… Dafür setzt sich das seit 2021 bestehende Konsortium „Daten aus Photonen und Neutronen Experimenten für NFDI“ (DAPHNE4NFDI) ein. Es ist eines von mehreren fachlich ausgerichteten Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und bündelt die Expertise von Universitäten und Forschungsinstituten. Auch die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist beteiligt.Für die zweite Förderphase stehen zunächst 8,3 Millionen Euro bis Ende 2028 zur Verfügung. DAPHNE4NFDI gehört damit zu den zehn Konsortien, deren Weiterförderung in der zweiten …
… Pasewalk und Stralsund vorbeizukommen. Denn die Debattenbox lebt davon, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen – gerade dann, wenn sie nicht einer Meinung sind.Die Termine der „Debattenbox auf Tour“ auf einen Blick:22. August 2026, 11 bis 14 UhrUniversität Greifswald – Greifswald ElisenparkMit Steffen Fleßa 23. August 2026, 10 bis 15 UhrHochschule Wismar – Schwedenfest Wismar, Runde Grube, WismarMit Maxi Berger, Annette Ochs und Marianne Schmolke25. August 2026, 9:30 bis 12 UhrUniversität Greifswald –Pasewalk MarktplatzMit Sabine Schlacke …
… Arten erst vor etwa 100.000 Jahren voneinander getrennt haben, bietet ihr unterschiedliches Paarungsverhalten eine Möglichkeit, die genetischen Grundlagen dieser Verhaltensmuster zu untersuchen“, sagt Kardelen Özgün Uludağ, Doktorandin am Fachbereich Biologie der Universität Hamburg und Erstautorin der Studie. Kreuzungsexperimente geben Aufschluss über die VererbungUm herauszufinden, wie die unterschiedlichen Paarungsverhalten genetisch vererbt werden, kreuzten die Forschenden der Universität Hamburg zusammen mit Forschenden der Universitäten Trier …
… Bandbreite der Wärmekosten für die Endverbraucher werden so transparent.Förderprojekt des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und RaumfahrtDas Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert R3Chain mit rund 2,1 Mio. Euro. Projektpartnern sind Fraunhofer IEG, Ruhr Universität Bochum und Technische Universität Berlin. Der Beirat des Projektes besteht aus dem Geologischen Dienst, den Stadtwerken Wuppertal und dem parallelen Förderprojekt Carbscale. R3Chain läuft vom 01. Mai 2026 bis zum 30. April 2029.wissenschaftliche …
Wie organisieren lebende Systeme ihre inneren Abläufe ohne zentrales Steuersystem? Ein Forschungsteam der Universität des Saarlandes, das vom Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden gekommen war, sowie der Universität Augsburg hat nun einen Mechanismus beschrieben, der dieser Frage näherkommt. In einem künstlichen, zellfreien System konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen, dass sich sogenannte synthetische biomolekulare Kondensate selbstständig bilden und wieder auflösen. Gleichzeitig beeinflussen …
Brandenburgs Wissenschaftsstaatssekretär Tobias Dünow hat heute den indischen Botschafter S.E. Ajit Vinayak Gupte bei seinem Besuch der Universität Potsdam und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung (IAP) im Potsdam Science Park begleitet. An dem Termin nahmen auch Burkhard Exner, Beigeordneter und Bürgermeister der Stadt Potsdam, Agnes von Matuschka, Geschäftsführerin der Standortmanagement Golm GmbH, sowie Prof. Oliver Günther, Präsident der Universität Potsdam, teil. Bei dem Besuch ging es unter anderem um die deutsch-indischen …
… legen nahe, dass der Stern große Mengen an Gas und Staub von sich bläst und so eine außergewöhnlich große Hülle bildet, in der sich auch Wassermoleküle befinden. Die Studie führten Astronom*innen um PD Dr. Florian Peißker vom Institut für Astrophysik der Universität zu Köln durch. Als Mitglied des Konsortiums des Europäischen James Webb Space Telescope (JWST) für die Beobachtung naher Galaxien hat die Arbeitsgruppe um Peißker die direkte Umgebung des supermassiven Schwarzen Lochs Sagittarius A*, kurz Sgr A*, im Zentrum unserer Milchstraße beobachtet. …
… die Daten mehrerer Algenzweige zu einer durchgehenden Zeitreihe zusammen. Wer verstehen will, wie marine Ökosysteme auf die Erwärmung der Ozeane reagieren, braucht detaillierte Aufzeichnungen vergangener Temperaturen.Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Max-Planck-Instituts für Chemie (MPIC) in Mainz hat nun einen Weg gefunden, tagesgenau die Meerwassertemperaturen vier Monate lang zu rekonstruieren. Der Schlüssel liegt in Rhodolithen, knollenartigen Kalkstrukturen, die von Rotalgen …
… UnternehmensphilosophieDie Weiterentwicklung moderner Sicherheitsverglasungen erfordert kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Aus diesem Grund arbeitet SILATEC seit vielen Jahren mit Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen. Dazu gehören unter anderem Forschungskooperationen mit der Universität Siegen und Prof. Dr. Weimar, die sich mit Materialtechnologien und neuen Ansätzen im Bereich Sicherheitsglas befassen.Ziel dieser Projekte ist die Entwicklung neuer Lösungen für zukünftige Sicherheitsanforderungen. Dabei stehen insbesondere …
… Verhalten zu untersuchen – also wie sie sich bewegen, miteinander wechselwirken und auf äussere Störungen reagieren.In einer in «Nature Physics» veröffentlichten Studie untersuchte ein Team von Experimentalphysikern unter der Leitung von Prof. Dr. Tomasz Smoleński von der Universität Basel eine nur eine Atomlage dünne Schicht aus Wolframdiselenid, die auf wenige Grad über dem absoluten Nullpunkt abgekühlt wurde. Indem die Forschenden das Material mit Licht bestrahlten und das reflektierte Licht analysierten, beobachteten sie neue optische Signaturen, …
… Physiker*innen des Projekts „BabyIAXO“ nun mit dessen Umsetzung beginnen. „Das ist der größte Dipolmagnet, der jemals für die Teilchenphysik gebaut wurde“, freut sich Prof. Dr. Matthias Schott, Koordinator des Forschungsantrags und Sprecher des Transdisziplinären Forschungsbereichs (TRA) „Matter“ der Universität Bonn. „Der Magnet ist das Herzstück des Experiments und macht die Realisierung von BabyIAXO erst möglich.“Das System von BabyIAXO hat es in sich: Der supraleitende Magnet muss bei circa -270 Grad Celsius betrieben werden, um die benötigten …
… zur Verfügung.„Zudem haben geschädigte Buchen ein lichteres Kronendach. Dadurch erreicht mehr Sonnenlicht den Boden, der sich stärker erwärmt und schneller austrocknet“, erklärt Erstautor Dr. Michael Klinge von der Abteilung Physische Geographie der Universität Göttingen. „Um Trockenstress in Buchenwäldern zuverlässig zu erkennen, müssen neben klimabasierten Indizes auch bodenspezifische hydrologische Prozesse berücksichtigt werden. Waldbauliche Maßnahmen sollten in Zukunft stärker die Bodenstruktur und das Relief berücksichtigen. An Oberhang-Standorten …
… Galaxienhaufen und den größten Strukturen des Universums erlebbar.Milliarden Jahre auf dem Supercomputer„Viele Prozesse im Universum dauern Milliarden Jahre und lassen sich nicht direkt beobachten“, sagt Prof. Dr. Klaus Dolag von der Universitätssternwarte der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Exzellenzcluster ORIGINS. „Simulationen ermöglichen es uns, diese Entwicklung nachzuvollziehen und mit astronomischen Beobachtungen zu vergleichen. Im Planetarium werden die wissenschaftlichen Daten auf einzigartige Weise erlebbar.“Die gezeigten …
… bewegenSkyrmionen – vereinfacht gesagt Magnetwirbel – sind ein vielversprechender Ansatz in der Spintronik: Sie könnten künftig als Bauelemente in Speichermedien oder Computern eingesetzt werden und etablierte CMOS-Technologien ergänzen. Forschende der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben nun die Interaktion antiferromagnetischer Skyrmionen erstmals bildlich dargestellt und gezeigt, dass sich antiferromagnetische Skyrmionen reproduzierbar auf geraden Bahnen entlang der Richtung des antreibenden elektrischen Stroms bewegen. „Unsere Ergebnisse …
… Sonnenlicht ist inkohärent und im Vergleich zu Laserlicht weitaus weniger intensiv. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts (MPL), Erlangen, des Max-Planck-Zentrums für Extreme und Quantenphotonik (MPC) und der Universität Ottawa haben Wissenschaftler*innen erstmals gezeigt, dass entgegen der bislang geltenden wissenschaftlichen Meinung verschränkte Photonen aus Sonnenlicht erzeugt werden können.Inkohärenz lässt Raum für VerschränkungIn der Optik ist „Kohärenz“ keine einheitliche Eigenschaft. Licht lässt …
Seit 25 Jahren arbeiten die Universität Ulm und die German University in Cairo (GUC), deren Gründungspartnerin die Uni Ulm war, eng zusammen. Ins Leben gerufen hatte sie der Physiker Professor Ashraf Mansour, der einst in Ulm promovierte und habilitierte und der als Vorsitzender des Hochschulrats bis heute ihre Geschicke lenkt. Mit der neuen Präsenz im Ulmer Science Park – die GUC mietet Räume in der Lise-Meitner-Straße an – will Mansour sein Herzensprojekt zukunftsfest machen. Den „German Universities Ulm Campus“ gründet die GUC zusammen mit der …
… Deuterium und Tritium zwar unterschiedlich viele Neutronen im Atomkern, verhalten sich chemisch aber nahezu identisch. „Gewöhnliche Trennverfahren stoßen hier an ihre Effizienzgrenzen“, erklärt Prof. Cornelius Fischer, gemeinsam berufener Professor am HZDR und an der Universität Leipzig, der die Abteilung Reaktiver Transport am HZDR-Institut für Ressourcenökologie in Leipzig leitet. „Wir suchen deshalb nach einem alternativen, grundlegenden Trennprozess.“ Dafür nutzten er und sein Team einen quantenmechanischen Effekt, der in porösen Materialien …
… neue Perspektiven für die Erforschung der Häm-Biologie bei Malaria eröffnen“, sagt Zhang. „Unsere Arbeit liefert zudem den prinzipiellen Nachweis, dass der neu identifizierte Häm-Sensorweg gezielt beeinflusst werden kann.“wissenschaftliche Ansprechpartner:Prof. Dr. Lucas JaeGenzentrum | Dept. BiochemieLudwig-Maximilians-Universität München+49 89 2180 71004 Originalpublikation:Xiang Zhang, Max-Hinderk Schuler et al.: An ancient mitochondrial program tunes translation to haem availability. Nature 2026https://www.nature.com/articles/s41586-026-10885-x
… und 300 Metern unterwegs sein und dabei eine Geschwindigkeit von 65 Stundenkilometern erreichen.Beide Wissenschaftler arbeiten am Institute of Climate and Energy Systems – Troposphäre (ICE-3) des Forschungszentrums Jülich. Eva Pfannerstill ist durch eine Kooperation mit der Universität zu Köln zudem Juniorprofessorin am Institut für Geophysik und Meteorologie der Universität. Sie untersucht mit ihrer Arbeitsgruppe, wie Umweltstress die Wechselwirkung zwischen Wald und Atmosphäre verändert. Wälder geben große Mengen Spurengase ab – eine dieser Substanzen …
… und reagieren oft empfindlicher auf Trockenheit oder Hitze als ihre Wirtsbäume. Dadurch liefern sie wichtige Hinweise darauf, wie sich Wälder im Klimawandel verändern.In ihrer Studie schlagen Forschende der State University in Cleveland, der University of Kentucky und der Universität Hamburg mit dem Epiphyten-Flächenindex (Epiphyte Area Index, EAI) eine neue Messgröße vor. Er ergänzt den bisher verwendeten Blattflächenindex, indem er die die Fläche der Epiphyten beschreibt und ihren Beitrag zu den Funktionen von Wäldern systematisch messbar macht. …
Wissenschaft lebt von Austausch. Ob bei Konferenzen, Symposien, Zoom-Calls oder Besuchen an anderen Forschungsinstituten und Universitäten – Irene Varela-Martínez kann davon ein Lied singen. In ihrem PhD-Projekt am Centro Nacional de Biotecnología (CNB-CSIC) in Madrid, im Labor von Marta Nieto, untersuchte die Neurowissenschafterin gemeinsam mit ihren Kolleg:innen, wie sich Vorläuferzellen (Stammzellen) in der Großhirnrinde entwickeln und wie sie unterschiedliche Gruppen von Nervenzellen bilden. In der Datenfindung verbrachte sie auch Zeit am Institute …
… Experten aus 49 Ländern. Diese lieferten standardisierte Bewertungen, in welchen Regionen und in welche Richtung sich die Lebensräume bestimmter Arten verändert haben. Dr. Kerstin Jantke vom Exzellenzcluster Climate, Climatic Change, and Society (CLICCS) an der Universität Hamburg und ihre Kollegin Luisa Gensch, die an der Universität Hamburg und am Max-Planck-Institut für Meteorologie forscht, trugen die Daten aus dem deutschsprachigen Raum zusammen. „Durch die Kombination von internationalen wissenschaftlichen Publikationen, lokaler Expertenmeinungen …
Sie machen deutlich, dass bereits heute bedeutende Fortschritte erzielt werden, und liefern Inspiration sowie wertvolle Erkenntnisse für den Moorschutz weltweit. Die Studie wurde gemeinsam von Forschenden der Universität Greifswald (Partner im Greifswald Moor Centrum), die zugleich Mitglieder des Sonderforschungsbereichs WETSCAPES2.0 sind, sowie des Copernicus Institute for Sustainable Development der Universität Utrecht geleitet.„Moorforschende verbringen einen Großteil ihrer Zeit damit, Verluste, die Degradierung und den dringenden Handlungsbedarf …
… war ein mehrmonatiger Begutachtungsprozess, der die notwendigen, sehr hohen Ansprüche an exzellente Wissenschaft bestätigt hat. Denn die Qualität von Promotionen an Hochschulen für angewandte Wissenschaften muss denselben qualitativen Anforderungen genügen, wie sie an Promotionen der Universitäten gestellt werden. Promovieren an HAWDas fachbezogene Promotionsrecht an HAW wird in Deutschland schrittweise erweitert. Das Promotionszentrum an der EAH Jena ist ein solcher Schritt. Sachsen ist aktuell das einzige Bundesland, das noch keine gesetzliche …
… experimentelle Belege dafür, dass sich wilde Kapuzineraffen bei der Auswahl von Steinwerkzeugen nicht allein an physikalischen Merkmalen orientieren, sondern auch sichtbare Hinweise auf eine frühere Nutzung berücksichtigen. Forschende des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und der Universität São Paulo untersuchten, wie nussknackende Kapuzineraffen zwischen Steinen unterschiedlicher Härte und Optik wählen und ob Hinweise auf frühere Nutzung – erkennbar an Schlagspuren – einen größeren Einfluss auf die Auswahl haben als die intrinsischen …
… den Zustand unserer Ökosysteme. Wenn sich ihre Verbreitungsgebiete so stark verschieben, zeigt das, wie tiefgreifend der Klimawandel bereits in natürliche Lebensgemeinschaften eingreift“, kommentiert der federführende Forscher Dr. Shawan Chowdhury von der Monash Universität im australischen Melbourne. Die Ergebnisse zeigen zugleich große Wissenslücken. Vor allem in tropischen Regionen fehlen bislang ausreichend hochwertige Verbreitungsdaten, obwohl dort der Großteil der weltweiten Schmetterlingsvielfalt vorkommt. Die Forschenden fordern deshalb einen …
… und nicht englischsprachige wissenschaftliche Literatur als auch auf 68 Experteneinschätzungen. Geleitet wurde die Studie von Forscherinnen und Forschern der Monash University, des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), der Friedrich-Schiller-Universität Jena, und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ). Die Analyse zeigt zudem deutliche Verschiebungen der Schmetterlingsverbreitung. Horizontale Ausweitungen wurden auf allen Kontinenten festgestellt, besonders häufig in tropischen Ländern. Rückgänge traten öfter …
… die mikrophysikalischen Eigenschaften von Wolken beeinflussen und sie mehr oder weniger hell machen. Ob Wolkentropfen flüssig bleiben oder gefrieren, verändert die Klimawirkung dieser Wolke ebenfalls. Deshalb untersuchen Forschende aus Leipzig von TROPOS, Universität Leipzig und des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) innerhalb des Leibniz-Wissenschaftscampus „BioSmoke“ zusammen den Einfluss der Rauchpartikel auf das Klima. Dabei kommen u.a. Atmosphären-Modellierung, Laborexperimente und auch Messungen mit Lasergeräten (Lidar) zum Einsatz. …
… es, dieses Prinzip in synthetischen Polymeren nachzubauen, können neue ressourcenschonende Materialien beispielsweise für den 3D-Druck, die Sensorik und Optoelektronik oder Biotechnologie entstehen. ---Das Forschungsteam um Prof. Dr. Alex Plajer, Makromolekulare Chemie der Universität Bayreuth, hat erstmals ein Fasersystem mit hierarchischer Ordnung und gezielter Bündelung in einem vollständig synthetischen System in Wasser nachgebildet. Ausgangspunkt ist ein zinkhaltiges flaches Molekül, das mit einem temperaturempfindlichen Polymer verknüpft wurde. …
… andere Infrastruktur in Teilen der Arktis rasch ausbreiten – insbesondere im Zusammenhang mit Rohstoffindustrien wie der Öl- und Gasförderung sowie dem Bergbau.Künstliches Licht bei Nacht und Auftreten von BrändenEin internationales Forscherteam unter der Leitung der Universität Zürich (UZH) hat erstmals für den Zeitraum von 2001 bis 2013 im gesamten Arktisraum untersucht, ob menschliche Aktivitäten mit dem Auftreten von Bränden zusammenhängen. Studienleiterin Gabriela Schaepman-Strub vom Institut für Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften der …
Die Stabsstelle Nachhaltigkeit und Energie der Freien Universität Berlin veranstaltet vom 21. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der europäischen Hochschulallianz Una Europa eine internationale Konferenz zur nachhaltigen Transformation von Hochschulen. Unter dem Titel „Sustainability in Higher Education: Between Transformation and Vibe Shifts“ kommen Forschende, Hochschulmitarbeitende sowie Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Bildungseinrichtungen zusammen, um Forschungsergebnisse, Projekte sowie Erfahrungen und Praxisansätze …
… in kurzen Schüben stattDas Vulkanfeld der Westeifel umfasst mehr als einhundert Maare – kreisrunde Seen, die durch einen explosiven Ausbruch entstanden sind. Wann sich diese vulkanischen Eruptionen ereignet haben, war bislang nur unzureichend bekannt. Ein Forschungsteam der Universität Heidelberg, der Curtin University in Perth (Australien) und der Universität Göttingen hat nun die jüngsten Ausbrüche der Maarvulkane verlässlich datiert. Die Untersuchungen zeigen, dass viele von ihnen in kurzen Schüben über große Teile der Westeifel hinweg nahezu …
… verschiedenen atomaren Spezies – Rubidium und Kalium – unter Bedingungen der Schwerelosigkeit im Einstein-Elevator in Hannover erzeugt und untersucht wurden. Maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hat eine technologische Entwicklung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU): das hochkomplexe und extrem kompakte optische System für die Steuerung der Atome.Technologie als Schlüssel zum ErfolgBose-Einstein-Kondensate gelten als „exotischer“ Materiezustand nahe dem absoluten Nullpunkt, in dem quantenmechanische Phänomene makroskopisch beobachtbar …
„Die Wellenfunktion ist eine fundamentale Größe der Quantenmechanik, lässt sich aber nicht direkt messen“, erklärt Prof. Dr. Stefan Mathias, Leiter der Forschungsgruppe „Ultraschnelle Dynamik in Quantenmaterialien“ der Universität Göttingen. Besonders interessant sind die Wellenfunktionen der Elektronen in Molekülen, die sogenannten Molekülorbitale: Sie bestimmen, wie ein Molekül Licht aufnimmt oder chemische Reaktionen eingeht. Um sie sichtbar zu machen, kombinierte das Team hochpräzise Photoelektronenspektroskopie – dabei löst Licht Elektronen …
… der Ausschüttung von Glückshormonen. Gilt das auch für Brettspiele mit Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik? Davon ist Philipp Schrögel überzeugt. Der Forscher am „Bonn Lab for Analog Games and Imaginative Play“ an der Universität Bonn hat gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen, unter anderem von der Freien Universität Berlin, in der Förderlinie „Innovative Wissenschaftskommunikation“ der Klaus Tschira Stiftung ein Projekt eingereicht.Gemeinsam wollen sie zusammen mit Praxispartnerinnen und -partnern herausfinden, wie …
… wissenschaftlichen Erkenntnissen in die praktische Anwendung fest in der DNA der Stiftung und ihrem Förderprofil verankert. Die Stiftung fördert heute sowohl Grundlagen- als auch anwendungsorientierte Forschung im MINT-Bereich. Hierzu stehen insgesamt 16 Förderprogramme für Universitäten und Hochschulen zur Verfügung.Im Bereich Transfer baut die Stiftung ihr Förderengagement folgendermaßen weiter aus:Neues Förderprogramm CZS Innovation Teams – Gründungen aus der Wissenschaft Mit dem Programm CZS Innovation Teams unterstützt die Stiftung gründungsinteressierte …
… Merz ist eine erfahrene Politikmanagerin mit ausgewiesener Expertise im Wissen-schaftsmanagement. Zuletzt war sie als Teamleiterin und Referentin im Bereich Wirtschafts- und Sozialpolitik für die Britische Botschaft in Berlin tätig. Am Imperial College London, einer der führenden britischen Universitäten, war sie zuvor für die Zusammenarbeit mit Europa und Lateinamerika zuständig. Prisca Merz hat in Passau und Italien European Studies studiert und an der Universität Maastricht einen Master in Public Policy abgeschlossen. Darüber hinaus hat sie für …
Wie kommunizieren Einzeller miteinander? Welche Kanäle nutzen sie, wenn Gefahr droht? Ein internationales Forschungsteam des Leibniz-HKI und des Exzellenzclusters „Balance of the Microverse“ der Universität Jena konnte nun erstmals einen besonderen „direkten Draht“ bei sozialen Amöben nachweisen: winzige Membrantunnel, die benachbarte Zellen miteinander verbinden. Diese „Nano-Pipelines“ dienen den Mikroben als Kommunikations- und Transportsystem für wichtige Zellbestandteile – ein potenzielles „Erste-Hilfe-Netzwerk“. Die kürzlich im Fachjournal PNAS …
Die Verteilung von heimischen Klimaanlagen als neue Quelle von Bildungsungleichheit hat WZB-Forscher Christian König mit Richard Nennstiel (Universität Lausanne) untersucht. Die zunehmende Intensität und Dauer von Hitzephasen weltweit beeinträchtigen auch die schulischen Leistungen von Kindern. Klimaanlagen, nicht nur in Schulen, sondern auch zu Hause, können hier gegensteuern. Ob dieser Hitzeschutz verfügbar ist, hängt allerdings vom sozialen Status der Eltern ab. Die Forscher werteten Daten der PISA-Studie („Programme for International Student …
… Monitoring ökohydrologischer Boden- und Vegetationsparameter einen bedeutenden Beitrag leisten. Bei seiner Studie wird der Professor für physische Geographie von Dr. Maik Veste als Partner des Centrums für Energietechnologie Brandenburg und Prof. Dr. Thomas Scholten von der Universität Tübingen unterstützt.Das Projekt knüpft an ein 2025 an der Universität Tübingen abgeschlossenes Forschungsvorhaben an, in dem insbesondere die Wasserverfügbarkeit im Waldboden und der Einfluss von Moosen untersucht wurden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden mehrere Klima- …
Der von der Universität zu Köln koordinierte europäische Universitätsverbund European University for Well-Being (EUniWell) erhält im Rahmen der Erasmus+-Förderlinie „Partnerships for Excellence: European Universities – European Degree exploratory action“ eine Förderung der Europäischen Kommission in Höhe von einer Million Euro. Das dreijährige Projekt „Paving the way for a European Degree: Intensifying collaboration and accelerating transnational learning experiences in EUniWell and beyond“ (PATH_ED) unterstützt vier bestehende Joint- und Double-Degree-Programme …
… Verteilung von Verschränkung über größere Distanzen ermöglichen. Sie gelten daher als wichtige Voraussetzung für leistungsfähige Quantennetzwerke der Zukunft. Anwendungen reichen von sicherer Kommunikation bis zum »Quanteninternet«Die von Forschenden des Fraunhofer ISI und der Universität des Saarlandes erarbeitete Studie »Quantum Repeaters – A Technology Roadmap« basiert auf einer umfassenden Analyse wissenschaftlicher Literatur, auf Interviews sowie einem Roadmapping-Workshop mit 22 Expert:innen aus Wissenschaft und Industrie. Ziel war es, den …
Wissenschaftler aus China, Europa und den USA, darunter Dr. Stephan Spiekman, Paläontologe am Naturkundemuseum Stuttgart und an der Universität Hohenheim, haben ein bemerkenswertes Fossil des langhalsigen Meeresreptils Austronaga minuta aus China beschrieben. Obwohl dieser Saurier, der vor rund 245 Millionen Jahren lebte, von landlebenden Reptilien abstammt, war er bereits hervorragend an das Leben im Wasser angepasst. Das fast vollständig erhaltene Fossil ermöglicht erstmals einen detaillierten Blick auf das gesamte Skelett und große Teile des Verdauungssystems …
Berufsbildungsforscher der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg entwickeln ein bundesweit einsetzbares Weiterbildungsprogramm, mit dem Bäckereien Fachkräfte halten, Quereinsteiger integrieren und Beschäftigte gezielter qualifizieren können. Bis Ende 2028 sollen dafür mindestens 30 Weiterbildungsmentorinnen und -mentoren geschult werden. Sie sollen Weiterbildung direkt in den Arbeitsalltag der Betriebe bringen und dort Menschen erreichen, die klassische Bildungsangebote bislang kaum nutzen.Das Projekt reagiert auf den tiefgreifenden Wandel im Bäckerhandwerk. …
Mit einer erfolgreichen Promotion an der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat Dr. Alexander Kabardiadi-Virkovski einen neuartigen Ansatz entwickelt, der physikalisches Wissen gezielt mit Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) verbindet. Die Forschungsarbeiten entstanden in der Arbeitsgruppe Optische Technologien der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) und am Fraunhofer-Anwendungszentrum für Optische Messtechnik und Oberflächentechnologien AZOM.Ziel der Forschung ist es, KI auch dort zuverlässig einzusetzen, wo Messdaten unvollständig, …
… Forschungsbetrieb ihre letzte Reise beendet hat, liefern ihre Expeditionen weiterhin neue wissenschaftliche Erkenntnisse über bislang verborgene Prozesse am Meeresboden.Beteiligte Einrichtungen: • MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen (Deutschland)• Fachbereich Geowissenschaften, Universität Bremen (Deutschland)• School of Science, Constructor Universität, Bremen (Deutschland)• Faculty of Geology and Geoenvironment, National and Kapodistrian University of Athens (Griechenland)• European Synchrotron Radiation Facility …
… Forschung vor ihrer Promotion erhalten der Doktorand Johannes Mast vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Oberpfaffenhofen und die Doktorandin Sara Nazari vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen sowie der Universität Kiel den diesjährigen Bernd Rendel-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Sie wurden von einer Jury aus Mitgliedern der geowissenschaftlichen DFG-Fachkollegien ausgewählt.Die Ausgezeichneten erhalten je 3.000 Euro aus der Bernd Rendel-Stiftung, verwaltet vom Stifterverband für die …
Ein Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie und der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat erstmals nachgewiesen, dass Insekten in der Lage sind, Blütendüfte nachzuahmen, um Bestäuber zu manipulieren. Die parasitischen Larven des Schwarzblauen Ölkäfers (Meloe proscarabaeus) locken durch flüchtige Verbindungen, die dem Duftbouquet von Blumen stark ähneln, Wildbienen an. Die Forschenden analysierten den Duft der Larven und stellten fest, dass er aus einer komplexen Mischung von Monoterpenoiden besteht, Duftstoffen, die von sehr …
… Teil dieser Diskrepanz könnte daran liegen, dass manche Neutronen während der Messung in die Spiegelwelt «abtauchen».Um diesem eigenartigen Verhalten auf die Schliche zu kommen, haben die PSI-Forschenden gemeinsam mit Forschenden von der ETH Zürich und der Jagiellonen-Universität in Krakau ein ausgeklügeltes Experiment ersonnen. Sie haben Neutronen, die mit dem hochintensiven Protonenbeschleuniger am PSI in grosser Menge produziert werden, stark abgebremst und auf diese Weise sogenannte ultrakalte Neutronen erzeugt. Diese haben sie dann in einem …