Das Hamburger Sprechwerk wurde im Herbst 2004 gegründet um dem Bedürfnis der Hamburger professionellen freien Theaterszene nach einem anspruchsvollen Veranstaltungsort Rechnung zu tragen. Mit ihren Maßen von 10,50 x 12,50 gehört die Bühne zu den größten und schönsten Off-Theater-Spielräumen Hamburgs.
Neben anspruchsvollen Eigenproduktionen bietet das Hamburger Sprechwerk einen Raum für ambitionierte Gastspiele sowohl von Hamburger Gruppen als auch von Erfolgsproduktionen aus dem deutschsprachigen Raum (Wien, München, etc.). Die Spannweite reicht dabei von der Komödie bis zum klassischen Drama, meist in kleiner Besetzung.
Und hier hat sich die Hamburger Tanzszene ein Refugium geschaffen, in dem sie den interessierten Zuschauern qualitativ hochwertige Choreografien eigener sowie internationaler Künstler zu Gesicht bringt. Ergänzt wird das Programm immer wieder durch Lesungen und die traditionelle THEATERTAFEL der Hamburger freien Szene.
Leitung des Hamburger Sprechwerks:
Andreas Lübbers studierte Literatur und Kunstgeschichte an der Universität Hamburg. Als Dramaturg war er an verschiedenen Bühnen tätig, u.a. am Thalia Theater und Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, beim Berliner Ensemble, am Theater Heilbronn und bei der Gestaltung des Kulturprogramms des deutschen Pavillons auf der Expo 2000 in Hannover.
Von 2002 bis 2004 leitete er als stellvertretender Intendant die Gandersheimer Domfestspiele.
Nachdem Andreas Lübbers bereits ab März 2003 erste freie Theaterproduktionen unter dem Label "Hamburger Sprechwerk" u.a. in den Deichtorhallen und in der Baderanstalt produziert hatte, fand er schließlich im September 2004 in einer ehemaligen Speditionshalle im Hamburger Stadtteil Borgfelde für das Sprechwerk eine feste Spielstätte.
Unter seiner künstlerischen Leitung entwickelte sich das Hamburger Sprechwerk zu einem überregional beachteten Fixpunkt der freien Theaterszene (Hamburger Abendblatt, 30. Dez. 2005) in Hamburg.