(openPR) Berlin, 12. September 2006. Die großen Stromversorger reagieren derzeit verärgert auf die Eingriffe der Bundesnetzagentur in ihre Preisgestaltung. So droht der schwedische Vattenfall-Konzern, in Hamburg Arbeitsplätze abzubauen, weil sich das Geschäft mit den Stromnetzen nicht mehr lohne. Günstige Anbieter halten diese Drohung für indiskutabel.
Bei FlexStrom wird die Vattenfall-Ankündigung als komplett unverantwortlich kritisiert. Es gebe in Deutschland derzeit kaum ein besseres Geschäft als den Besitz eines Stromnetzes. „Wenn uns Vattenfall ernsthaft weismachen will, sie würden kurz vor dem Ruin stehen, nehmen wir Ihnen das Netz gerne ab – für den symbolischen Kaufpreis von einem Euro“, sagt Robert Mundt, Geschäftsführer der FlexStrom GmbH. Im vergangenen realisierte Vattenfall insgesamt 726 Millionen Euro Gewinn.
Günstige Anbieter wie der Preisführer FlexStrom sind auf die Netze der vier großen Stromkonzerne angewiesen und müssen dafür Nutzungsgebühren bezahlen. Nach Schätzungen von Experten liegen diese auch weiterhin deutlich über den eigentlichen Wartungskosten. Denn durch die jüngsten Verfügungen der Bundesnetzagentur hat sich dies nur geringfügig geändert. Auch die Preise für Stromerzeugung gelten als überhöht.
„Ich glaube Vattenfall gern, dass sie nicht auf einen Teil der Gewinne aus dem Netzgeschäft verzichten möchten“, erklärt Mundt. „Aber ein Minusgeschäft ist das niemals.“ Sollte Vattenfall ernsthaft beklagen, der Netzbetrieb würde sich nicht mehr lohnen, stehe FlexStrom gern als Käufer zur Verfügung. „Allerdings wird sich kaum ein Netzbetreiber freiwillig von solch einer Goldgrube trennen“, so FlexStrom-Geschäftsführer Mundt.
FlexStrom wirbt bereits seit Mitte August mit einer großflächigen Plakataktion in Hamburg um die Kunden des schwedischen Vattenfall-Konzerns. Unter anderem wird dort vorgerechnet, dass Kunden in der Hansestadt mit einem Wechsel zu FlexStrom rund 174 Euro im Jahr sparen können. Vattenfall hatte sich vergeblich um einen Stopp der Plakataktion bemüht.
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