(openPR) Anlässlich des von der UNESCO ausgerufenen Internationalen Tages gegen Rassismus am 21. März erklären die Landesvorsitzenden der Partei DIE LINKE. Rheinland-Pfalz, Jochen Bülow und Katrin Werner, MdB:
Jochen Bülow: „Die offiziellen Zahlen des Bundesinnenministeriums – 2.200 Angriffe auf Flüchtlinge, fast 1.000 Angriffe auf Moscheen, knapp 1.500 antisemitische Straftaten im letzten Jahr – machen deutlich, in welcher Gefahr sich unser demokratisches Miteinander mittlerweile befindet. Denn das ist nur die Spitze des Eisberges. Hass und Hetze haben Konjunktur: In sozialen Netzwerken geistern massenhaft Falschmeldungen herum, wie zum Beispiel jüngst das Foto von der Landauer Tafel, wo migrantische Bedürftige angeblich mit dem dicken Mercedes vorfahren. Mit solchen Unwahrheiten und Fake News sollen sozial Benachteiligte, Menschen mit Migrationshintergrund und anerkannte Geflüchtete gegeneinander aufgestachelt und ausgespielt werden.“
Katrin Werner: „Angesichts dieser erschreckenden Bilanz mit einer riesigen Dunkelziffer im Hintergrund ist es wichtiger denn je, dass alle Demokratinnen und Demokraten zusammenstehen und Gesicht zeigen. Zivilgesellschaftliches Engagement ist die Forderung des Tages. Die internationalen Wochen gegen rassistische Diskriminierung dürfen angesichts unserer Geschichte nicht ungehört verhallen. Aus Anlass des Internationalen Tages gegen Rassismus ruft DIE LINKE. Rheinland-Pfalz als Teil des Aktionsbündnisses gegen rechts dazu auf, gemeinsam mit uns und anderen demokratischen Parteien, Gewerkschaftsverbänden, Kirchenleuten und Opferverbänden in Kandel ein Zeichen zu setzen und sich an der gemeinsamen Kundgebung und Demonstration „Wir sind Kandel“ am 24. März, dem kommenden Samstag, zu beteiligen.“












