Internationale Gesellschaft fur Menschenrechte (IGFM)
Arbeitsgruppe München
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Über das Unternehmen
Der Auftrag der IGFM zielt auf die friedliche Verwirklichung der Menschenrechte, deklariert von den Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948, dem Tag der Menschenrechte. Seit einigen Jahren leistet die im Jahre 1972 gegründete und seitdem anerkannt gemeinnützige Gesellschaft auch mildtätige Arbeit. Die IGFM hat Beobachterstatus beim Europarat sowie ECOSOC-(Roster) Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen. Die Arbeitsgruppe München hat Tibet als Schwerpunkt gewählt. Eine umfangreiche Sammlung von Texten zur Menschenrechtslage in Tibet steht auf unserer Website unter der Rubrik "Tibet", wir versenden auch kostenlos aktuelle Meldungen zu Tibet per e-mail. Anmeldung unter .
Jigme Gyatso, der auch als Jigme Guri bekannt ist, der unerschrockene Mönch aus dem Kloster Labrang, der der Welt ein Bild von der Brutalität der Chinesen vermittelte, könnte demnächst verurteilt werden.
Das TCHRD erfuhr, daß die Tibetisch-Autonome Präfektur Kanlho, Provinz Gansu, am 1. Januar 2012 mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen Jigme Guri ausstellte.
In dem Haftbefehl wird Jigme beschuldigt, Aktivitäten nachgegangen zu sein, die die Spaltung des Landes zum Ziel hätten. In dem Haftbefehl, der auf Chinesisch aus…
Die chinesischen Behörden nahmen einen beliebten tibetischen Schriftsteller in einem Bezirk der Provinz Sichuan fest, wo es kürzlich zu Blutvergießen gekommen war.
Wie die Autorin Woeser aus Peking berichtet, drangen etwa 20 Polizeibeamte am 15. Februar kurz vor Mitternacht in die Wohnung von Gangkye Drubpa Kyab im Bezirk Serthar (chin. Seda) ein. „Man weiß nichts über seinen jetzigen Zustand als auch den Ort seiner Inhaftierung“, sagte sie gegenüber RFA.
Diese Festnahme erfolgte vor dem Hintergrund immenser Spannungen in den tibetisch be…
Tausende erweisen ihm die letzte Ehre
Die feurige Welle der Selbstverbrennungen in Tibet wütet weiter, drei Personen haben alleine in der letzten Woche ihre Körper dem Feuer preisgegeben.
Am Montag, dem 13. Februar, setzte sich Lobsang Gyatso, ein 19jähriger Mönch des Klosters Kirti in der belagerten Gegend von Ngaba, in Brand und rief Parolen gegen die chinesische Regierung. Es heißt, er habe überlebt, aber sein Verbleib ist unbekannt.
Am Freitag, dem 17. Februar, zündete sich Dhamchoe Sangpo, ein 38jähriger Mönch aus dem Kloster Bongthak…
Am 16. Februar nahm China willkürlich drei Mönche eines tibetischen Klosters im Bezirk Tridu in der TAP Yushul (chin. Yushu), Qinghai, fest.
Vermutlich wurden Sonam Gyewa, Lobsang Samten und Lobsang Nyima, drei Mönche, die dem Kloster Zilkar angehören, im Zusammenhang mit den kürzlich stattgefundenen Massenprotesten in der Region festgenommen.
Die Tibeter in der Gegend von Tridu hatten am 8. Februar – zeitgleich mit dem internationalen Solidaritätstag für Tibet – einen friedlichen Protestmarsch veranstaltet. Sie trugen Spruchbänder und ford…
Ein junger Tibeter, der in der Präfektur Nagchu der TAR in der staatlichen Forschung arbeitete, wurde festgenommen, weil er sich besorgt darüber äußerte, daß die Behörden immer mehr tibetische Klöster schließen.
Verlautbarungen zufolge wurde der Rechercheur Dawa Dorje letzte Woche am Flughafen von Lhasa, Gonggar, festgenommen.
Er setzte sich stets für die traditionelle Kultur und Sprache Tibets ein. „Es gibt kaum jemanden in Nagchu, der diesen jungen Mann, Dawa Dorje, nicht kennen würde“, heißt es aus einer dortigen Quelle. Die effektive …
Ein ehemaliger Zuchtmeister im Kloster Bongthak in der Provinz Tsongon (Qinghai), vormals Amdo, hat sich am Freitag aus Protest gegen die chinesische Regierung selbst verbrannt.
Am 17. Februar um etwa 6 Uhr morgens (Ortszeit) zündete sich Damchoe Sangpo, ein Mönch aus dem Bezirk Themchen in der TAP Tsonub (Mongolische und Tibetische Autonome Präfektur Haixi), Provinz Qinghai, selbst an. „Als die Mönche früh morgens nach der Gebetsrezitation aus dem Tempel kamen, sahen sie, daß Damchoe in Flammen stand“, teilte der in Indien lebende Mönch Sh…
Während die chinesischen Behörden immer noch Journalisten den Zugang zu Tibet verwehren, um zu verhindern, daß sie über die Lage dort berichten, haben die Ermittlungen einer führenden internationalen NGO ergeben, daß von den 27 in China inhaftierten Journalisten, von denen man weiß, zehn Tibeter und sechs Uighuren sind.
Das Committee to Protect Journalists (Gremium zum Schutz von Journalisten/CPJ), das jedes Jahr eine globale Studie über die Anzahl von im Gefängnis einsitzenden Journalisten herausgibt, kam zu dem Schluß, daß Tibeter und Uig…
Heimliches in Ngaba aufgenommenes Video von The Guardian zeigt die wahre Lage in Ngaba, mittelalterliche Grausamkeit
Ein 19jähriger Mönch steckte sich am Montag in der Stadt Ngaba, Provinz Sichuan, in Brand. Indessen setzt die chinesische Regierung immer mehr Sicherheitskräfte in der Region ein, um der Lage Herr zu werden.
Es ist dies die zweite Selbstverbrennung eines jungen Erwachsenen innerhalb von zwei Tagen und sie bringt die Zahl der Tibeter, die sich aus Protest seit Februar 2009 verbrannten, auf 24.
Lobsang Gyatso, ein Mönch des K…
Hunderte von Tibetern, die in der ersten Januarhälfte festgesetzt wurden, nachdem sie von einer Pilgerreise nach Indien und Nepal zurückkehrten, werden immer noch in Hotels in und um Lhasa festgehalten, und es gibt keine Information darüber, wann sie freigelassen werden.
Überraschenderweise hatte China neuntausend Tibetern erlaubt, nach Indien zu reisen, um die Kalachakra-Belehrungen des Dalai Lama in Bodh Gaya im indischen Staat Bihar vom 1. bis 10. Januar zu besuchen. Bei ihrer Rückkehr nach Tibet wurden sie jedoch samt und sonders arresti…
Bestätigten Berichten aus Tibet zufolge hat am 11. Januar, eine jugendliche tibetische Nonne in Ngaba, TAP Ngaba, Provinz Sichuan, Feuer an sich gelegt, während sie Parolen gegen die chinesische Regierung rief.
Das Exilkloster Kirti in Dharamsala gab bekannt, daß es sich um die 18jährige Nonne Tenzin Choedron aus dem Kloster Mamae Dechen in Ngaba handelt. Sie ist die Tochter von Lopey (Vater) und Tsepo (Mutter) aus der Familie Kyegyamtsang im Dorf Raruwa, Bezirk Ngaba. Als Kind besuchte sie drei Jahre lang die Grundschule, ehe sie in das Kl…
Es gibt Berichte, wonach sich in Kyegudo (chin. Yushu) eine weitere Selbstverbrennung ereignete. Soweit es zur Kenntnis des Exilparlaments in Dharamsala gekommen ist, handelt es sich um Sonam Rabyang, einen Mönch des Klosters Lab in Tridu, Kyegudo. „Ein 42jähriger Mönch setzte sich am 8. Februar um ca. 13.30 Ortszeit auf der Hauptstraße der Gemeinde Lab (chin. Chenduo), Bezirk Tridu, TAP Kyegudo, Provinz Qinghai, in Flammen“, heißt es in einer Erklärung von Free Tibet, London.
Augenzeugen zufolge war der Mönch noch am Leben, aber in ernstem …
Bei Phayul gingen bestätigte Berichte ein, daß das chinesische Sicherheitspersonal einen Tibeter, der bei den Protesten vom 23. Januar in Drango eine Schußverletzung erlitt, zusammen mit seinem Bruder am 9. Februar früh aufspürte und einfach niederschoß.
Die beiden wurden als Yeshi Rigsel, 40, und Yeshi Samdup, 38, aus einer Nomadenfamilie aus Norpa identifiziert (1).
Yeshi Rigsel, ein Mönch des dortigen Klosters, war am 23. Januar in Drango von einer Kugel getroffen worden, als die Militärpolizei wahllos auf die unbewaffneten Tibeter scho…
Zu dem Vorfall kam es ausgerechnet an dem Tag, an dem in der ganzen Welt für jene gebetet wurde, die ihr Leben für Tibet opferten.
Am 8. Februar, um etwa 18.30 Uhr (Ortszeit), zündete sich der 19jährige Rinzin Dorjee (alias Rikpe) in der Grundschule No. 2 in der Stadt Ngaba, Bezirk Ngaba, Provinz Sichuan, an, wie aus örtlichen Quellen hervorgeht. Von Flammen umzingelt rief er Parolen gegen die chinesische Regierung.
Kurz nach dem Vorfall kam das Sicherheitspersonal, löschte die Flammen und brachte Rikpe in das Bezirkskrankenhaus von Ngaba, …
Die Bilder sind von den Protestaktionen, die am 24. Januar in Serthar in Osttibet stattfanden, als sich eine große Menge Tibeter in der Bezirksstadt versammelte, Parolen rief und für Tibet die Unabhängigkeit forderte.
Über 600 chinesische Sicherheitskräfte waren sofort zur Stelle und begannen, wahllos in die Menge zu schießen. Quellen im Exil zufolge erlitten mindestens fünf Tibeter tödliche Schußverletzungen, während über 40 weitere schwer verletzt wurden.
Die Bilder, die aus zwei verschiedenen Quellen stammen, zeigen, wie die chinesische …
Feuriger Protest als Antwort auf zunehmende Repression
Infolge der von den chinesischen Behörden seit den Demonstrationen mit tödlichen Folgen vor kurzem verhängten allgemeinen Kommunikationssperre kam die Nachricht über die Selbstverbrennungen in einem entlegenen Dorf im Bezirk Serthar am Freitag, den 3. Februar, erst einen Tag später an.
„Am 3. Februar verbrannten sich drei Tibeter selbst aus Protest gegen die chinesische Politik an einem Ort namens Phuwu im Bezirk Serthar, einer von ihnen starb“, erfuhr RFA aus einer Quelle im Exil.
„Di…
Die ersten deutlichen Bilder von den Demonstrationen in Drango am 23. Januar zeigen die blutigen Details der von den tibetischen Demonstranten erlittenen Schußverletzungen, als die chinesischen Sicherheitskräfte mit roher Gewalt gegen sie vorgingen.
Darunter ist auch ein Bild des blutüberströmten Gesichts von Norpa Yonten, der durch die Polizeischüsse getötet wurde. Bei mindestens zwei weiteren Tibetern sieht man Einschüsse am Oberbauch, während andere, die angeschossen wurden, an den Armen und Beinen bluten.
Auf die feurige Welle von Selbs…
Nachdem die chinesische Regierung unbewaffnete tibetische Demonstranten in Drango, Serthar und Dzamthang erschießen ließ, hat sie nun für alle Tibeter in der TAR und den autonomen Gebieten in Qinghai, Gansu, Yunnan und Sichuan weitere Einschränkungen beschlossen.
Den Kommunistischen Parteisekretär von Lhasa, Qi Zhala, zitierend, berichtete die staatliche Website ChinaTibetNews.com, vom 1. März 2012 an müßten alle, die nach Tibet einreisen, ihren von der Regierung ausgestellten Personalausweis (chin. Shen fen zheng) mit sich führen.
Qi Zhala…
Folter und wahllose Schläge chinesischer Gefängniswachen haben einen tibetischen Mönch bewegungsunfähig gemacht, er ist von der Hüfte abwärts gelähmt.
Lobsang Khedrup, 39, ein Mönch des Klosters Kirti, wurde letztes Jahr am 6. Mai festgenommen und später zu drei Jahren Haft verurteilt (1). Nachdem die Gefängnisleitung zu dem Schluß kam, daß Lobsang Khedrup kaum Chancen auf Genesung hat, entließ sie ihn vorzeitig.
Lobsang Khedrup wurde zusammen mit Lobsang Gyatso am 15. Juli 2011 zu drei Jahren Haft verurteilt. Fast zwei Monate lang, bis sie…
Die Behörden in Peking haben auf die Demonstrationen mit tödlichen Folgen in der vergangenen Woche den Sicherheitsapparat in allen tibetischen Gebieten von Lhasa bis zu Amdo und Kham drastisch verstärkt.
Während die Tibeter den Tod der von den Sicherheitskräften erschossenen Demonstranten in den Präfekturen Kardze und Ngaba betrauerten, griffen die Behörden allerorten gegen die Aktivitäten der Tibeter rigoros durch.
„Die Präsenz der Sicherheitskräfte in Serthar (chin. Seda) ist überwältigend. Die ganze Gegend ist von chinesischer Polizei un…
Während das chinesische Sicherheitspersonal am 23. Januar in Osttibet auf unbewaffnete tibetische Demonstranten schoß, verteilten Parteikader in Zentraltibet chinesische Flaggen und Bilder der Staatsführer an die tibetische Bevölkerung.
Xinhua berichtete, daß zum chinesischen Neujahr über eine Million chinesischer Flaggen und Wandbilder mit den Portraits von vier Generationen chinesischer Staatsführer an Klöster, Schulen, Büros und Haushalte auf dem Land verteilt worden seien.
Die Ausgabe der Flaggen und Portraits an die Einheimischen hat e…