… Experten aus 49 Ländern. Diese lieferten standardisierte Bewertungen, in welchen Regionen und in welche Richtung sich die Lebensräume bestimmter Arten verändert haben. Dr. Kerstin Jantke vom Exzellenzcluster Climate, Climatic Change, and Society (CLICCS) an der Universität Hamburg und ihre Kollegin Luisa Gensch, die an der Universität Hamburg und am Max-Planck-Institut für Meteorologie forscht, trugen die Daten aus dem deutschsprachigen Raum zusammen. „Durch die Kombination von internationalen wissenschaftlichen Publikationen, lokaler Expertenmeinungen …
Sie machen deutlich, dass bereits heute bedeutende Fortschritte erzielt werden, und liefern Inspiration sowie wertvolle Erkenntnisse für den Moorschutz weltweit. Die Studie wurde gemeinsam von Forschenden der Universität Greifswald (Partner im Greifswald Moor Centrum), die zugleich Mitglieder des Sonderforschungsbereichs WETSCAPES2.0 sind, sowie des Copernicus Institute for Sustainable Development der Universität Utrecht geleitet.„Moorforschende verbringen einen Großteil ihrer Zeit damit, Verluste, die Degradierung und den dringenden Handlungsbedarf …
… war ein mehrmonatiger Begutachtungsprozess, der die notwendigen, sehr hohen Ansprüche an exzellente Wissenschaft bestätigt hat. Denn die Qualität von Promotionen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften muss denselben qualitativen Anforderungen genügen, wie sie an Promotionen der Universitäten gestellt werden. Promovieren an HAWDas fachbezogene Promotionsrecht an HAW wird in Deutschland schrittweise erweitert. Das Promotionszentrum an der EAH Jena ist ein solcher Schritt. Sachsen ist aktuell das einzige Bundesland, das noch keine gesetzliche …
… experimentelle Belege dafür, dass sich wilde Kapuzineraffen bei der Auswahl von Steinwerkzeugen nicht allein an physikalischen Merkmalen orientieren, sondern auch sichtbare Hinweise auf eine frühere Nutzung berücksichtigen. Forschende des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und der Universität São Paulo untersuchten, wie nussknackende Kapuzineraffen zwischen Steinen unterschiedlicher Härte und Optik wählen und ob Hinweise auf frühere Nutzung – erkennbar an Schlagspuren – einen größeren Einfluss auf die Auswahl haben als die intrinsischen …
… den Zustand unserer Ökosysteme. Wenn sich ihre Verbreitungsgebiete so stark verschieben, zeigt das, wie tiefgreifend der Klimawandel bereits in natürliche Lebensgemeinschaften eingreift“, kommentiert der federführende Forscher Dr. Shawan Chowdhury von der Monash Universität im australischen Melbourne. Die Ergebnisse zeigen zugleich große Wissenslücken. Vor allem in tropischen Regionen fehlen bislang ausreichend hochwertige Verbreitungsdaten, obwohl dort der Großteil der weltweiten Schmetterlingsvielfalt vorkommt. Die Forschenden fordern deshalb einen …
… und nicht englischsprachige wissenschaftliche Literatur als auch auf 68 Experteneinschätzungen. Geleitet wurde die Studie von Forscherinnen und Forschern der Monash University, des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Friedrich-Schiller-Universität Jena, und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ). Die Analyse zeigt zudem deutliche Verschiebungen der Schmetterlingsverbreitung. Horizontale Ausweitungen wurden auf allen Kontinenten festgestellt, besonders häufig in tropischen Ländern. Rückgänge traten öfter …
… die mikrophysikalischen Eigenschaften von Wolken beeinflussen und sie mehr oder weniger hell machen. Ob Wolkentropfen flüssig bleiben oder gefrieren, verändert die Klimawirkung dieser Wolke ebenfalls. Deshalb untersuchen Forschende aus Leipzig von TROPOS, Universität Leipzig und des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) innerhalb des Leibniz-Wissenschaftscampus „BioSmoke“ zusammen den Einfluss der Rauchpartikel auf das Klima. Dabei kommen u.a. Atmosphären-Modellierung, Laborexperimente und auch Messungen mit Lasergeräten (Lidar) zum Einsatz. …
… es, dieses Prinzip in synthetischen Polymeren nachzubauen, können neue ressourcenschonende Materialien beispielsweise für den 3D-Druck, die Sensorik und Optoelektronik oder Biotechnologie entstehen. ---Das Forschungsteam um Prof. Dr. Alex Plajer, Makromolekulare Chemie der Universität Bayreuth, hat erstmals ein Fasersystem mit hierarchischer Ordnung und gezielter Bündelung in einem vollständig synthetischen System in Wasser nachgebildet. Ausgangspunkt ist ein zinkhaltiges flaches Molekül, das mit einem temperaturempfindlichen Polymer verknüpft wurde. …
… andere Infrastruktur in Teilen der Arktis rasch ausbreiten – insbesondere im Zusammenhang mit Rohstoffindustrien wie der Öl- und Gasförderung sowie dem Bergbau.Künstliches Licht bei Nacht und Auftreten von BrändenEin internationales Forscherteam unter der Leitung der Universität Zürich (UZH) hat erstmals für den Zeitraum von 2001 bis 2013 im gesamten Arktisraum untersucht, ob menschliche Aktivitäten mit dem Auftreten von Bränden zusammenhängen. Studienleiterin Gabriela Schaepman-Strub vom Institut für Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften der …
Die Stabsstelle Nachhaltigkeit und Energie der Freien Universität Berlin veranstaltet vom 21. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der europäischen Hochschulallianz Una Europa eine internationale Konferenz zur nachhaltigen Transformation von Hochschulen. Unter dem Titel „Sustainability in Higher Education: Between Transformation and Vibe Shifts“ kommen Forschende, Hochschulmitarbeitende sowie Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Bildungseinrichtungen zusammen, um Forschungsergebnisse, Projekte sowie Erfahrungen und Praxisansätze …
… in kurzen Schüben stattDas Vulkanfeld der Westeifel umfasst mehr als einhundert Maare – kreisrunde Seen, die durch einen explosiven Ausbruch entstanden sind. Wann sich diese vulkanischen Eruptionen ereignet haben, war bislang nur unzureichend bekannt. Ein Forschungsteam der Universität Heidelberg, der Curtin University in Perth (Australien) und der Universität Göttingen hat nun die jüngsten Ausbrüche der Maarvulkane verlässlich datiert. Die Untersuchungen zeigen, dass viele von ihnen in kurzen Schüben über große Teile der Westeifel hinweg nahezu …
… verschiedenen atomaren Spezies – Rubidium und Kalium – unter Bedingungen der Schwerelosigkeit im Einstein-Elevator in Hannover erzeugt und untersucht wurden. Maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hat eine technologische Entwicklung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU): das hochkomplexe und extrem kompakte optische System für die Steuerung der Atome.Technologie als Schlüssel zum ErfolgBose-Einstein-Kondensate gelten als „exotischer“ Materiezustand nahe dem absoluten Nullpunkt, in dem quantenmechanische Phänomene makroskopisch beobachtbar …
„Die Wellenfunktion ist eine fundamentale Größe der Quantenmechanik, lässt sich aber nicht direkt messen“, erklärt Prof. Dr. Stefan Mathias, Leiter der Forschungsgruppe „Ultraschnelle Dynamik in Quantenmaterialien“ der Universität Göttingen. Besonders interessant sind die Wellenfunktionen der Elektronen in Molekülen, die sogenannten Molekülorbitale: Sie bestimmen, wie ein Molekül Licht aufnimmt oder chemische Reaktionen eingeht. Um sie sichtbar zu machen, kombinierte das Team hochpräzise Photoelektronenspektroskopie – dabei löst Licht Elektronen …
… der Ausschüttung von Glückshormonen. Gilt das auch für Brettspiele mit Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik? Davon ist Philipp Schrögel überzeugt. Der Forscher am „Bonn Lab for Analog Games and Imaginative Play“ an der Universität Bonn hat gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen, unter anderem von der Freien Universität Berlin, in der Förderlinie „Innovative Wissenschaftskommunikation“ der Klaus Tschira Stiftung ein Projekt eingereicht.Gemeinsam wollen sie zusammen mit Praxispartnerinnen und -partnern herausfinden, wie …
… wissenschaftlichen Erkenntnissen in die praktische Anwendung fest in der DNA der Stiftung und ihrem Förderprofil verankert. Die Stiftung fördert heute sowohl Grundlagen- als auch anwendungsorientierte Forschung im MINT-Bereich. Hierzu stehen insgesamt 16 Förderprogramme für Universitäten und Hochschulen zur Verfügung.Im Bereich Transfer baut die Stiftung ihr Förderengagement folgendermaßen weiter aus:Neues Förderprogramm CZS Innovation Teams – Gründungen aus der Wissenschaft Mit dem Programm CZS Innovation Teams unterstützt die Stiftung gründungsinteressierte …
… Merz ist eine erfahrene Politikmanagerin mit ausgewiesener Expertise im Wissen-schaftsmanagement. Zuletzt war sie als Teamleiterin und Referentin im Bereich Wirtschafts- und Sozialpolitik für die Britische Botschaft in Berlin tätig. Am Imperial College London, einer der führenden britischen Universitäten, war sie zuvor für die Zusammenarbeit mit Europa und Lateinamerika zuständig. Prisca Merz hat in Passau und Italien European Studies studiert und an der Universität Maastricht einen Master in Public Policy abgeschlossen. Darüber hinaus hat sie für …
Wie kommunizieren Einzeller miteinander? Welche Kanäle nutzen sie, wenn Gefahr droht? Ein internationales Forschungsteam des Leibniz-HKI und des Exzellenzclusters „Balance of the Microverse“ der Universität Jena konnte nun erstmals einen besonderen „direkten Draht“ bei sozialen Amöben nachweisen: winzige Membrantunnel, die benachbarte Zellen miteinander verbinden. Diese „Nano-Pipelines“ dienen den Mikroben als Kommunikations- und Transportsystem für wichtige Zellbestandteile – ein potenzielles „Erste-Hilfe-Netzwerk“. Die kürzlich im Fachjournal PNAS …
Die Verteilung von heimischen Klimaanlagen als neue Quelle von Bildungsungleichheit hat WZB-Forscher Christian König mit Richard Nennstiel (Universität Lausanne) untersucht. Die zunehmende Intensität und Dauer von Hitzephasen weltweit beeinträchtigen auch die schulischen Leistungen von Kindern. Klimaanlagen, nicht nur in Schulen, sondern auch zu Hause, können hier gegensteuern. Ob dieser Hitzeschutz verfügbar ist, hängt allerdings vom sozialen Status der Eltern ab. Die Forscher werteten Daten der PISA-Studie („Programme for International Student …
… Monitoring ökohydrologischer Boden- und Vegetationsparameter einen bedeutenden Beitrag leisten. Bei seiner Studie wird der Professor für physische Geographie von Dr. Maik Veste als Partner des Centrums für Energietechnologie Brandenburg und Prof. Dr. Thomas Scholten von der Universität Tübingen unterstützt.Das Projekt knüpft an ein 2025 an der Universität Tübingen abgeschlossenes Forschungsvorhaben an, in dem insbesondere die Wasserverfügbarkeit im Waldboden und der Einfluss von Moosen untersucht wurden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden mehrere Klima- …
Der von der Universität zu Köln koordinierte europäische Universitätsverbund European University for Well-Being (EUniWell) erhält im Rahmen der Erasmus+-Förderlinie „Partnerships for Excellence: European Universities – European Degree exploratory action“ eine Förderung der Europäischen Kommission in Höhe von einer Million Euro. Das dreijährige Projekt „Paving the way for a European Degree: Intensifying collaboration and accelerating transnational learning experiences in EUniWell and beyond“ (PATH_ED) unterstützt vier bestehende Joint- und Double-Degree-Programme …
… Verteilung von Verschränkung über größere Distanzen ermöglichen. Sie gelten daher als wichtige Voraussetzung für leistungsfähige Quantennetzwerke der Zukunft. Anwendungen reichen von sicherer Kommunikation bis zum »Quanteninternet«Die von Forschenden des Fraunhofer ISI und der Universität des Saarlandes erarbeitete Studie »Quantum Repeaters – A Technology Roadmap« basiert auf einer umfassenden Analyse wissenschaftlicher Literatur, auf Interviews sowie einem Roadmapping-Workshop mit 22 Expert:innen aus Wissenschaft und Industrie. Ziel war es, den …
Wissenschaftler aus China, Europa und den USA, darunter Dr. Stephan Spiekman, Paläontologe am Naturkundemuseum Stuttgart und an der Universität Hohenheim, haben ein bemerkenswertes Fossil des langhalsigen Meeresreptils Austronaga minuta aus China beschrieben. Obwohl dieser Saurier, der vor rund 245 Millionen Jahren lebte, von landlebenden Reptilien abstammt, war er bereits hervorragend an das Leben im Wasser angepasst. Das fast vollständig erhaltene Fossil ermöglicht erstmals einen detaillierten Blick auf das gesamte Skelett und große Teile des Verdauungssystems …
Berufsbildungsforscher der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg entwickeln ein bundesweit einsetzbares Weiterbildungsprogramm, mit dem Bäckereien Fachkräfte halten, Quereinsteiger integrieren und Beschäftigte gezielter qualifizieren können. Bis Ende 2028 sollen dafür mindestens 30 Weiterbildungsmentorinnen und -mentoren geschult werden. Sie sollen Weiterbildung direkt in den Arbeitsalltag der Betriebe bringen und dort Menschen erreichen, die klassische Bildungsangebote bislang kaum nutzen.Das Projekt reagiert auf den tiefgreifenden Wandel im Bäckerhandwerk. …
Mit einer erfolgreichen Promotion an der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat Dr. Alexander Kabardiadi-Virkovski einen neuartigen Ansatz entwickelt, der physikalisches Wissen gezielt mit Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) verbindet. Die Forschungsarbeiten entstanden in der Arbeitsgruppe Optische Technologien der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) und am Fraunhofer-Anwendungszentrum für Optische Messtechnik und Oberflächentechnologien AZOM.Ziel der Forschung ist es, KI auch dort zuverlässig einzusetzen, wo Messdaten unvollständig, …
… Forschungsbetrieb ihre letzte Reise beendet hat, liefern ihre Expeditionen weiterhin neue wissenschaftliche Erkenntnisse über bislang verborgene Prozesse am Meeresboden.Beteiligte Einrichtungen: • MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen (Deutschland)• Fachbereich Geowissenschaften, Universität Bremen (Deutschland)• School of Science, Constructor Universität, Bremen (Deutschland)• Faculty of Geology and Geoenvironment, National and Kapodistrian University of Athens (Griechenland)• European Synchrotron Radiation Facility …
… Forschung vor ihrer Promotion erhalten der Doktorand Johannes Mast vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Oberpfaffenhofen und die Doktorandin Sara Nazari vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen sowie der Universität Kiel den diesjährigen Bernd Rendel-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Sie wurden von einer Jury aus Mitgliedern der geowissenschaftlichen DFG-Fachkollegien ausgewählt.Die Ausgezeichneten erhalten je 3.000 Euro aus der Bernd Rendel-Stiftung, verwaltet vom Stifterverband für die …
Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie und der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat erstmals nachgewiesen, dass Insekten in der Lage sind, Blütendüfte nachzuahmen, um Bestäuber zu manipulieren. Die parasitischen Larven des Schwarzblauen Ölkäfers (Meloe proscarabaeus) locken durch flüchtige Verbindungen, die dem Duftbouquet von Blumen stark ähneln, Wildbienen an. Die Forschenden analysierten den Duft der Larven und stellten fest, dass er aus einer komplexen Mischung von Monoterpenoiden besteht, Duftstoffen, die von sehr …
… Teil dieser Diskrepanz könnte daran liegen, dass manche Neutronen während der Messung in die Spiegelwelt «abtauchen».Um diesem eigenartigen Verhalten auf die Schliche zu kommen, haben die PSI-Forschenden gemeinsam mit Forschenden von der ETH Zürich und der Jagiellonen-Universität in Krakau ein ausgeklügeltes Experiment ersonnen. Sie haben Neutronen, die mit dem hochintensiven Protonenbeschleuniger am PSI in grosser Menge produziert werden, stark abgebremst und auf diese Weise sogenannte ultrakalte Neutronen erzeugt. Diese haben sie dann in einem …
… „Solche Anlagen versprechen gewissermaßen eine ‚Demokratisierung‘ der Forschung. Denn konnten Teilchenbeschleuniger bisher nur an wenigen Großforschungseinrichtungen betrieben werden, so sind die neuen Anlagen um Größenordnungen günstiger und einfacher, so dass auch Universitäten als Standorte in Frage kommen.“Die HHU und ELI haben nun eine Absichtserklärung unterzeichnet, um ihre Zusammenarbeit im Bereich der Laser-Plasma-Wechselwirkung, der Teilchenbeschleunigung mittels lasererzeugter Plasmen und der darauf aufbauenden technologischen Anwendungen …
… den bislang überzeugendsten Beweis dafür erbracht, dass Beteigeuze, einer der hellsten und am häufigsten beobachteten Sterne am Nachthimmel, nicht allein ist. Tief in seinem gleißenden Licht entdeckte das Team, dem auch Dr. Emma Bordier vom Institut für Astrophysik der Universität zu Köln angehört, einen schwachen Lichtpunkt, den sie „Beteigeuze B“ nennen – einen möglichen Begleitstern. An der von Dr. Miguel Montargès (LIRA, Observatoire de Paris) geleiteten Studie waren Forschende aus Frankreich, den Niederlanden, Chile, den USA, Belgien und Deutschland …
… (Billionstel Sekunden) – eine Grundlage für optische Computer der Zukunft. Mit über 50.000 Zitierungen zählt Ullrich Scherf zu den weltweit meistzitierten Materialwissenschaftlern.Im Rahmen der Tagung erhält zudem Dr. Fabian Eisenreich von der Technischen Universität Eindhoven (Niederlande) das mit 6.000 Euro dotierte Dr.-Hermann-Schnell-Stipendium. Die GDCh würdigt damit seine Arbeiten zur chemischen Depolymerisation von Kunststoffen in definierte Monomere. Seine photochemischen Ansätze eröffnen zudem neue Perspektiven für ein nachhaltiges, langfristig …
… Breslau nach Greifswald. Dort erhielt sie die Erlaubnis, an Vorlesungen und klinischen Übungen teilzunehmen und ihr Studium abzuschließen. Doch die reguläre Immatrikulation von Frauen war zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich: Erst zum Wintersemester 1908/09 nahm die Universität Greifswald die ersten fünf Studentinnen offiziell auf. Roegner hatte ihre Promotion da bereits abgeschlossen.Für ihre Dissertation arbeitete sie am Pathologischen Institut in Greifswald unter der Leitung des Mediziners Prof. Dr. Paul Grawitz. In ihrer Arbeit „Ein Enterokystom …
### Gemeinsame Pressemitteilung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU), der Technischen Universität Chemnitz und der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald ###Bisherige Apps zur Erkennung von Tierstimmen stießen in der Praxis regelmäßig an ihre Grenzen: Ohne stabile Internetverbindung war eine Echtzeitbestimmung im Wald oder im Hochgebirge unmöglich.Die neue App „BirdNET Live“, eine Weiterentwicklung der App „BirdNET“, löst dieses Problem durch einen technologischen Meilenstein: Die zugrundeliegenden KI-Modelle wurden so weit optimiert, …
Large Enriched Germanium Experiment for Neutrinoless Double Beta Decay (LEGEND-1000) – Deutscher Beitrag des Max-Planck-Instituts für Kernphysik und der Technischen Universität München (TUM)LEGEND-1000 plant, fundamentale Eigenschaften von Neutrinos zu erforschen und zentrale Fragestellungen der Teilchenphysik und Kosmologie zu adressieren. Ziel des Experiments im italienischen Untergrundlabor Gran Sasso ist es, den neutrinolosen doppelten Beta-Zerfall nachzuweisen und neue Forschungsansätze zu Dunkler Materie und Physik jenseits des Standardmodells …
… Aufsichtsrat der DHBW das Wahlergebnis offiziell.Ein erfahrener Gestalter aus den eigenen ReihenMit Prof. Dr. Roland Küstermann (Jahrgang 1976) übernimmt eine Führungspersönlichkeit das Rektorat, die tief mit der Hochschule und dem dualen Modell verwurzelt ist. Der promovierte Wirtschaftsingenieur (Universität Karlsruhe (TH)) war nach Stationen in der Industrie bei der Daimler AG tätig. Bereits seit 2003 engagiert er sich in der Lehre an der Hochschule – zunächst als nebenberuflicher Dozent an der damaligen Berufsakademie Karlsruhe, seit 2010 als …
… europäische Hochschulallianz „European University of Technology (EUT+)“, der die h_da angehört: Gemeinsam mit acht weiteren Hochschulpartnern und gefördert von der EU-Kommission möchte die h_da zu einem neuen Hochschultyp zusammenwachsen – zur „Europäischen Universität“. Website h_da: https://h-da.de Website EUT+: https://www.univ-tech.euwissenschaftliche Ansprechpartner:Fachliche Ansprechperson für die MedienHochschule DarmstadtFachbereich Chemie- und BiotechnologieProf. Dr. Michael BeckerStephanstraße 7 – 64295 DarmstadtTel +49 6151 – 533 68226Mail
… Klimawandel und Demokratie.• Guy Beaudry Jengu Jengu (Kamerun) ist als Politikanalyst in der Abteilung für Governance und Demokratie am Nkafu Policy Institute tätig.• Xianan Jin (Vereinigtes Königreich) ist eine feministische Politikwissenschaftlerin an der Universität Exeter, wo sie afrikanische Politik und Gender-Theorie unterrichtet.• Samik Kharel (Nepal) ist international publizierender Journalist, der sich auf die Auswirkungen digitaler Technologien in Demokratien, besonders im Hinblick auf Jugendbewegungen, spezialisiert hat.• Daryna Kharuk …
… geringeren Nektarverfügbarkeit wahrnehmen könnten.Elektrostatisch geladene Mikro- und Nanoplastikpartikel könnten laut dem Bericht als Faktor betrachtet werden, der diese fein abgestimmten sensorischen Systeme möglicherweise stört. Laut der Forschung von Professor David Baracchi von der Universität Florenz könnten Mikroplastikpartikel über die Kutikula oder durch Aufnahme in den Körper einer Biene gelangen und innerhalb von 72 Stunden das Gehirn erreichen. Darauf folge synaptische Zerstörung, Neuroinflammation, Zelltod und Neurotransmitter-Störung. Die …
… Auszeichnungen auf dem Gebiet der Festkörperphysik geht an eine Entdeckung, die das Verständnis des Magnetismus grundlegend verändert: Der Europhysics-Preis 2026 der Condensed Matter Division der European Physical Society (EPS) wird an Prof. Dr. Jairo Sinova von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), Dr. Libor Šmejkal und Prof. Dr. Tomas Jungwirth für ihre Entdeckung des Altermagnetismus verliehen – eine bislang unbekannte fundamentale dritte Hauptklasse des Magnetismus. Der Preis würdigt die wegweisende Arbeit der Forscher, mit der sie eine in …
Ein sehr ungewöhnliches Konzept der Datenverarbeitung wurde von Forschern der Universitäten Konstanz und Stuttgart experimentell umgesetzt: ein Computer, der aus mehreren hundert mikroskopisch kleinen Teilchen besteht, die sich in einer Flüssigkeit annährend auf Kreisbahnen bewegen. Anstatt Informationen in präzise konstruierten elektronischen Schaltkreisen zu verarbeiten, nutzt ihr System die komplexe Dynamik der Wechselwirkungen eines Kollektivs von Teilchen.Klassische Computer beruhen auf einer großen Anzahl an einfachen Bauelementen, die in präzise …
rifizierung weiterhin höchste Priorität haben. Nachhaltig erzeugtes Methanol sollte dort eine wichtige Rolle übernehmen, wo elektrische Lösungen an technische Grenzen stoßen.Zusätzliche Informationen:Studie „A minimal methanol backstop for high-electrification scenarios“ im Fachmagazin Joule: Blog post „A world without gas infrastructure“: Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:Prof. Dr. Tom BrownFachgebiet Digitale Transformation in EnergiesystemenFakultät III ProzesswissenschaftenTechnische Universität BerlinTel.: +49 (0) 30 314 22 890E-Mail:
Im Rahmen der bundesweiten Langen Nacht der Astronomie am 12. August beteiligt sich das Institut für Astrophysik der Universität zu Köln gemeinsam mit der Volkssternwarte Köln mit einem Mitmach- und Beobachtungsprogramm. Wenn sich am Abend der Mond teilweise vor die Sonne schiebt, haben Astronomiebegeisterte die Gelegenheit, das Phänomen live mitzuerleben. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.Termin: Mittwoch, 12. August 2026, ab 19 UhrLange Nacht der AstronomieOrt: Volkssternwarte Köln, Schiller-Gymnasium, Nikolausstraße …
… Forschung mit entstanden ist. Die theoretische Studie wurde maßgeblich von Prof. Dr. Nai Kwong von der University of Arizona sowie Jan Wingenbach in Schumachers Arbeitsgruppe und Dr. Laura Ares in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Jan Sperling, ebenfalls von der Universität Paderborn, vorangetrieben. Essenziell für den Erfolg der Arbeit war die enge Kooperation mit Prof. Dr. Rolf Binder und Prof. Dr. Nai H. Kwong der University of Arizona. Zu den Ergebnissen sagt Jan Wingenbach: „Die Entdeckung einer universellen Kegel-und-Kuspen-Struktur war eine …
Die Europäische Hochschulallianz EPICUR erhält im Rahmen der Erasmus+-Ausschreibung „European Universities“ der EU eine zweijährige Förderung in Höhe von 7,2 Millionen Euro bis Ende 2028. Die Allianz wird zudem um drei neue Partneruniversitäten erweitert. Die verlängerte Förderung bis 2028 und die Erweiterung der europäischen Hochschulallianz markieren einen bedeutenden Meilenstein für EPICUR. Mit der erneuten Finanzierung wird EPICUR bereits zum dritten Mal im Rahmen der Initiative der Europäischen Hochschulen gefördert. Die kontinuierliche Förderung …
… Dr. Anna N. Richter, Fachhochschule Erfurt Prof. Dr. Heiko Haase, Ernst-Abbe-Hochschule Jena Agentic Read-Pair-Share: Eine webbasierte Plattform zur Förderung kritischer Lese- und KI-KompetenzProf. Dr. Ines Engelmann, Friedrich-Schiller-Universität JenaProf. Dr. Bernd Fröhlich, Bauhaus-Universität WeimarEinzel-FellowshipsDigitale Modellierung als epistemisches Rückgrat experimenteller Lehre im Chemielehramtsstudium Prof. Dr. Tom Wagner, Friedrich-Schiller-Universität Jena KI-generierte Videovignetten zur Förderung professioneller Handlungskompetenz …
„Unsere Analysen zeigen, dass Weißbüschelaffen ihre Lautäußerungen nicht zufällig austauschen, sondern nach klaren Regeln kommunizieren“, sagt Erstautorin Dr. Filipa Abreu von der Universität Osnabrück und der Universidade Federal Rural de Pernambuco, Recife, Brasilien. Die Studie entstand unter der Leitung von Prof. Dr. Simone Pika vom Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück und in Zusammenarbeit mit Nicola Schiel von der Universidade Federal Rural de Pernambuco und Antonio Souto von der Universidade Federal de Pernambuco, …
… der Regel nur mit einem erheblichen experimentellen Aufwand untersuchen, beispielsweise im Ultrahochvakuum. Um auf einfachere Weise neue Erkenntnisse über ihre Eigenschaften und Möglichkeiten einer gezielten Modifizierung zu gewinnen, haben Wissenschaftler der Universität Heidelberg mithilfe von Synthesechemie und computerchemischen Methoden ein molekulares Modell für das sogenannte „buckled dimer“ entwickelt. Dieses zentrale Strukturmerkmal von Halbleiteroberflächen kann nun mit etablierten Analytikmethoden der Molekularchemie untersucht werden. …
… geleistet haben, mit denen ich hier zusammenarbeite. Es gibt nur wenig Institute, die diesen Forschungsansatz praktizieren und ich freue mich, dass dies mit diesem Preis honoriert wird.“Zur PersonSein Studium der Physik und Chemie für das Lehramt an Gymnasien an der Universität Oldenburg (heute Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg) schloss Peter Heering 1990 mit dem 1. Staatsexamen ab. Nach seiner Promotion 1995 in Oldenburg legte er 1996 das 2. Staatsexamen ab. Im Anschluss war Heering in verschiedenen Positionen bis zum Akademischen Rat im …
… Dialog mit der Gesellschaft entwickelt das KIT Lösungen für große Herausforderungen – von Klimawandel, Energiewende und nachhaltigem Umgang mit natürlichen Ressourcen bis hin zu Künstlicher Intelligenz, technologischer Souveränität und demografischem Wandel. Als Die Universität in der Helmholtz-Gemeinschaft vereint das KIT wissenschaftliche Exzellenz vom Erkenntnisgewinn bis zur Anwendungsorientierung unter einem Dach – und ist damit in einer einzigartigen Position, diese Transformation voranzutreiben. Damit bietet das KIT als Exzellenzuniversität …