Blau oder grün, Anzug oder Kostüm, München oder Berlin: Jeden Tag stehen wir vor hunderten von Entscheidungen - trivialen, wie auch komplexen. Unser Gehirn greift dazu auf frühere Erfahrungen zurück und lernt gleichzeitig mit jeder neuen Entscheidung hinzu. Wie das funktioniert, untersucht der Psychologe und Neurowissenschaftler Nicolas Schuck mit seiner neuen Forschungsgruppe „NeuroCode“ am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung
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Im September 2017 hat Nicolas Schuck seine Forschungsarbeit am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (…
Seit Jahrzehnten fragen sich Neurowissenschaftler, wie das Gehirn immer wieder neue Aufgaben erlernen kann, ohne im Laufe des Lebens ständig wachsen zu müssen. Es gibt Hinweise, dass die Anzahl der Hirnzellen – zum Beispiel der Nervenzellen und Gliazellen – anfänglich zunimmt, wenn wir lernen, aber viele später verworfen oder anderen Rollen zugeordnet werden. Wissenschaftler aus Deutschland und Schweden stellen diese Theorie in der Fachzeitschrift Trends in Cognitive Sciences vor.
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„Das Volumen des Gehirns nimmt in den ersten Phasen des L…
Jeder Mensch hat eine andere Bereitschaft, Risiken einzugehen. Und diese kann sich in verschiedenen Lebensbereichen unterscheiden. Dennoch gibt es – ähnlich dem allgemeinen Intelligenzquotienten (IQ) – einen individuellen, allgemeinen Faktor der Risikobereitschaft, der über die Zeit beständig ist. Dieser kann allerdings nicht aus den herkömmlichen, oft widersprüchlichen Verhaltenstests erschlossen werden. Dies zeigt eine Studie der Universität Basel und des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Die Gesamtergebnisse wurden in den Fachzei…
People differ in their willingness to take risks. An individual’s propensity for risk taking can also vary across domains. But new research has shown that—akin to the general Intelligence Quotient (IQ)—there is also a general factor of individual risk preference, which remains stable over time. Importantly, that factor cannot be assessed by conventional behavioral tests, which often yield contradictory results. The findings of the research conducted at the University of Basel and the Max Planck Institute for Human Development have been publis…
Eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung hat erstmals den Zusammenhang zwischen wohnortnaher Natur und der Hirngesundheit von Großstädtern untersucht. Das Ergebnis ist auch für die Städteplanung relevant.
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Lärm, Luftverschmutzung und viele Menschen auf engstem Raum: Das Leben in der Stadt kann chronischen Stress verursachen. So laufen Städter häufiger Gefahr an psychischen Leiden wie Depressionen, Angststörungen und Schizophrenie zu erkranken als Landbewohner. Im Vergleich zeigen Städter eine höhere Aktivität des Mandelk…
A study conducted at the Max Planck Institute for Human Development has investigated the relationship between the availability of nature near city dwellers’ homes and their brain health. Its findings are relevant for urban planners among others.
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Noise, pollution, and many people in a confined space: Life in a city can cause chronic stress. City dwellers are at a higher risk of psychiatric illnesses such as depression, anxiety disorders, and schizophrenia than country dwellers. Comparisons show higher activity levels in city dwellers’ tha…
Der Hippokampus, eine für Gedächtnis und Lernen zentrale Hirnstruktur, reift entgegen bisheriger Annahmen erst im Jugendalter aus. Dies konnten Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, des Max Planck UCL Centre for Computational Psychiatry and Ageing Research sowie der Universität Stirling mithilfe hochauflösender Magnetresonanztomographie erstmals zeigen. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America“ (PNAS) veröffentlicht.
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In contrast to previous assumptions, the hippocampus, a brain structure that is central to learning and memory, does not complete its maturation until adolescence. Scientists of the Max Planck Institute for Human Development, the Max Planck UCL Centre for Computational Psychiatry and Ageing Research, and the University of Stirling were able to show this for the first time using high-resolution magnetic resonance imaging. The study’s findings were recently published in the scientific journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of …
Balanced and evidence-based patient information on cancer screening can protect patients from inadequate medical advice. This was shown in a representative study by the Harding Center for Risk Literacy at the Max Planck Institute for Human Development, recently published in the journal PLoS ONE.
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When it comes to their own health or that of a loved one, many people are apprehensive and rely fully on doctors' recommendations. Yet in the case of cancer screening, numerous studies have shown that doctors themselves often do not know or under…
Ausgewogene, evidenzbasierte Patienteninformationen zur Krebsfrüherkennung können Patienten vor unzureichender ärztlicher Beratung schützen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Harding-Zentrums für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, die in der Fachzeitschrift PLoS ONE veröffentlicht wurde.
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Gerade wenn es um die eigene Gesundheit oder die von nahestehenden Personen geht, sind viele verunsichert und verlassen sich ganz auf den ärztlichen Rat. Aber am Beispiel von Krebsfrüherkennung zeigen zahlre…
25.08.2017
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