Dank einer Spende der Werner Siemens-Stiftung über 12 Millionen Franken kann die EPFL in Zusammenarbeit mit dem Inselspital und der Universität Bern sowie anschliessend dem Universitätsspital Zürich ein Zentrum für künstliche Muskeln aufbauen. Das erste, für die nächsten vier Jahre geplante Projekt betrifft die Entwicklung eines nicht invasiven Unterstützungssystems für Patienten mit Herzinsuffizienz. Die als Ring um die Hauptschlagader gelegte Prothese hat keinen Kontakt mit Blut, sodass insbesondere Probleme mit Blutungen oder Thrombosen au…
Biologisch abbaubare Stents galten als Ideal-Lösung bei verengten Herzkranzgefässen. Doch statt sich in Wohlgefallen aufzulösen, führen die «Bio-Stents» paradoxerweise häufiger zu weiteren Infarkten als herkömmliche Metall-Stents. Eine Studie der Universitätsklinik für Kardiologie am Inselspital kommt dem Rätsel auf die Spur.
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Seit dem ersten erfolgreichen Einsatz eines Ballonkatheters 1977 suchen Forscher weltweit den idealen Stent zur Behandlung von verengten Herzkranzgefässen. Grosse Hoffnungen lagen auf einem 2011 zugelassenen Polymer…
Biodegradable stents were seen as the ideal solution for narrowed coronary vessels. Yet, instead of dissolving satisfactorily, the «bio stents» paradoxically lead to secondary heart attacks more frequently than metal stents. A study by the Department of Cardiology at Bern University Hospital has solved this puzzle.
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Since the first successful use of a balloon catheter in 1977, researchers worldwide have been searching for the ideal stent for treatment of constricted coronary vessels. Great hopes were placed on a stent made of lactic acid,…
Ein interdisziplinäres Ärzteteam des Universitären Neurozentrums Bern hat zum ersten Mal am Inselspital eine tiefe Hirnstimulation bei Depression durchgeführt. Für die Patientin ist es die letzte Hoffnung auf Heilung.
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In der Behandlung von Bewegungsstörungen wie zum Beispiel Morbus Parkinson hat sich die tiefe Hirnstimulation in den letzten zehn Jahren etabliert. Das Inselspital kann diesbezüglich auf eine lange Tradition zurückblicken: 1998 wurde die erste Patientin mit der Technik der tiefen Hirnstimulation behandelt. Unterdessen führt…
Yesterday, an interdisciplinary team of doctors of the University Neurological Centre of Bern carried out a deep brain stimulation against depression for the first time at the Inselspital, Bern University Hospital. For the patient, this procedure is her last hope for a cure.
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During the last ten years, deep brain stimulation has become established as a treatment of motor disorders, such as e.g. Morbus Parkinson. The Inselspital, Bern University Hospital can look back on a long tradition in this area: in 1998, the first patient was treated…
Wieso verbessert sich Endometriose in der Schwangerschaft? Wissenschaftler des Inselspitals, HCERM Rom und BioIncept haben in der Antwort auf diese Frage neues Potenzial zur Behandlung und Prävention von Endometriose entdeckt.
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Während der Schwangerschaft wird eine Endometriose häufig besser. Denn ein Molekül (PreImplantation Factor: PIF), welches der Embryo produziert, lindert die Entzündungsherde der Krankheit. Der Effekt lässt sich auch mit einer synthetischen Variante von PIF reproduzieren, wie ein wissenschaftliches Team aus Bern und…
Why does endometriosis ameliorate during pregnancy? In the answer to this question, researchers from Inselspital in Bern, the HCERM fertility center in Rome and BioIncept in New York may have discovered a new treatment for endometriosis.
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The chronic inflammatory condition endometriosis improves during pregnancy. Responsible for this anti-inflammatory action is a molecule (PreImplantation Factor: PIF), produced by the embryo. The same effect can be reproduced with a synthetic version of PIF, as a multidisciplinary group of researchers fro…
Die Universitätsklinik für Neurochirurgie am Inselspital Bern hat es geschafft: Sie hat die Crowdfunding-Kampagne zum Projekt HORAO erfolgreich abgeschlossen. Nun bereitet das HORAO-Team den Wettbewerb vor. Er soll Forscher- und Entwicklerteams weltweit dazu motivieren, ein Mikroskop zu entwickeln, das Chirurgen Tumore noch besser erkennen lässt.
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45 Tage hatte das Team rund um den Neurochirurgen Prof. Dr. med. Philippe Schucht, Leitender Arzt in der Universitätsklinik für Neurochirurgie am Inselspital Bern, Zeit, auf der Schweizer Crowdf…
The Department of Neurosurgery at Inselspital, Bern University Hospital has done it: It successfully completed the crowdfunding campaign for the project HORAO. Now the HORAO team are preparing the competition. It should motivate research and development teams worldwide to develop a microscope that allows surgeons to recognise tumors even more easily.
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Neurosurgeon Prof. Dr. med. Philippe Schucht, Head Physician at the Department of Neurosurgery at Inselspital, Bern University Hospital, and his team had 45 days to achieve the target amount…
Im August 2015 wurde eine 16-jährige junge Frau an ihrem ersten Arbeitstag bei einem Zugunfall schwer verletzt. Ihr rechter Arm wurde fast vollständig abgetrennt. In einer 16-stündigen Operation gelang es einem interdisziplinären Team des Inselspitals Bern, den Arm der jungen Frau wiederherzustellen (Replantation). Heute kann sie ihren Arm wieder fast vollständig einsetzen - und sie konnte ihre Ausbildung beginnen.
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Der lebensgefährliche Unfall geschah vor zwei Jahren: Auf dem Weg zur Arbeit wurde die 16-Jährige am Bahnhof von einem heran…
Herzklappenerkrankungen im höheren Alter sind häufig und benötigen massgeschneiderte Therapien. Eine Neuentwicklung auf diesem Gebiet wurde weltweit erstmals am Inselspital eingesetzt. Die Universitätsklinik für Kardiologie wertete jetzt die ersten internationalen Patientendaten aus.
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Ein aktiver Lebensstil bis ins hohe Alter – diesen Wunsch erfüllen sich immer mehr Menschen. Der gesellschaftliche Trend geht allerdings zu Lasten des Herzens: Denn der langjährige Einsatz kann die Mitralklappe (das Ventil zwischen dem linken Vorhof und der …
Heart valve diseases in advanced age are frequent and require customised therapeutic options. A new development in this field has been used for the first time worldwide at Inselspital, Bern University Hospital. Its Department of Cardiology has now evaluated the first international patient data.
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More and more people are fulfilling the wish for an active lifestyle into old age. But the societal trend is proceeding to the detriment of the heart, because use over the course of many years can render the mitral valve (the valve between the lef…
Die Universitätsklinik für Neurochirurgie am Inselspital Bern geht neue Wege: Um die Operationen von Hirntumorpatienten sicherer zu machen, hat sie auf der Schweizer Crowdfunding-Plattform wemakeit das Projekt HORAO lanciert. Mit den gesammelten Spendengeldern sollen die hellsten Köpfe angespornt werden, ein Mikroskop zu entwickeln, das Chirurgen Tumore noch besser erkennen lässt.
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Die Operation ist für die meisten Hirntumorpatienten der entscheidende Behandlungsschritt in der Therapie. Umso wichtiger ist, dass der Tumor präzise und kompl…
The Department of Neurosurgery at Inselspital, Bern University Hospital is exploring new options: to make operations on brain tumor patients safer, it has launched the project HORAO on the Swiss crowdfunding platform wemakeit. The donations collected are to be used to encourage the sharpest brains available to develop a microscope that will allow surgeons to recognise tumors even better.
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For most brain tumor patients, surgery is the key stage of treatment, so it is extremely important that tumors are removed cleanly and completely. The n…
Blutvergiftungen gehören zu den häufigsten Todesursachen bei Kleinkindern. Viele dieser Infektionen entstehen im Spital. Zu diesen Ergebnissen kommt die nationale Sepsisstudie, welche die Schweizer Kinderkliniken abgeschlossen haben.
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Die zehn grössten Kinderspitäler der Schweiz erforschten über vier Jahre gemeinsam die Ursachen und Auswirklungen von schweren Infektionen (sogenannter Sepsis oder im Volksmund „Blutvergiftung“) bei Kindern. Die nationale Studie zeigt erstmals, welche Kinder erkranken, an welchen Keimen sie erkranken, wie sc…
Blood poisoning is one of the most frequent causes of death in small children. Many of these infections occur in the hospital. These are the results of the national sepsis study concluded by the Swiss Children’s Clinics.
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The ten largest children’s hospitals in Switzerland researched the causes and effects of serious infections (so-called sepsis or commonly known as “blood poisoning”) in children together for more than four years. The national study shows for the first time which children fall ill, with which germs, how severe the infecti…
26.07.2017
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