage usw.

  6. Verbreitungsgebiet: Die geografische Lage des Publikums, das das Medium erreicht. Dies könnte lokal, regional, national oder international sein.

  7. Pläne für die anstehenden redaktionellen Themen: Eine Vorschau oder ein Plan der Themen, die in zukünftigen Ausgaben des Mediums behandelt werden sollen. Dies kann Werbekunden dabei helfen, ihre Anzeigen auf relevante Inhalte abzustimmen.

  8. Druckverfahren und Weiterverarbeitung: Technische Details darüber, wie das Medium gedruckt und verarbeitet wird. Dies ist besonders relevant für Printmedien und kann Einfluss darauf haben, wie eine Anzeige gestaltet wird oder wie sie im finalen Produkt aussieht.

  9. Anzeigen-Schlusstermine: Der letzte Termin, bis zu dem Anzeigenmaterial eingereicht werden muss, um in einer bestimmten Ausgabe des Mediums zu erscheinen. Dies gibt Werbetreibenden eine Frist, bis zu der ihre Anzeigen entworfen und eingereicht sein müssen.

  10. Technische Details: Für Online-Medien können dies Informationen zu unterstützten Dateiformaten, Größen, Pixeln usw. sein.

Für digitale Medien sind neben den Themenbereichen und Preisen vor allem Zahlen zu den Seitenaufrufen und Nutzerprofile von Bedeutung.

Entscheidungshilfe für Unternehmen und Werbeagenturen

Mit den beschriebenen Informationen bieten Mediadaten also eine Entscheidungshilfe und auch einen Anreiz für Werbetreibende, ob und wann es sich lohnt, Annoncen zu schalten. So wird ein Hersteller von Bioprodukten kaum in einem Magazin für Elektrotechnik werben, ein Hersteller von Bademoden nicht im Herbst und Winter inserieren. Bringt ein Medium andersherum in zwei Monaten einen ausführlichen Redaktionsteil über Waschmaschinen, lohnt es sich für Produzenten und Händler der Geräte oder für Waschmittelhersteller, Werbeplatz zu buchen.

openPR-Tipp: Die Kommission Anzeigen-Marketing Fachzeitschriften (AMF) hat zwar einen Qualitätsstandard für Mediadaten herausgegeben, allerdings konnte sich dieser außer bei Fachzeitschriften nicht durchsetzen. Es gibt jedoch diverse Portale im Internet, die eine einheitliche Auflistung von Mediadaten bieten.

 

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