Vermieter kann per Individualvereinbarung Mieter zum Nichtrauchen verpflichten
Citymakler Marco Häbold erläutert die neuesten Regelungen zum Nichtraucherschutz
Herr Häbold, ab dem 1. Februar gilt in Sachsen das Nichtraucherschutzgesetz. Nur in den „eigenen vier Wänden“ darf man noch qualmen. Stimmt das auch in einer Mietwohnung in einem Haus, in dem ansonsten nur Nichtraucher wohnen?
Es ist unwesentlich, ob in dem Haus noch andere Raucher wohnen oder nicht. In den Rechtsstreiten der Vergangenheit ging es eher um den Zustand und den zusätzli…
Citymakler Marco Häbold analysiert die Entwicklung in Innenstadt und Randgebieten
Herr Häbold, die Stadtverwaltung propagiert seit Jahren das Wohnen im Zentrum. Erste Erfolge sind sichtbar. In der Südvorstadt und der Neustadt wurden neue Immobilien gebaut. Welche Folgen hat diese Politik auf Immobilienpreise im sogenannten Speckgürtel?
Die Folge ist in jedem Fall, dass zentrumsnahe Lagen oder echte Innenstadtreviere die Randgebiete preislich hinter sich lassen. Die untypische Preisbildung aus den vergangenen 15 Jahren, als sich Wohneigentum…
Dresden boomt – das wirkt sich auch auf die Mieten für Läden, Büros und Gastronomie aus. Doch der Markt entwickelt sich nicht einheitlich. Citymakler Marco Häbold erläutert die Unterschiede.
Herr Häbold, wie haben sich die Mieten für Läden, Büros und Gastronomie in Dresden entwickelt?
Die Mieten unterscheiden sich heute stärker als noch vor zehn Jahren. Das heißt in den guten Lagen sind sie gestiegen, mittlere und schlechte Lagen stagnieren oder fallen im Mietpreis. Heute wird durch Gewerbemieter mehr als früher die Passantenfrequenz und di…
Citymakler Marco Häbold zieht Bilanz zum Dresdner Immobilienmarkt 2006
Herr Häbold, das erste Quartal 2007 ist nun vorbei, Zeit einmal Bilanz für 2006 zu ziehen. Wie hat sich der Wohnungs- und Immobilienmarkt im vergangenen Jahr in Dresden entwickelt?
Die Anzahl der Transaktionen sind gestiegen. Insbesondere die Verkäufe im Anlagesegment, also Mehrfamilienhäusern oder vermieteten Wohnungen, haben sich zirka verdoppelt. Das liegt auch daran, dass sich ausländische Investoren derzeit sehr stark für deutsche Wohnimmobilien interessieren. Die N…
Herr Häbold, nach einer Studie der Dekra sind 80 Prozent aller Wohnungen in Deutschland kleiner, als es im Mietvertrag steht. Woran kann das liegen?
Marco Häbold: Die Berechnung der Wohnfläche richtet sich nach eindeutigen gesetzlichen Vorschriften. Im Normalfall kommt die Wohnflächenberechnungsverordnung zur Anwendung. Dort ist auch genau geregelt, wie Sonderflächen (Dachterrassen, Balkone, Dachschrägen) zu behandeln sind. Bis Ende 2003 galt noch die II. Berechnungsverordnung (II. BV) oder es kamen teilweise gänzlich andere Methoden (z. B.…
26.02.2007
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