(openPR) Wenn ein Freitag auf den 13. des Monats fällt, gilt er für viele als eine Art Unglückstag. Aber warum eigentlich?
Die Bremer Astrologin Christine Keidel-Joura kann das beantworten. Sie arbeitet seit rund 30 Jahren als beratende Astrologin in Bremen - und erforscht die astrologische Heimat unserer Kultur. Sie leitet zudem eine Schule in Bremen, in der alles Wichtige über die Geschichte, Grenzen und Anwendung der Astrologie gelehrt wird.
Das Wort Monat leitet sich ab von “Mond”. Dies wird auch deutlich an alten deutschen Bezeichnungen wie zum Beispiel Lenzmond für den März, Wonnemond für den Mai, Heumond für den Juni usw. Ursprünglich begann ein Monat allerdings bei Neumond und dauerte bis zum nächsten Neumond knapp 30 Tage. Der 13. Tag nach Sichtung des neuen Mondes war demnach kurz vor Vollmond und galt als eine besonders unruhige Zeit.
Die 13 soll aber auch deswegen eine Unglückszahl sein, weil sie kulturhistorisch als Zerstörung einer höheren Ordnung gesehen wurde, die durch die Zahl 12 angezeigt war. Das liegt unter anderem daran, dass die 12 sehr gut teilbar ist, und somit als “Dutzend” in früheren Zählweisen eine beliebte Messgröße war. Darum wurde das Jahr schließlich in 12 Monate eingeteilt. Sie entstanden in der Antike aus den 12 Tierkreiszeichen. Hier begann der erste Monat mit dem Frühlingsanfang im März, dem Monat des Mars. Ein halbes Jahr später startete somit der siebte Monat, der noch heute September heißt, abgeleitet vom lateinischen Wort für die Zahl Sieben.
Die 12 also galt als heilige Zahl, die 13 hingegen als zerstörerisch. Sie wurde außerdem Judas zugeordnet, dem 13. im Bunde von Jesus und seinen 12 Jüngern. Angeblich soll Jesus dann noch an einem Freitag gekreuzigt worden sein - und so erklärt sich das Unglückliche, das einem Freitag, den 13. anhaftet, auch aus christlicher Tradition. Unabhängig davon hat dieser Wochentag sowieso einen eher schlechten Ruf. Er gilt als Tag der Venus, die den “venerischen Interessen” zugeordnet war. Außerdem wurde sie als Morgenstern “Luzifer” genannt und später verteufelt, im wahrsten Sinne des Wortes. Dass der Freitag sich am Ende einer Börsenwoche befindet, wo er ganz besonders bei schlechten Ergebnissen in Erinnerung bleibt, macht es diesem Tag nicht gerade leichter.
In Wirklichkeit aber ist Freitag, der 13. viel besser als sein Ruf. Und weder in astrologischen Konstellationen noch in Statistiken zeigen sich erkennbare Unterschiede zu einem ganz normalen Tag.
Presse: Christine Keidel-Joura, Astrologie-Schule Bremen, Delmestraße 74, 28199 Bremen, Tel. 0421-72929, www.astrologie-schule-bremen.de












