Fachliche Autonomie, Selbstachtung und Glaubwürdigkeit sichern
Die Soziale Arbeit muss sich auf anerkannte und genügend operationalisierte Standards verständigen. Nur mit Selbst- und Fremdevaluation kann sie sich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die fachliche Selbstständigkeit, die eigene Selbstachtung und die Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit sichern. Das stellen die Autorinnen und Autoren des neuen Themenheftes der Blätter der Wohlfahrtspflege fest, das sich mit den Standards Sozialer Arbeit beschäftigt.
Den Nutzern von sozialen D…
Wie schnell ist nichts passiert, lautet ein beliebter Bürokratenscherz. Drei Jahre nach PISA ist zwar manches in Bewegung geraten, aber grundlegende Änderungen im Denken und in den Strukturen sind nicht zu erkennen.
Noch immer geht es in Bildungsdiskussionen in erster Linie um die Schule, die nicht neu gebaut, sondern saniert werden soll. Dabei hat doch gerade die PISA-Studie gezeigt: Ein gegliedertes Bildungssystem mit leistungshomogenen Gruppen führt nicht zu Spitzenleistungen. Schülerinnen und Schüler aus Ländern mit integrierten Schulsys…
»Kinder kriegen die Leute sowieso«, begründete Konrad Adenauer seine Ablehnung einer familienpolitischen Ergänzung der Rentereform von 1956.
Dieser Irrtum ist inzwischen offensichtlich: Seit 1972 sterben in Deutschland mehr Menschen als geboren werden. Ohne weitere Zuwanderung werden in fünfzig Jahren in Deutschland nur noch 51 Millionen Menschen leben, im Jahr 2100 nur noch 24 Millionen — so viele wie zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Doch nicht das Aussterben der Deutschen scheint das Problem, sondern das Zahlenverhältnis von jungen und alte…
07.02.2005
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