openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Fastenzeit - Darmbakterien unterstützen die Gewichtsreduktion

15.02.201812:14 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Fastenzeit - Darmbakterien unterstützen die Gewichtsreduktion
Schlank mit Darm: Mit der richtigen Darmflora zum Wunschgewicht
Schlank mit Darm: Mit der richtigen Darmflora zum Wunschgewicht

(openPR) Wer nach den tollen Tagen etwas für die Gesundheit und die Bikinifigur tun möchte, sollte sich gut um die 100 Billionen Bakterien im Darm kümmern

Ja, es gibt sie wirklich! Die Mitmenschen, die ein Stück Torte nur anschauen müssen und schon landet es auf der Hüfte. Die, denen es schwerfällt, ihr Gewicht zu halten, obwohl sie immer wieder behaupten, sie würden doch gar nicht mehr essen als andere. Bisher wurden sie belächelt. Doch nun bekommen sie Rückendeckung aus der Mikrobiomforschung. Denn offensichtlich gibt es tatsächlich deutliche Unterschiede in der Zusammensetzung der Darmflora zwischen guten und schlechten „Futterverwertern“.



Darauf stieß ein Forscherteam um den Biologen Jeffrey Gordon in den Laboren der Washington Universität in St. Louis. Vergleiche der Darmflora von fettleibigen Mäusen und ihren mageren Geschwistern sowie von adipösen und schlanken menschlichen Probanden belegen, dass bei Adipositas das Verhältnis der beiden dominierenden Bakterienstämme Bacteroidetes und Firmicutes in Schieflage gerät. „Die Zusammensetzung unserer Darmflora ist dafür verantwortlich, wie gut oder schlecht wir unser Essen ausnutzen und wie viele Kalorien aus der Nahrung gezogen werden,“ erklärt Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann, Autorin des Ratgebers „Schlank mit Darm“ (Südwest Verlag) (www.schlank-mit-darm.de). „Nimmt die Zahl der „Moppelbakterien“ nur um 20 % zu, dann werden Tag für Tag 10 % mehr Kalorien in den Körper geschleust.“ Das hört sich zunächst nicht viel an, summiert sich aber im Laufe eines Jahres auf rund acht zusätzliche Kilos. Gleichzeitig geht mit steigenden Pfunden die bakterielle Vielfalt im Verdauungstrakt verloren und das ist schlecht für unsere Gesundheit.

Übergewicht durch Darmflora übertragbar

Nun stellt sich die Frage nach der Henne und dem Ei. Haben Übergewichtige eine andere Darmflora, weil sie sich anders ernähren, häufiger zu Fastfood und Süßigkeiten greifen? Oder tragen die Mikroorganismen im Darm tatsächlich die Schuld, wenn man die Pfunde nicht mehr los wird und das Abnehmen schwer fällt? Antworten darauf gab die Übertragung von Kotpellets übergewichtiger Mäuse auf ihre schlanken Artgenossen. Innerhalb kürzester Zeit legten diese – bei gleichem Futter – deutlich an Gewicht zu. Um genetische Faktoren auszuschließen, suchte man nun menschliche Zwillingspaare, von denen einer schlank war und der andere zu Übergewicht neigte und transferierte deren Darmkeime auf zwei Gruppen schlanker Mäuse. Wie erwartet wurden die Tiere mit dem „dicken“ Mikrobiom rasch adipös, die anderen futterten die gleiche Menge Körner und blieben dennoch rank und schlank. Beobachtungen beim Menschen lassen inzwischen die gleichen Schlüsse zu.

Ernährungsfehler locken Moppelbakterien

Doch was stört die natürliche Balance im Darm? Der Verdacht fällt schnell auf unseren modernen westlichen Lebensstil mit einer ballaststoffarmen und fettreichen Ernährung. „Die schlankmachenden Keime im Darm benötigen spezielle Pflanzenfasern, so genannte Präbiotika, um zu wachsen und zu gedeihen“, erklärt die Medizinerin Axt-Gadermann, die an der Hochschule Coburg unterrichtet. Enthalten sind diese unter anderem in Hülsenfrüchten, Pastinaken, Schwarzwurzeln, Endiviensalat und Lauchgemüse, Nahrungsmittel also, die man in der modernen Fastfoodküche meist vergeblich sucht.

Antibiotika fördern Übergewicht

Aber auch Antibiotika haben die Mikrobiomforscher ins Visier genommen, denn nichts stört den Darmfrieden so nachhaltig wie die Keimkiller. Aus der Viehzucht weiß man seit den 1940er Jahren, dass niedrig dosierte Antibiotika zu schnelleren Masterfolgen führen. Auch beim Menschen lassen sich die Folgen an der Waage ablesen: Babys, die in den ersten 6 Lebensmonaten Antibiotika erhielten, waren im Alter von drei Jahren sowie zur Einschulung häufiger übergewichtig. Erwachsenen geht es – trotz ihrer deutlich stabileren Darmflora – ähnlich. Von 48 Männern, die sich nach einer Operation einer sechswöchigen Antibiotikabehandlung unterziehen mussten, wiesen ein Jahr später 17 Personen einen Anstieg des BMI (Body Mass Index) um mehr als zehn Prozent auf, 5 waren sogar adipös geworden. Bei den 48 Männern der Vergleichsgruppe, die keine Medikamente erhielten, ließ sich nur bei einer Person eine Gewichtszunahme feststellen.

„Kümmert man sich nach einer Antibiotikabehandlung nicht um die Regeneration der Darmflora, dauert es mindestens sechs Monate, bis der ursprüngliche Zustand weitgehend wiederhergestellt ist. Bei zwei oder mehr Therapien innerhalb eines Jahres weist die Reihe der Mikroorganismen auch zwei Jahre später noch deutliche Lücken auf, die dann nicht selten von Stämmen besetzt werden, die Entzündungen und Stoffwechselstörungen fördern. Der Aufbau der Darmflora durch ein synbiotisches Präparat (Kombination aus präbiotischen Ballaststoffen und probiotischen Bakterien) ist deshalb nach jeder Antibiotikaeinnahme sinnvoll.

Darmflora reagiert schnell auf gesunde Ernährung

Was liegt also näher, als Ordnung in den Darm zu bringen, wenn man abnehmen möchte? Wird die Ernährung umgestellt, lassen sich bereits nach wenigen Tagen messbare Veränderungen feststellen. Die Diversität der Darmflora nimmt zu, das Verhältnis zwischen schlankmachenden Bacteroidetes und Übergewicht fördernden Firmicutes entwickelt sich günstig und Entzündungen gehen zurück, sobald mehr präbiotische Ballaststoffe und weniger Fett, Süßstoffe und Emulgatoren auf den Teller kommen. Unterstützt werden kann diese günstige Entwicklung auch durch Synbiotika, also Nahrungsergänzungspräparate, die sowohl darmfreundliche Keime als auch Präbiotika als „Bakterienfutter“ enthielten. „In eigenen Studien konnten wir nachweisen, dass sich mit Hilfe des Synbiotikums „Madena Darmkur“ das gestörte Verhältnis zwischen den Moppelbakterien und den schlank machenden Keimen innerhalb von vier Wochen günstig verändern ließ und die Studienteilnehmer ab der sechsten Woche sehr viel mehr Gewicht verloren, als die Personen, die ein wirkungsloses Plazebo bekamen,“ berichtet Professor Axt-Gadermann. „Etwas weniger Hygiene, etwas mehr Schmutz, etwas weniger Stress, etwas mehr Bewegung und häufiger mal wieder selber kochen – das alles kann dazu beitragen, aus einer öden Darmflora wieder blühenden Bakterien-Landschaften zu machen.“ Durchhaltevermögen ist aber notwendig, denn bis sich das Mikrobiom dauerhaft stabilisiert hat, kann es Monate dauern.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 992892
 800

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Fastenzeit - Darmbakterien unterstützen die Gewichtsreduktion“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von bleibjung.de

Bild: Schlank mit Darm – das Ernährungskonzept für einen gesunden DarmBild: Schlank mit Darm – das Ernährungskonzept für einen gesunden Darm
Schlank mit Darm – das Ernährungskonzept für einen gesunden Darm
Darmbakterien spielen bei Gewichtsproblemen eine entscheidende Rolle. Ein neues zertifiziertes Ernährungskonzept hilft, die Darmflora in Richtung „schlank“ zu programmieren. Die Entscheidung schlank oder moppelig fällt zum großen Teil im Darm. Hier im Verdauungstrakt leben hundert Billionen Bakterien. Das sind tausendmal mehr Keime, als unsere Galaxie Sterne hat! Obwohl die einzelnen Darmbakterien winzig sind, bringen sie in ihrer Gesamtheit immerhin fast zwei Kilo auf die Waage und sind damit deutlich schwerer als die meisten Organe. Ihr Ei…
Bild: Sagen Sie den „Moppelbakterien“ den Kampf anBild: Sagen Sie den „Moppelbakterien“ den Kampf an
Sagen Sie den „Moppelbakterien“ den Kampf an
Darmbakterien spielen bei Gewichtsproblemen offensichtlich eine entscheidende Rolle. Mit der richtigen Ernährung lässt sich die Darmflora in Richtung „schlank“ programmieren Petersberg/Coburg. Für alle, die nur belächelt werden, wenn sie behaupten, dass sie von ganz normalem Essen zunehmen und einfach gute Futterverwerter seien, gibt es nun Genugtuung. Denn ein fast skurriler Zufall liefert jetzt den Beweis, dass manche Menschen tatsächlich stärker zunehmen als andere, obwohl sie nicht mehr essen. Der Grund dafür scheint in der Zusammensetzun…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Im Frühjahr durchstarten: Kilos verlieren und Lebensqualität gewinnenBild: Im Frühjahr durchstarten: Kilos verlieren und Lebensqualität gewinnen
Im Frühjahr durchstarten: Kilos verlieren und Lebensqualität gewinnen
… Frankfurt Nordwest. Schnell abnehmen kann man zwar mit zahlreichen Diäten, wichtiger jedoch ist es sein Wunschgewicht langfristig zu halten. Wer eine langfristige Gewichtsreduktion anstrebt und bewusster Leben möchte, kann das mit Deutschlands erfolgreichen medizinischen Optifast-Abnehmprogrammen erreichen. Viele nutzen die Fastenzeit, um Körper und Seele zu …
Bild: Fachärzte warnen vor dem FastenBild: Fachärzte warnen vor dem Fasten
Fachärzte warnen vor dem Fasten
… selbst darstellt, bedeutet das klassische Fasten keine oder zumindest eine äußerst geringe und einseitige Nahrungsaufnahme. Das soll den Körper reinigen und Entschlacken, zur Gewichtsreduktion und Steigerung des Wohlbefindens führen. Medizinisch belegbar sind diese Effekte aber nicht, betont Internist Dr. med. Ralf D. Fischbach von der Qualimedic.com …
Bild: Acai Clean & Burn Complex - Die Weltneuheit für schnelleres Abnehmen und KörperentgiftungBild: Acai Clean & Burn Complex - Die Weltneuheit für schnelleres Abnehmen und Körperentgiftung
Acai Clean & Burn Complex - Die Weltneuheit für schnelleres Abnehmen und Körperentgiftung
… neuartiges innovatives Produkt zur Verfügung, mit dem Sie auf völlig natürliche Art und Weise und ohne langwierige Fastenkuren zur Entgiftung und Gewichtsreduktion des Körpers beitragen können.“ Folgende positive Effekt kann VIVID Acai Clean & Burn Complex haben: - Entgiftungsfunktionen des Körpers unterstützen - Ankurbeln des Fettstoffwechsels - …
Bild: Weg mit dem WeihnachtsspeckBild: Weg mit dem Weihnachtsspeck
Weg mit dem Weihnachtsspeck
… Jahre – und der damit verbundenen Hormonumstellung sowie der Tatsache, dass ich täglich ein sehr hoch dosiertes Schilddrüsenhormon zu mir nehmen muss, bedeutete jedes Pfund an Gewichtsreduktion eine enorme Anstrengung. Jetzt habe ich vor elf Tagen angefangen mich ausschließlich mit BODYform zu ernähren. Nicht nur, dass ich nach sechs Tagen bereits 4,5 …
Bild: Die „etwas andere Fastenzeit“ mit Holistischer Beratung Birgitt JendroschBild: Die „etwas andere Fastenzeit“ mit Holistischer Beratung Birgitt Jendrosch
Die „etwas andere Fastenzeit“ mit Holistischer Beratung Birgitt Jendrosch
Am 14. Februar 2018 beginnt die Fastenzeit und endet mit dem 29. März 2018. Die Holistische Beratung Birgitt Jendrosch bietet eine „etwas andere Fastenzeit“ an. Hier wird die Fastenzeit dazu genutzt Wohnung, Körper und Geist zu entrümpeln. Welchen Sinn und Nutzen hat die „etwas andere Fastenzeit“ mit der Holistischen Beratung Birgitt Jendrosch? Ungleichgewicht …
Bild: Innovationspreis für Entschlüsselung des „Jo-Jo-Effekts“Bild: Innovationspreis für Entschlüsselung des „Jo-Jo-Effekts“
Innovationspreis für Entschlüsselung des „Jo-Jo-Effekts“
… klinisch und präventiv äußerst relevant. Denn 80 Prozent aller an einem metabolischen Syndrom oder Adipositas erkrankten Patienten erleiden nach einer erfolgreichen Gewichtsreduktion einen Rückfall“, sagt Professor Dr. Ingo Autenrieth, Dekan der Medizinischen Fakultät, Universitätsklinikum Tübingen und Vorsitzender der Jury der Deutschen Hochschulmedizin. …
Bild: Fit durch FastenBild: Fit durch Fasten
Fit durch Fasten
… ganzen Reihe von Erkrankungen wie z.B. Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und metabolischem Syndrom positiv wirken.“ Dagegen warnt Dr. Mühleib davor, das Fasten als Methode zur Gewichtsreduktion zu betrachten: „ Wenn man Abnehmen möchte, ist das Fasten nicht die ideale Methode. Selbsterfahrung, Entspannung für Körper und Seele und Konzentration …
Bild: Rechtzeitig zur Fastenzeit: Wahnsinnig schlankBild: Rechtzeitig zur Fastenzeit: Wahnsinnig schlank
Rechtzeitig zur Fastenzeit: Wahnsinnig schlank
… betont der Dortmund-Verlag – und ist davon überzeugt: „Hier wird bestes Ernährungs-Wissen und die richtige Strategie zur Ernährung und damit automatischer Gewichtsreduktion vermittelt. In Zeiten von Des-Informationen, in denen man mit Werbebotschaften und falschen Ernährungs- und Diätratschlägen zubombardiert wird, ist ein anderes Ernährungsverhalten …
Ach du dickes Ei: Jo-Jo-Effekt nach Ostern
Ach du dickes Ei: Jo-Jo-Effekt nach Ostern
… Organismus auswirken. Fastenneulinge sollten deshalb auf die Unterstützung des HausMed OnlineCoaches zurückgreifen. Eine siebenwöchige Genussmittel-Abstinenz führt nicht zur dauerhaften Ernährungsumstellung und Gewichtsreduktion, sondern schürt eher das Verlangen nach Genussmitteln. Und das österliche Schlemmen nach der Auszeit kann schwer auf den Magen …
Bild: Über 220 Diäten im VergleichBild: Über 220 Diäten im Vergleich
Über 220 Diäten im Vergleich
… jetzt, in der Fastenzeit, werden die guten Vorsätze angepackt: Mit dem Rauchen aufhören oder Abnehmen sind dabei die Favoriten. Doch wie stellt man es an mit der Gewichtsreduktion? Mehr Sport? Eine Diät – aber welche? Die Experten von abnehmen.net helfen bei der Wahl einer passenden und sinnvollen Diät weiter: Mittlerweile gibt es bei abnehmen.net den …
Sie lesen gerade: Fastenzeit - Darmbakterien unterstützen die Gewichtsreduktion