HPP Deutschland e.V. ist derzeit die einzige Interessensvertretung für Patienten mit der seltenen Knochenstoffwechselstörung Hypophosphatasie (HPP) im deutschsprachigen Raum
Würzburg, Stuttgart – Ein soeben im wissenschaftlichen Fachjournal „Anthropologischer Anzeiger“ vorab erschienener Artikel entwickelt eine neue Theorie, die erstmals einen gemeinsamen Erklärungsansatz für die gesundheitlichen Probleme Echnaton und seinem Sohn Tutanchamun liefert.
Demnach könnten beide unter einer milden Form von Hypophosphatasie (HPP) gelitten haben, einem angeborenen Enzymdefekt, der vor allem das Skelett betrifft. Gekennzeichnet ist die HPP durch einen zierlichen Körperbau, eine allgemeine Muskelschwäche, chronische Entzü…
Würzburg – anlässlich des Welt-Osteoporose-Tages weist der Bundesverband Hypophosphatasie (HPP) Deutschland e.V. erneut darauf hin, dass eine plötzlich auftretende Knochenschwäche auch einen eindeutig genetischen Hintergrund haben kann.
Anlässlich einer Expertenrunde im Rahmen der fünften „HPP Infotage“ am vergangenen Wochenende wies der Verbandsvorsitzende Gerald Brandt in Würzburg erneut darauf hin, dass die Bedeutung der „gewebeunspezifischen alkalischen Phosphatase“ (TNSAP) in der medizinischen Fachwelt noch immer eklatant unterschätzt w…
Würzburg/Mainz – Erstmals auf dem europäischen Kontinent kommt ab sofort eine neuartige Enzymersatztherapie zum Einsatz, mit der Knochenschwäche und Gelenkentzündungen gleichzeitig bekämpft werden können.
Dazu findet derzeit an den Standorten Würzburg und Mainz eine klinische Studie mit einem neuartigen Enzympräparat eines kanadischen Pharmaunternehmens statt. Zum Hintergrund: Bei einem Mangel des Enzyms alkalische Phosphatase (aP) kommt es bei den Betroffenen zu einer allgemeinen Knochenschwäche und zusätzlich zu entzündlichen Veränderungen…
Der Bundesverband HPP Deutschland e.V. weist aus aktuellem Anlass darauf hin, dass für die Entstehung einer Knochenschwäche nicht alleine Ernährung und Lebensstil verantwortlich gemacht werden können. Vielmehr spielen auch genetische Faktoren eine maßgebliche Rolle bei der Entstehung einer Osteoporose.
Einer dieser genetischen Faktoren ist der erblich bedingte Mangel der alkalischen Phosphatase (aP). Dieses Enzym sorgt normalerweise dafür, dass Kalzium und Phosphat in die Knochen eingelagert werden können – und diese somit stark und widersta…
Würzburg/Versailles – Im Rahmen des Kongresses „Osteologie 2011“ in Fürth stellten am 25. März zwei Forschergruppen aus Frankreich und Deutschland die neuesten Erkenntnisse zum Thema Hypophosphatasie (HPP) vor – einer erblich bedingten Erkrankung des Skeletts.
Dabei zeigte sich dass die bislang als sehr selten geltende Hypophosphatasie in Europa wohl deutlich häufiger vorkommt als bislang angenommen. Wie Dr. Etienne Mornet von der Universität Versailles berichtete, kam sein Team durch die Auswertung von Daten aus fast zehn Jahren zu dem Sch…
Litt der Pharao an einem seltenen Enzymmangel?
Würzburg – Die zuletzt im Februar im Fachmagazin JAMA veröffentlichten Erkenntnisse zum Gesundheitszustand des wohl berühmtesten altägyptischen Herrschers stoßen beim Bundesverband HPP Deutschland e.V. auf Widerspruch. Insbesondere mit der Diagnose der Köhler-Krankheit bei Tutanchamun gibt sich der Vorsitzende des Verbands, Gerald Brandt, keineswegs zufrieden.
„Schon als ich Mitte Februar gelesen habe, der Zustand der Füße der Mumie deute auf einen Morbus Köhler Typ II hin, wurde ich stutzig. …
Würzburg – Der Patientenverband Hypophosphatasie Deutschland e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Osteologie (DGO e.V.) geben die Einrichtung eines neuen Preises für wissenschaftliche Arbeiten bekannt.
Der neu geschaffene HPP Förderpreis soll künftig alle zwei Jahre im Rahmen des jährlich stattfindenden Kongresses der deutschsprachigen osteologischen Gesellschaften verliehen werden.
Ausgelobt wird der mit 4000,- Euro dotierte Preis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die sich unmittelbar mit der Skeletterkrankung Hypophosphata…
US-Behörde prüft Meldungen über spontane Knochenbrüche nach Bispohosphonat-Behandlungen
Würzburg – Schon seit einigen Jahren wird immer wieder vereinzelt gemeldet, dass einige Patientinnen, die über mehr als 5 Jahre hinweg mit Bisphosphonaten behandelt werden, zwar zunächst eine Verbesserung Ihrer Osteoporose erleben; im Laufe von länger andauernden Therapien kommt es aber offenbar immer wieder zu unerklärlichen spontanen Knochenbrüchen - und zwar ohne größere äußere Einflüsse wie Sturz oder Unfall.
Nachdem vor kurzem der US-Sender ABC au…
Würzburg – der Bundesverband HPP Deutschland e.V. weist darauf hin, dass die klassischen Behandlungsmethoden gegen Osteoporose bei anderen Formen des Knochenschwunds unter Umständen gefährliche Nebenwirkungen haben können.
Immer wieder wenden sich beispielsweise Patienten mit der Knochenstoffwechselstörung Hypophosphatasie (HPP) an den deutschsprachigen Patientenverband für diese Erkrankung und berichten, dass sie oft jahrelang vergeblich mit Kalzium und Vitamin D (der klassischen Osteoporose-Therapie) behandelt wurden. Dies führte jedoch ni…
Wenn Patienten mit wiederkehrenden Knochenschmerzen und Ermüdungsbrüchen ihren Orthopäden aufsuchen, ist die Diagnose meist schnell gestellt. Osteoporose. Vor allem bei Frauen und vor allem in der zweiten Lebenshälfte. Was aber, wenn dieselben Symptome z.B. bei Männern zwischen 30 und 40 Jahren auftreten?
In diesem Fall wäre es zunächst richtiger, von einer „Osteomalazie“ zu sprechen, zu deutsch: einer Knochenerweichung. Während die typische Osteoporose durch ein Ungleichgewicht zwischen Knochenauf- und -abbau verursacht wird, ist die Osteom…
Washington D.C./Würzburg – Im Rahmen der Jahrestagung der Endokrinologischen Gesellschaft der Vereinigten Staaten wurden am 11. Juni erstmals die Ergebnisse einer klinischen Testreihe vorgestellt, bei dem eine neue experimentelle Therapie gegen eine seltene, aber häufig unterschätzte Form der Knochenschwäche zum Einsatz kam.
In Zusammenarbeit mit der Herstellerfirma Enobia Pharma aus Montreal, fanden in den vergangenen Monaten Tests an mehreren Standorten in Kanada und den USA statt. Dabei wurden Patienten behandelt, die unter der Krankheit …
Würzburg - Anlässlich des heutigen Weltgesundheitstages weist der Bundesverband HPP Deutschland e.V. darauf hin, dass Osteoporose und andere Formen der Knochenschwäche nicht nur durch einen Mangel an Mineralien ausgelöst werden können, sondern auch durch ein Zuviel des Guten.
Besonders der in vielen Fertignahrungsmitteln und Milchprodukten reichlich enthaltene Phosphor wird inzwischen zunehmend kritisch gesehen. Phosphor wird im Organismus in die ionisierte Form Phosphat umgewandelt und dann zusammen mit Kalzium in die Knochen eingelagert, u…
Brüssel/Würzburg – In ihrer aktuellen Mitteilung zum Thema seltene Erkrankungen vom 11. November 2008 (com2008_0679) stellt die Europäische Kommission fest, dass die Erforschung seltener Erkrankungen große Chancen für das Verständnis der so genannten Volkskrankheiten eröffnet.
Der Bundesverband Hypophosphatasie (HPP) Deutschland e.V. unterstützt vollumfänglich diese aktuelle Stellungnahme an den Rat, das Parlament und die zuständigen Ausschüsse, in der die Kommission die weitere Ausarbeitung grenzübergreifender Strategien zur Erforschung und…
26.11.2008
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