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Experte: Tutanchamun und Echnaton litten an Enzymdefekt

12.08.201316:52 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Experte: Tutanchamun und Echnaton litten an Enzymdefekt

(openPR) Würzburg, Stuttgart – Ein soeben im wissenschaftlichen Fachjournal „Anthropologischer Anzeiger“ vorab erschienener Artikel entwickelt eine neue Theorie, die erstmals einen gemeinsamen Erklärungsansatz für die gesundheitlichen Probleme Echnaton und seinem Sohn Tutanchamun liefert.

Demnach könnten beide unter einer milden Form von Hypophosphatasie (HPP) gelitten haben, einem angeborenen Enzymdefekt, der vor allem das Skelett betrifft. Gekennzeichnet ist die HPP durch einen zierlichen Körperbau, eine allgemeine Muskelschwäche, chronische Entzündungen in Gelenken und Knochen sowie eine generelle Knochenbrüchigkeit. Der Autor Gerald Brandt gilt als Experte für die HPP und beschäftigt sich seit Jahrzehnten intensiv mit diesem seltenen Enzymdefekt.

Der Artikel konzentriert sich in erster Linie auf Tutanchamun und widerspricht ausdrücklich der 2010 von Zahi Hawass und Kollegen aufgestellten Theorie, der junge Pharao sei an einer Kombination aus Malaria und der Krankheit Morbus Köhler Typ II gestorben. Statt dessen lassen sich nach Meinung des Autors alle vorhandenen physiologischen sowie archäologischen Hinweise nahtlos in die Theorie einreihen, Tutanchamun habe unter den Folgen einer Hypophosphatasie gelitten – ebenso wie sein Vater Echnaton, dessen Entscheidung für den Sonnengott Aton als alleiniger Gottheit sich mit dieser These ebenfalls erklären ließe.

Eine Kurzzusammenfassung des Artikels ist online unter folgendem Link verfügbar:
http://www.ingentaconnect.com/content/schweiz/aa/pre-prints/0322
Der vollständige Text ist vorläufig nur für Abonnenten des Anthropologischen Anzeigers downloadbar, er kann aber auf Anfrage vom Verlag bezogen werden.

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