Das Städtische Museum Kitzingen gilt als eines der ältesten Kommunalmuseen Frankens. Es wurde 1895 auf Veranlassung des Kitzinger Stadtmagistrats gegründet und zunächst im Speichergebäude des Kitzinger Stadtbauamtes untergebracht (ehem. Invaliden Kaserne, erbaut von Balthasar Neumann, gegenüber dem heutigen Museumsgebäude). Nach mehrfachen Erweiterungen erhielt es 1965 seinen neuen Standort im fürstlich markgräflichen Kastenhof. Nach mehrjährigen Umbau- und Sanierungsarbeiten und einer inhaltlichen Neukonzeption in den Jahren 2003-2007 wurde das Städtische Museum Kitzingen im April 2007 wieder eröffnet.
Die Dauerausstellung präsentiert im Untergeschoß Exponate zur Verwaltungs- und politischen Geschichte, sowie zur Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte der Stadt Kitzingen. Eine weitere Abteilung dokumentiert die Siedlungsgeschichte und Archäologie des Landkreises.
Im Obergeschoß wird, ausgehend von der Dokumentation zu Person und Wirken Johann Rudolph Glaubers, die Alchemie und ihre Grundlagen thematisiert. Ein Teilbereich des im Hause untergebrachten Magazins ist als Schaudepot für die Öffentlichkeit zugänglich. Es beherbergt eine umfangreiche Gemäldesammlung mit Stadt- und Ortsansichten, aber auch die Portraits bedeutender Persönlichkeiten der Kitzinger Stadtgeschichte.