… gelagert, sogenannten "poriziden Antheren". Diese Blütenstrukturen haben nur eine winzige Pore als Öffnung, aus der der Pollen nur durch mechanische Schwingungen freigesetzt werden kann.In der aktuellen Studie fand das Forschungsteam vom Institut für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien heraus, dass die Form der Pore darüber entscheidet, wie der Pollen freigesetzt wird. Konkret stellten die Forscher*innen beim Vergleich von mehr als 500 Pflanzenarten fest, dass die Poren entweder eine spatelförmige Struktur aufweisen, die als …
Gemeinsame Pressemitteilung von KIST Europe und Universität des SaarlandesVon Arsen, Blei und Cadmium bis Quecksilber und Zink: Aus Industrie und Bergbau, aber auch etwa durch Autoabgase, Landwirtschaft, Pflanzenschutzmittel, Abfälle oder auf natürlichem Wege wie durch Vulkane gelangen Schwermetalle in Umwelt und Gewässer. Nehmen Pflanzen und Tiere diese auf, geraten die Schadstoffe in die Nahrungskette und landen schließlich im menschlichen Körper. Reichern sie sich in Organen und Geweben an, können sie der Gesundheit und durch die so in Summe entstehenden …
Till-Hendrik Macher und Robin Schütz, damals beide Doktoranden in der Biologie der Universität Duisburg-Essen, fuhren ein Jahr lang alle zwei Wochen zur renaturierten Lippemündung bei Wesel und filtrierten je zwei Wasserproben – 26 Termine, 52 Proben. Darin konnten sie in Summe 1.072 Arten nachweisen: 40 Fisch- und Neunaugenarten, 41 Vogel- und 26 Säugetierarten, 425 aquatische und 350 terrestrische Wirbellose sowie 190 Arten von Kieselalgen. Zum Vergleich: Für denselben Ort sind in der globalen Biodiversitätsdatenbank GBIF insgesamt 1.029 Arten …
… im Dialog mit der Gesellschaft Handlungswissen bereit. Kooperationen des MARUM mit Unternehmen und Industriepartnern erfolgen unter Wahrung seines Ziels zum Schutz der Meeresumwelt.wissenschaftliche Ansprechpartner:MSc. Emma BavouxMARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen E-Mail: Dr. Stefan MulitzaMARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen E-Mail: Originalpublikation:Bavoux, E., Mulitza, S., Steinfeldt, R., Kuhnert, H., Martinez-Mendez, G., & Pälike, H.: Anthropogenic carbon isotope signals …
Sicherheitsrelevante Forschung gewinnt in Deutschland und Europa zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig stehen Universitäten vor komplexen Fragestellungen: Welche Akteure sind relevant? Welche Förderprogramme existieren? Welche Anforderungen gelten hinsichtlich Geheimschutz, Exportkontrolle oder geistigem Eigentum? Der Leitfaden bündelt Antworten auf häufig gestellte Fragen und schafft damit eine fundierte Grundlage für universitätsinterne Diskussionen und Entscheidungsprozesse. Die FAQ behandeln unter anderem: - die Einordnung sicherheitsrelevanter …
… fällt und wie stark Wolken Sonnenlicht reflektieren und beeinflusst damit das Klima.„Wir konnten zeigen, dass beim Mineral Mikroklin bereits atomar flache Oberflächen effektiver Eis bilden als bei nah verwandten Mineralien,“ sagt Dr. Florian Schneider von der Universität Bielefeld, Erstautor der Studie. „Damit zeigen wir erstmals, wie die außergewöhnliche Eisbildungsfähigkeit von Feldspat Mineralien von der atomaren Struktur abhängt.“Bislang ging die Forschung davon aus, dass die Eisbildung durch seltene Risse oder Kanten der Mineralien dominiert …
… stabilisieren und damit dazu beitragen, Küsten widerstandsfähiger gegen Sturmfluten, Seegang und den steigenden Meeresspiegel zu machen. Genau dieses Zusammenspiel von Vegetation, Sandbewegung und Erosion steht im Zentrum des Beitrags der Technischen Universität Berlin zum EU-Forschungsprojekt DuneFront. In dem internationalen Verbundprojekt werden sogenannte Dünen-Deich-Hybride untersucht: Küstenschutzsysteme, in denen natürliche oder naturnah entwickelte Dünen mit technischen Deichstrukturen zusammenwirken. Ziel ist es, neue Konzepte für einen …
… Fragen der Erinnerungskultur, zur Bedeutung von Wasser sowie zum Leben und Arbeiten in der Zukunft. Digitale Angebote über QR-Codes ergänzen die Ausstellung und ermöglichen weiterführende Informationen zu den Forschungsthemen und beteiligten Institutionen, darunter die Universität Potsdam, das Leibniz-Institut für Astrophysik, das GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung sowie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Mit dem Projekt knüpft proWissen an seine erste Bauzaun-Ausstellung „Wissenschaft im Zentrum“ aus dem Jahr 2019 …
Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) zählt zu den forschungsstarken Universitäten Deutschlands und genießt auch international eine hohe Sichtbarkeit. Das zeigt das „Academic Ranking of World Universities (ARWU)“, besser bekannt als ShanghaiRanking. Im weltweiten Vergleich von rund 2.500 Universitäten erreicht die JMU Platz 202. Damit gehört sie zu den besten zehn Prozent. Auch im nationalen Vergleich schneidet sie sehr gut ab: In Bayern belegt die JMU Rang drei, deutschlandweit liegt sie auf Platz zwölf.„Wir sind stolz darauf, dass die …
… unabhängiger Wissenschaftler mit Schwerpunkt auf der strukturellen und nanomechanischen Charakterisierung von Biomaterialien. Seit 2016 leitet Dr. Zlotnikov eine Forschungsgruppe am B CUBE – Center for Molecular Bioengineering der Technischen Universität Dresden.Über das DFG Heisenberg-ProgrammDas Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt exzellente Nachwuchswissenschaftler:innen auf ihrem Weg zu einer wissenschaftlichen Führungsposition mit dem Ziel, eine Lebenszeitprofessur zu erwerben. Eine Heisenberg-Stelle richtet …
Mehr als 200 Mathematiker*innen aus der ganzen Welt kommen vom 7. bis 11. September an die Humboldt-Universität zu Berlin (HU), um sich mit Fragen der theoretischen Mathematik zu beschäftigen, insbesondere auf dem Gebiet der Geometrie sowie mit dem Konzept der algebraischen Kurve. Unter den Vortragenden sind einige der herausragendsten Mathematiker*innen auf dem Gebiet, unter anderem die vielfach ausgezeichnete französische Mathematikerin Prof. Dr. Claire Voisin sowie der ungarisch-amerikanische Mathematiker Prof. Dr. János Kollár und der britische …
… Trick schmilzt das Material bei deutlich geringeren Temperaturen und bleibt stabil. In den Untersuchungen an cobalthaltigen Gläsern zeigte sich, dass dieser schonendere Prozess die Entstehung schädlicher Zersetzungsprodukte verhindert“, erklärt Prof. Dr. Matthias Bauer von der Universität Paderborn. Das ist besonders wichtig für funktionelle Eigenschaften: Nur so ließen sich die reinen magnetischen Effekte im Glas nachweisen, die sonst von Verunreinigungen überlagert worden wären.Messungen bestätigen HypotheseUm zu beweisen, dass sich die Struktur …
… Laborbedingungen oft nur schwer zu kultivieren sind. „Diese Studie bietet neue Einblicke in die Art und Weise, wie Bakterien in ihrer natürlichen Umgebung miteinander zusammenleben. Die dabei gewonnen Erkenntnisse können außerdem dabei helfen, Bakteriengemeinschaften besser zu verstehen, die in der Biomedizin oder Landwirtschaft eine wichtige Rolle spielen.“wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof. Dr. Christian Kost, Universität OsnabrückFB 5 Biologie/Chemie, Abteilung für ÖkologieOriginalpublikation:https://www.nature.com/articles/s41564-026-02457-6
… und Wildtierforschung. „In der Lage zu sein, auf eigene Faust zu überleben, und diesen Schritt tatsächlich zu wagen, sind offenkundig zwei unterschiedliche Dinge.“ Die Studie wurde vom Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie und der Universität Konstanz in Zusammenarbeit mit der Schweizerische Vogelwarte Sempach, der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (Schweiz), der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle der Universität Wien (Österreich) und dem Centro Italiano Studi Ornitologici (Italien) durchgeführt.Rekonstruktion der …
… der Regel finden wir heutzutage kaum noch jemanden, der in der Bahn, im Flugzeug oder im Bus ohne Handy in der Hand die Fahrt bestreitet. Doch was geschieht, wenn genau diese Option plötzlich wegfällt?Dieser Frage gingen Forscher mehrerer nordamerikanischer Universitäten in einer 2025 veröffentlichten randomisierten Studie nach. 467 Erwachsene erklärten sich bereit, das mobile Internet auf ihrem Smartphone für zwei Wochen komplett zu blockieren. Telefonieren und SMS blieben möglich, ebenso der Internetzugang über andere Geräte. Die Ergebnisse waren …
Rund 600 Wildbienenarten gibt es in Deutschland. Nun können 300 davon mittels der Bestimmungs-App „Wildbienen Id BienABest“ identifiziert werden. Außerdem bietet die Smartphone-Anwendung, die mithilfe der Universität Ulm entwickelt worden ist, weitere Funktionen wie Bestimmungsmerkmale zur Lebendbestimmung und natürlich hochauflösende Fotos. Und eine Web-basierte Version existiert ebenfalls seit Kurzem. „Wildbienen Id BienABest“ entstand bereits 2021 innerhalb des Verbundprojekts „BienABest“ des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI e.V.) und dem Institut …
… Arbeitsgruppen angesiedelt, die im stetigen Austausch mit Fachleuten weltweit sind. Umgesetzt werden sowohl durch Drittmittel geförderte als auch hochschulinterne Forschungsprojekte, die auch in die Lehre, insbesondere im Kooperationsstudiengang Engineering Physics mit der Universität Oldenburg, eingebunden werden. Die Bandbreite der Forschungsgebiete überstreicht dabei verschiedene Gebiete der Laserphysik und Optik, wie etwa die Anwendung ultrakurzer und sehr intensiver Lichtpulse in der Arbeitsgruppe von Prof. Teubner.wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof. …
… zu neun neuen Projekten und Förderungen. Wenn Sie mehr zu den einzelnen Vorhaben wissen wollen, kontaktieren Sie gerne direkt die verantwortlichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.VolkswagenStiftung: 285.000 Euro für Brückenprofessur von Prof. Brooke Ackerly PhD an der Universität Hamburg Staatliche geförderte und von Initiativen durchgeführte Projekte erzielen in Krisensituationen oft nicht die Wirkung, die beabsichtigt ist. Beispielsweise haben die Ebola-Krise in Afrika und die Erdbebenhilfe in Haiti gezeigt, dass viele Geldmittel nicht …
… Table zur Stärkung der transatlantischen Wissenschaftsbeziehungen statt. Rund 35 hochrangige US-amerikanische und deutsche Expert*innen tauschten sich dabei über die grundlegende Bedeutung dieser Partnerschaften und die besondere Rolle, die Universitäten dabei spielen, aus.Unter den Teilnehmer*innen befanden sich Vertreter*innen großer US-Wissenschaftsorganisationen, Förderagenturen, Verbände, akademische Einrichtungen und Universitäten sowie auf deutscher Seite die Spitzen der Allianz der Wissenschaftsorganisationen und Wissenschaftsminister*innen …
… AMOC deutlich schwächer war und sich auch über einige tausend Jahre nicht wieder erholt hat. Unsere Daten zeigen aber, dass die Umwälzzirkulation wesentlich dynamischer war“, erklärt Dr. Stefan Mulitza vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen, der zusammen mit seinem brasilianischen Kollegen Dr. Partha Sarathi Jena und Dr. Cristiano Mazur Chiessi von der Universität São Paulo die Studie geleitet hat. Sie ist jetzt im Fachjournal Nature Communications erschienen. Schlüsselerkenntnisse dazu lieferten Sedimentproben, …
Das Kontaktstudium bietet wissenschaftsinteressierten Menschen jeden Alters die Möglichkeit, sich an der Universität Hamburg weiterzubilden. Um sich zu informieren und zu orientieren, stehen am 3. September 2026 folgende Beratungsformate zur Verfügung: Ein Infovortrag in Präsenz findet um 10 Uhr im Hauptgebäude der Universität Hamburg (Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, Hörsaal C) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!Um 14 Uhr gibt es zudem einen inhaltsgleichen Online-Infovortrag via Zoom. Anmeldungen zu diesem Vortrag sind online möglich: …
… von Coronin-Proteinen bei der Signalübertragung. Dies könnte unter anderem erklären helfen, wie Zellen miteinander kommunizieren, ihr Überleben sichern und das empfindliche Gleichgewicht in der Zellzahl aufrechterhalten.wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof. Dr. Jean Pieters, Universität Basel, Biozentrum, E-Mail: Originalpublikation:Roko Gvozdenica Sipic, Haiyan Zhang, Andrii Kharin, Jerneja Koren, Viviana d’Otolo, Yuko Nariai, Takeshi Urano, Pawel Pelczar, Klemens Frohlich, Alexander Schmidt, Urszula Brykczynska Kunzmann, Tohnyui Ndinyanka Fabrice, …
… zentralen Mittelmeerraum erreicht haben könnten.„Manche zoologischen Nachweise sind nicht deshalb verloren, weil die Tiere verschwunden sind, sondern weil wir aufgehört haben, mit den richtigen Methoden nach ihnen zu suchen“, sagt Erstautor Danilo Russo von der Universität Neapel Federico II und dem Museum für Naturkunde Berlin. „Nycteris thebaica wurde bereits in der sizilianischen Literatur des 19. Jahrhunderts unter uneindeutigen Bezeichnungen erwähnt. Diesen Angaben fehlten jedoch Belegexemplare, genaue Fundortdaten oder diagnostische Beschreibungen. …
… vielfältiges Mitmachprogramm. Eine Auswahl:Wie erforscht man die Geheimnisse des Universums am entlegensten Ort der Erde? Mit einem Modell des IceCube-Detektors und echter Südpol-Ausrüstung macht der Stand von PRISMA++ (Institut für Physik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz) die faszinierende Arbeit der Teilchenforschung in der Antarktis hautnah erlebbar.Beim Institut für Mathematik und Informatik der Johannes Gutenberg-Universität findet ein RoboCup statt:Autonome Roboter spielen gegeneinander Fußball und zeigen, wie Sensoren, Motoren, Programmierung …
… Citizen-Science-Projekt FLOW besucht und gemeinsam mit Mitgliedern des Sportfischervereins Bischleben e. V. und des Deutschen Angelfischerverbands (DAFV) die Gewässergüte der Gera untersucht. An dem bundesweiten Forschungsprojekt sind die Friedrich-Schiller-Universität Jena, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig (iDiv) beteiligt. Gemeinsam mit Bürgerwissenschaftlerinnen und Bürgerwissenschaftlern untersucht FLOW den ökologischen Zustand kleiner Fließgewässer. …
… Demgegenüber weisen die Populationen auf dem asiatischen Festland und auf Sri Lanka deutlich weniger Anzeichen von Inzucht auf (~10%).„Das Risiko von Inzucht ist gleich doppelt problematisch“, erklärt Jeroen Kappelhof, Erstautor der Studie und Doktorand an der Wageningen Universität, der zugleich am Zoo Rotterdam tätig ist. „Zum einen nimmt die genetische Vielfalt ab. Dadurch fällt es Populationen schwerer, sich an neue Krankheiten oder den Klimawandel anzupassen. Zum anderen steigt durch Inzucht die Wahrscheinlichkeit, dass schädliche Erbanlagen …
… deutschsprachigen Raum. Vor diesem Hintergrund baut die Hochschule ihr Angebot für Studierende aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg, der deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien sowie Siebenbürgen (Rumänien) gezielt aus.Die einzige nicht-missionierende messianisch-jüdische Universität weltweitDie JUC ist die weltweit einzige Universität in Trägerschaft einer nicht-missionierenden messianisch-jüdischen Gemeinschaft, die ausdrücklich respekt- und friedvoll ausgerichtet ist. Sie wird von der Messianic Jewish Fellowship International getragen und …
… und eine wissenschaftliche Zukunft ‘Made in Brandenburg‘.“Mit dem Promotionsrecht kann das Kolleg Promotionsverfahren eigenständig durchführen und Doktorgrade verleihen. Bislang konnten Professor*innen der brandenburgischen HAWs Doktorarbeiten nur in Kooperation mit promotionsberechtigten Universitäten betreuen. Die Verfahren lagen in deren Verantwortung. Die neue Möglichkeit trägt der gewachsenen Forschungsstärke der HAWs Rechnung: Promotionen sind ein wichtiger Bestandteil ihrer Forschung, das eigene Promotionsrecht stärkt ihre wissenschaftliche …
… Dafür setzt sich das seit 2021 bestehende Konsortium „Daten aus Photonen und Neutronen Experimenten für NFDI“ (DAPHNE4NFDI) ein. Es ist eines von mehreren fachlich ausgerichteten Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und bündelt die Expertise von Universitäten und Forschungsinstituten. Auch die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist beteiligt.Für die zweite Förderphase stehen zunächst 8,3 Millionen Euro bis Ende 2028 zur Verfügung. DAPHNE4NFDI gehört damit zu den zehn Konsortien, deren Weiterförderung in der zweiten …
… Pasewalk und Stralsund vorbeizukommen. Denn die Debattenbox lebt davon, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen – gerade dann, wenn sie nicht einer Meinung sind.Die Termine der „Debattenbox auf Tour“ auf einen Blick:22. August 2026, 11 bis 14 UhrUniversität Greifswald – Greifswald ElisenparkMit Steffen Fleßa 23. August 2026, 10 bis 15 UhrHochschule Wismar – Schwedenfest Wismar, Runde Grube, WismarMit Maxi Berger, Annette Ochs und Marianne Schmolke25. August 2026, 9:30 bis 12 UhrUniversität Greifswald –Pasewalk MarktplatzMit Sabine Schlacke …
… Arten erst vor etwa 100.000 Jahren voneinander getrennt haben, bietet ihr unterschiedliches Paarungsverhalten eine Möglichkeit, die genetischen Grundlagen dieser Verhaltensmuster zu untersuchen“, sagt Kardelen Özgün Uludağ, Doktorandin am Fachbereich Biologie der Universität Hamburg und Erstautorin der Studie. Kreuzungsexperimente geben Aufschluss über die VererbungUm herauszufinden, wie die unterschiedlichen Paarungsverhalten genetisch vererbt werden, kreuzten die Forschenden der Universität Hamburg zusammen mit Forschenden der Universitäten Trier …
… Bandbreite der Wärmekosten für die Endverbraucher werden so transparent.Förderprojekt des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und RaumfahrtDas Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert R3Chain mit rund 2,1 Mio. Euro. Projektpartnern sind Fraunhofer IEG, Ruhr Universität Bochum und Technische Universität Berlin. Der Beirat des Projektes besteht aus dem Geologischen Dienst, den Stadtwerken Wuppertal und dem parallelen Förderprojekt Carbscale. R3Chain läuft vom 01. Mai 2026 bis zum 30. April 2029.wissenschaftliche …
Wie organisieren lebende Systeme ihre inneren Abläufe ohne zentrales Steuersystem? Ein Forschungsteam der Universität des Saarlandes, das vom Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden gekommen war, sowie der Universität Augsburg hat nun einen Mechanismus beschrieben, der dieser Frage näherkommt. In einem künstlichen, zellfreien System konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen, dass sich sogenannte synthetische biomolekulare Kondensate selbstständig bilden und wieder auflösen. Gleichzeitig beeinflussen …
Brandenburgs Wissenschaftsstaatssekretär Tobias Dünow hat heute den indischen Botschafter S.E. Ajit Vinayak Gupte bei seinem Besuch der Universität Potsdam und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung (IAP) im Potsdam Science Park begleitet. An dem Termin nahmen auch Burkhard Exner, Beigeordneter und Bürgermeister der Stadt Potsdam, Agnes von Matuschka, Geschäftsführerin der Standortmanagement Golm GmbH, sowie Prof. Oliver Günther, Präsident der Universität Potsdam, teil. Bei dem Besuch ging es unter anderem um die deutsch-indischen …
… legen nahe, dass der Stern große Mengen an Gas und Staub von sich bläst und so eine außergewöhnlich große Hülle bildet, in der sich auch Wassermoleküle befinden. Die Studie führten Astronom*innen um PD Dr. Florian Peißker vom Institut für Astrophysik der Universität zu Köln durch. Als Mitglied des Konsortiums des Europäischen James Webb Space Telescope (JWST) für die Beobachtung naher Galaxien hat die Arbeitsgruppe um Peißker die direkte Umgebung des supermassiven Schwarzen Lochs Sagittarius A*, kurz Sgr A*, im Zentrum unserer Milchstraße beobachtet. …
… die Daten mehrerer Algenzweige zu einer durchgehenden Zeitreihe zusammen. Wer verstehen will, wie marine Ökosysteme auf die Erwärmung der Ozeane reagieren, braucht detaillierte Aufzeichnungen vergangener Temperaturen.Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Max-Planck-Instituts für Chemie (MPIC) in Mainz hat nun einen Weg gefunden, tagesgenau die Meerwassertemperaturen vier Monate lang zu rekonstruieren. Der Schlüssel liegt in Rhodolithen, knollenartigen Kalkstrukturen, die von Rotalgen …
… UnternehmensphilosophieDie Weiterentwicklung moderner Sicherheitsverglasungen erfordert kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Aus diesem Grund arbeitet SILATEC seit vielen Jahren mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen. Dazu gehören unter anderem Forschungskooperationen mit der Universität Siegen und Prof. Dr. Weimar, die sich mit Materialtechnologien und neuen Ansätzen im Bereich Sicherheitsglas befassen.Ziel dieser Projekte ist die Entwicklung neuer Lösungen für zukünftige Sicherheitsanforderungen. Dabei stehen insbesondere …
… Verhalten zu untersuchen – also wie sie sich bewegen, miteinander wechselwirken und auf äussere Störungen reagieren.In einer in «Nature Physics» veröffentlichten Studie untersuchte ein Team von Experimentalphysikern unter der Leitung von Prof. Dr. Tomasz Smoleński von der Universität Basel eine nur eine Atomlage dünne Schicht aus Wolframdiselenid, die auf wenige Grad über dem absoluten Nullpunkt abgekühlt wurde. Indem die Forschenden das Material mit Licht bestrahlten und das reflektierte Licht analysierten, beobachteten sie neue optische Signaturen, …
… Physiker*innen des Projekts „BabyIAXO“ nun mit dessen Umsetzung beginnen. „Das ist der größte Dipolmagnet, der jemals für die Teilchenphysik gebaut wurde“, freut sich Prof. Dr. Matthias Schott, Koordinator des Forschungsantrags und Sprecher des Transdisziplinären Forschungsbereichs (TRA) „Matter“ der Universität Bonn. „Der Magnet ist das Herzstück des Experiments und macht die Realisierung von BabyIAXO erst möglich.“Das System von BabyIAXO hat es in sich: Der supraleitende Magnet muss bei circa -270 Grad Celsius betrieben werden, um die benötigten …
… zur Verfügung.„Zudem haben geschädigte Buchen ein lichteres Kronendach. Dadurch erreicht mehr Sonnenlicht den Boden, der sich stärker erwärmt und schneller austrocknet“, erklärt Erstautor Dr. Michael Klinge von der Abteilung Physische Geographie der Universität Göttingen. „Um Trockenstress in Buchenwäldern zuverlässig zu erkennen, müssen neben klimabasierten Indizes auch bodenspezifische hydrologische Prozesse berücksichtigt werden. Waldbauliche Maßnahmen sollten in Zukunft stärker die Bodenstruktur und das Relief berücksichtigen. An Oberhang-Standorten …
… Galaxienhaufen und den größten Strukturen des Universums erlebbar.Milliarden Jahre auf dem Supercomputer„Viele Prozesse im Universum dauern Milliarden Jahre und lassen sich nicht direkt beobachten“, sagt Prof. Dr. Klaus Dolag von der Universitätssternwarte der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Exzellenzcluster ORIGINS. „Simulationen ermöglichen es uns, diese Entwicklung nachzuvollziehen und mit astronomischen Beobachtungen zu vergleichen. Im Planetarium werden die wissenschaftlichen Daten auf einzigartige Weise erlebbar.“Die gezeigten …
… bewegenSkyrmionen – vereinfacht gesagt Magnetwirbel – sind ein vielversprechender Ansatz in der Spintronik: Sie könnten künftig als Bauelemente in Speichermedien oder Computern eingesetzt werden und etablierte CMOS-Technologien ergänzen. Forschende der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben nun die Interaktion antiferromagnetischer Skyrmionen erstmals bildlich dargestellt und gezeigt, dass sich antiferromagnetische Skyrmionen reproduzierbar auf geraden Bahnen entlang der Richtung des antreibenden elektrischen Stroms bewegen. „Unsere Ergebnisse …
… Sonnenlicht ist inkohärent und im Vergleich zu Laserlicht weitaus weniger intensiv. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts (MPL), Erlangen, des Max-Planck-Zentrums für Extreme und Quantenphotonik (MPC) und der Universität Ottawa haben Wissenschaftler*innen erstmals gezeigt, dass entgegen der bislang geltenden wissenschaftlichen Meinung verschränkte Photonen aus Sonnenlicht erzeugt werden können.Inkohärenz lässt Raum für VerschränkungIn der Optik ist „Kohärenz“ keine einheitliche Eigenschaft. Licht lässt …
Seit 25 Jahren arbeiten die Universität Ulm und die German University in Cairo (GUC), deren Gründungspartnerin die Uni Ulm war, eng zusammen. Ins Leben gerufen hatte sie der Physiker Professor Ashraf Mansour, der einst in Ulm promovierte und habilitierte und der als Vorsitzender des Hochschulrats bis heute ihre Geschicke lenkt. Mit der neuen Präsenz im Ulmer Science Park – die GUC mietet Räume in der Lise-Meitner-Straße an – will Mansour sein Herzensprojekt zukunftsfest machen. Den „German Universities Ulm Campus“ gründet die GUC zusammen mit der …
… Deuterium und Tritium zwar unterschiedlich viele Neutronen im Atomkern, verhalten sich chemisch aber nahezu identisch. „Gewöhnliche Trennverfahren stoßen hier an ihre Effizienzgrenzen“, erklärt Prof. Cornelius Fischer, gemeinsam berufener Professor am HZDR und an der Universität Leipzig, der die Abteilung Reaktiver Transport am HZDR-Institut für Ressourcenökologie in Leipzig leitet. „Wir suchen deshalb nach einem alternativen, grundlegenden Trennprozess.“ Dafür nutzten er und sein Team einen quantenmechanischen Effekt, der in porösen Materialien …
… neue Perspektiven für die Erforschung der Häm-Biologie bei Malaria eröffnen“, sagt Zhang. „Unsere Arbeit liefert zudem den prinzipiellen Nachweis, dass der neu identifizierte Häm-Sensorweg gezielt beeinflusst werden kann.“wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof. Dr. Lucas JaeGenzentrum | Dept. BiochemieLudwig-Maximilians-Universität München+49 89 2180 71004 Originalpublikation:Xiang Zhang, Max-Hinderk Schuler et al.: An ancient mitochondrial program tunes translation to haem availability. Nature 2026https://www.nature.com/articles/s41586-026-10885-x
… und 300 Metern unterwegs sein und dabei eine Geschwindigkeit von 65 Stundenkilometern erreichen.Beide Wissenschaftler arbeiten am Institute of Climate and Energy Systems – Troposphäre (ICE-3) des Forschungszentrums Jülich. Eva Pfannerstill ist durch eine Kooperation mit der Universität zu Köln zudem Juniorprofessorin am Institut für Geophysik und Meteorologie der Universität. Sie untersucht mit ihrer Arbeitsgruppe, wie Umweltstress die Wechselwirkung zwischen Wald und Atmosphäre verändert. Wälder geben große Mengen Spurengase ab – eine dieser Substanzen …
… und reagieren oft empfindlicher auf Trockenheit oder Hitze als ihre Wirtsbäume. Dadurch liefern sie wichtige Hinweise darauf, wie sich Wälder im Klimawandel verändern.In ihrer Studie schlagen Forschende der State University in Cleveland, der University of Kentucky und der Universität Hamburg mit dem Epiphyten-Flächenindex (Epiphyte Area Index, EAI) eine neue Messgröße vor. Er ergänzt den bisher verwendeten Blattflächenindex, indem er die die Fläche der Epiphyten beschreibt und ihren Beitrag zu den Funktionen von Wäldern systematisch messbar macht. …
Wissenschaft lebt von Austausch. Ob bei Konferenzen, Symposien, Zoom-Calls oder Besuchen an anderen Forschungsinstituten und Universitäten – Irene Varela-Martínez kann davon ein Lied singen. In ihrem PhD-Projekt am Centro Nacional de Biotecnología (CNB-CSIC) in Madrid, im Labor von Marta Nieto, untersuchte die Neurowissenschafterin gemeinsam mit ihren Kolleg:innen, wie sich Vorläuferzellen (Stammzellen) in der Großhirnrinde entwickeln und wie sie unterschiedliche Gruppen von Nervenzellen bilden. In der Datenfindung verbrachte sie auch Zeit am Institute …