Die Instandhaltungsbranche
Die industrielle Instandhaltung hat einen signifikanten Einfluss auf die Konjunktur in Deutschland. Sie erwirtschaftet allein in Deutschland jährlich Anlagenverfügbarkeiten und Produktivitätswerte im Gegenwert von einer Billion Euro. Das Anlagevolumen in ihrer Zuständigkeit beträgt 2,2 Billionen Euro. Die Verfügbarkeit der Anlagen in der
Produktion ist ein wesentlicher Faktor für den Erfolg der Unternehmen sowie den Industriestandort Deutschland. Die Instandhaltung steht heute allerdings vor neuen Herausforderungen. Durch die Digitalisierung der Produktion – der Entwicklung zur Smart Factory – werden auch die Anforderungen an die Instandhaltung zunehmend komplexer. Die technische Verfügbarkeit der Anlagen kann nur gewährleistet werden, wenn sich die Instandhaltung an diese neue Produktionsumgebung anpasst. Im Umkehrschluss wird sie so gleichzeitig zu einem wichtigen „Enabler“ für die intelligente Fabrik von morgen. Die strategische Bedeutung der Instandhaltung sowie die konjunkturelle Relevanz machen den Branchenindikator Instandhaltung zu einem wichtigen Konjunkturindikator der Zukunft.
Die Initiatoren
Der Branchenindikator ist eine Zusammenarbeit des FVI und des Competence- Centers Instandhaltung des FIR an der RWTH Aachen. Das FVI – mit mehr als 500 Mitgliedern aus Mittelstand, Großindustrie, Wissenschaft und Politik – ist initiativ auf dem Gebiet der industriellen Instandhaltung. Wissensvermittlung und Aufzeigen von Zukunftstrends sind besondere Anliegen des FVI. Das Competence-Center Instandhaltung des Forschungsinstituts für Rationalisierung begleitet Unternehmen seit mehr als 30 Jahren als umfassender Kompetenzträger im Bereich Instandhaltungsmanagement und unterstützt seine Kunden strukturiert bei
individuellen Herausforderungen und der Instandhaltungsorganisation.