Sammlung Haupt – 30 Silberlinge – Kunst und Geld
Ursprünglich auf das Sammeln von Fotografie konzentriert wandte, sich Dr. Haupt Mitte der 90er Jahre dem Thema Geldkunst zu. Inspiriert von einem zur Origami-Skulptur gefalteten 10-Dollar-Schein des in New York lebenden taiwanesischen Künstlers Ming-Wei Lee begann er, Werke zum Thema »Geldkunst« in Galerien, auf Messen, später im Internet aufzuspüren und baute den thematischen Schwerpunkt der Sammlung aus.
Die Sammlung umfasst heute knapp 300 Arbeiten unterschiedlicher Techniken und inhaltlicher Ansätze: neben Objekten, Ready-mades, Skulpturen, Assemblagen und Collagen unter Verwendung von echtem Geld findet sich ein breit gefächertes Spektrum originär entworfenem Künstlergeldes in Form von Druckgrafik, Zeichnung und Malerei. Spezielle
Werkgruppen der Sammlung werden durch Videoarbeiten und Künstlerbücher gebildet.
Werke der Sammlung Haupt wurden in Ausstellungen in Berlin (Halle am Wasser; Kunstbüro Berlin), im Altmärkischen Museum Stendal, dem Museum für Druckkunst Leipzig, dem Kulturforum in Halle (Saale), im Rahmen der Art Market Budapest, dem Banknhaus Löbbecke in Berlin, in Ausstellungen in Baden-Baden, Hamburg, dem Verband Deutscher
Bürgschaftsbanken und dem Berliner Bode-Museum sowie in einer umfassenden Ausstellung im Mannheimer Kunstverein – alle Einzelheiten unter http://www.sammlung-haupt.de/exhibitions/past/ – präsentiert. Eine Auswahl ist als ständige Ausstellung in den Räumen der Kanzlei Haupt – Rechtsanwälte in Berlin zu sehen.
Rechtsanwalt Dr. Stefan Haupt wurde 1962 in Berlin geboren, Studium der Rechtswissenschaften in Leipzig, seit 1990 selbständiger Rechtsanwalt in Berlin mit eigener Kanzlei,
Schwerpunkte: Urheber-, Medien- und Verlagsrecht. 1990 Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin, seit 1997 diverse Lehr- und Referentenaufträge. Dr. Stefan Haupt hat eine Vielzahl von Beiträgen in Fachpublikationen veröffentlicht. Er ist seit 2006 Herausgeber und Autor der Schriftenreihe »Berliner Bibliothek zum Urheberrecht« im Verlag Medien und Recht, München.