(openPR) Wie die hohen Anforderungen pädagogischer Konzepte in Containerbauten umgesetzt werden
Energieeinsparverordnung, Schulbaurichtlinie, pädagogische Konzepte: Die architektonischen Anforderungen an Schulgebäude sind vielseitig – die Herausforderung groß. Das gilt gleichermaßen für Interimsbauten. Doch auch für Containeranlagen gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, den Anforderungen gerecht zu werden und Schülerinnen und Schülern eine adäquate Lernumgebung zu bieten. FAGSI zeigt gleich anhand zweier Beispiele, wie vielseitig Bildungseinrichtungen aus Containern gestaltet sein können.
So bauten wir das Interimsgebäude der Sophie-Opel-Schule in Rüsselsheim. Die Vorgabe: Das pädagogische Konzept, das mit dem Neubau flächendeckend eingeführt wird, sollte auch schon im Interimsbau berücksichtigt werden. Außerdem sollte die Schule behindertengerecht gestaltet sein. Die Lösung von FAGSI ist ein 2.500 m² großer Schulbau aus insgesamt 151 Modulen, der u. a. mit Aufzug, Innenhof, Außentreppen und Vordach ausgestattet ist.
Außergewöhnlich sind die sogenannten „Marktplätze“. Die über 200 m² großen Räume sind durch Fensterelemente von den Klassenräumen einsehbar. Diese „Begegnungszonen“ sind Teil des neuen Bildungskonzepts der Schule und der Ganztageseinrichtung. Sie werden als zusätzlicher Unterrichtsraum sowie zur Betreuung genutzt. Von der Auftragserteilung bis zur Schlüsselübergabe vergingen nicht einmal sieben Monate. So konnten die Schüler rechtzeitig in das neue Gebäude einziehen.
Neben dem Anspruch an pädagogische Konzepte stellte die Landeshauptstadt München hohe Anforderungen an die Ausstattung ihrer Grundschule an der Fröttmaninger Straße. So statteten wir die Klassenräume des 3.174 m² großen Interimsbaus zum Beispiel mit modernen Mediensäulen aus.
Die Glattblechfassade der ProEnergy Container wurde optisch ansprechend gestaltet und fügt sich gut in die umgebenden Grünanlagen ein. Darüber hinaus ist das Gebäude mit witterungsabhängig gesteuerten Außenraffstores ausgestattet. Der Auftraggeber legte außerdem ein hohes Augenmerk auf die Materialökologie. Qualitätskontrollen durch FAGSI und die Landeshauptstadt München im Produktionswerk sowie die laufende Kontrolle der eingesetzten Materialien vor Ort stellten den hohen Materialstandard sicher. Die 184 Containermodule fanden innerhalb von nur 10 Wochen Bauzeit ihren Platz in München-Schwabing.













