(openPR) Hannover: Aus Anlass des 10. Todesjahres des US-Amerikaners Ted Serios präsentiert der Hamburger Textem Verlag am 14. April um 20:30 Uhr im Kino im Sprengel, Hannover einen Fotoband mit bislang unveröffentlichten paranormalen Polaroid-Serien aus den 1960er Jahren. Der außergewöhnliche Bildband widmet sich mit Ted Serios’ übersinnlicher Fotografie “dem vermutlich bestdokumentierten Medium der Parapsychologie überhaupt”, (Dr. phil. Steven Braude). Herausgeber des Bandes ist der Hamburger Filmemacher und Regisseur Romeo Grünfelder, der die Thematik zusammen mit Filmdokumenten im Vortrag vorstellt.
Ted Serios wurde bekannt dafür, Gedanken mittels psychischer Energie auf Sofortbild übertragen zu können, was Wissenschaftler bis heute vor ein ungelöstes Rätsel stellt. In umfangreichen Experimenten entstanden über 400 paranormale Polaroids, die Grundlage der ausgewählten Fotoserien des Fotobandes bilden. Der Fotoband wird zusammen mit Ausschnitten unveröffentlichter Filmdokumente aus dem Nachlass präsentiert.
Ted Serios. Serien
Romeo Grünfelder (Hrsg.)
564 Seiten mit 352 Abbildungen
Mit Beiträgen von Philippe Dubois, Prof. Dr. Peter Geimer, Romeo Grünfelder (Hrsg.) und Prof. Dr. Bernd Stiegler
Textem Verlag 978-3-941613-46-1
http://www.textem.de/index.php?id=2734
EPK auf Anfrage
Buchveröffentlichung, Bereich Parapsychologie
TED SERIOS – SERIEN
Ästhetik des Virtuellen - Lassen sich Gedanken fotografieren? Vortrag mit Filmausschnitten
Kontakt:
Romeo Grünfelder
Beim Schlump 53
D-20144 Hamburg, Deutschland
T +49-40-76998494
mobil +49-174-5399581
Veranstaltungsort:
Kino im Sprengel
Klaus-Müller-Kilian-Weg 1
(ehem. Schaufelder Straße 33)
30167 Hannover
Tel. 05 11 - 70 38 14
Fax 05 11 - 70 38 41
Email:

Über das Unternehmen
Zu Ted Serios
geb. 27. November 1918, arbeitete als Hotelpage in Chicago, als er für seine Produktion von »Gedankenfotografien« auf Polaroid-Film im Laufe der 1960er Jahre bekannt wurde. Er behauptete, Grundlage seien allein seine psychischen Kräfte, was Fotografen und Skeptiker seither zu widerlegen versuchen. Ted Serios starb am 30. Dezember 2006 in Chicago.
Zum Psychiater und Parapsychologen Jule Eisenbud
geb. 20. November 1908 in New York, USA, arbeitete nach der Erlangung der Doktorwürde an der Columbia University als Psychiater und eröffnete 1938 eine Praxis für Psychiatrie und Psychoanalyse in New York. Im Jahr 1950 wechselte er als außerordentlicher klinischer Professor für Psychiatrie nach Denver. Eisenbud widmete sich den Forschungsgebieten der Psychiatrie, Psychoanalyse, Anthropologie und Hypnose. Er war einer der Ersten, der Gedankenübertragung und andere PSI-Fähigkeiten als Kommunikationsmittel in die Psychoanalyse mit einbezogen hat. Bekannt wurde er vor allem durch sein Buch The World of Ted Serios, New York 1967, in dem er seine Forschungsergebnisse zu Ted Serios zusammenfasste. Jule Eisenbud starb am 10. März 1999 in Denver, Colorado.
Zum Herausgeber Romeo Grünfelder
geb. 1968, ist Autor, Filmemacher und Regisseur, studierte in Hamburg Musik, Medienphilosophie und Kunst. Stipendiat u. a. der Villa Aurora in Pacific Palisades. Von 2008 bis 2010 unterrichtete er Dramaturgie und Philosophie an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Fokus seiner Arbeit liegt auf paranormalen Themen. Seine ausgezeichneten Filme werden im Kino als auch auf Festivals und in Galerien gezeigt. Er lebt & arbeitet als Regisseur in Hamburg und Berlin. felderfilm.de
Zum Textem Verlag
Gegründert im Jahr 2004 von Nora Sdun und Gustav Mechlenburg mit Sitz in Hamburg. Der Verlag ist spezialisiert auf Veröffentlichungen von Literatur, Theorie, Künstlerbücher und Ausstellungskataloge. Seit Juli 2006 verlegt der Textem Verlag das Printmagazin Kultur & Gespenster. Bisherige Veröffentlichungen, das Verlagsprogramm und weitere Aktivitäten des Verlags unter www.textem-verlag.de/
Zum Kino im Sprengel, Hannover
Abseits des Mainstream steht das Kino im Sprengel für das ein, was unterdrückt, randständig und ohne starke Lobby ist. Gezeigt werden junge, unkonventionelle Filme - sperriges und wahrhaftiges Kino - wofür die engagierten Betreiber oft unkalkulierbare Risiken aufzunehmen bereit sind. Es ist das Kino mit den preisgünstigsten Eintrittskarten Hannovers, das grundsätzlich keine Werbung zeigt. Das Kino im Sprengel wurde mit dem niedersächsischen Filmprogrammpreis für sein herausragendes Jahresfilmprogramm erstmals 1993 und auch in den folgenden Jahren mit dem Preis ausgezeichnet. Das Kino ist Mitglied des Bundesverbandes für Kommunale Filmarbeit und des Bundesverbandes Jugend und Film.