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Zukunftsräume schaffen – Neue Perspektiven für die Arbeit

01.02.201815:26 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Fraunhofer IAO startet mit dem Zukunfts­forum ins Wissenschafts­jahr 2018

Unter dem Titel »Zukunftsräume schaffen! Neue Perspektiven für die Arbeit« startet das Fraunhofer IAO in das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF ausgerufene Wissenschaftsjahr »Arbeitswelten der Zukunft«. Als Plattform für Inspiration und Kooperation bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, aktuelle und vielfältige Erfahrungen aus den Innovationslaboren der Forschung und jenen der Unternehmen zu teilen.



»Arbeitswelten der Zukunft« ist das Thema des Wissenschaftsjahrs 2018. Dabei geht es um Fragen, wie sich Arbeit in Zukunft verändert und welche Rolle Forschung und Wissenschaft bei der Bewältigung dieser Veränderungen spielen. Das Zukunftsforum des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO beschäftigt sich seit über 10 Jahren mit genau diesen Fragestellungen und bietet daher die ideale Plattform für den Auftakt ins Wissenschaftsjahr 2018. »Der Mensch steht im Mittelpunkt der Entwicklung der Digitalisierung und des technologischen Fortschritts. Deshalb rufen wir im Wissenschaftsjahr Politik, Wissenschaft und Forschung, aber auch jeden Bürger und jede Bürgerin dazu auf, den Wandel der Arbeitswelt aktiv mitzugestalten. Mit dem Zukunftsforum sowie weiteren Aktivitäten unter dem Leitmotiv des Wissenschaftsjahrs ›Erleben. Erlernen. Gestalten.‹ leistet das Fraunhofer IAO einen wesentlichen Anteil daran« erklärt Dr. Otto Bode, Leiter der Projektgruppe Wissenschaftsjahr 2018 im BMBF im Rahmen seiner Begrüßung.

Die Keynotes von Prof. Dr. Wilhelm Bauer, Institutsleiter und Gastgeber der Veranstaltung, sowie Dr. Johannes Beermann, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, verdeutlichen: Die Transformation der Arbeitswelt ist in vollem Gange und es wird Zeit, dass wir unsere Zukunft der Arbeit aktiv gestalten. Denn neue Technologien bringen nicht nur neue Geschäftsmodelle und Produkte mit sich, sondern haben tiefgreifende Auswirkungen auf organisatorischer, personeller und infrastruktureller Ebene. »Um Zukunftsarbeit zu gestalten, brauchen wir in vielerlei Hinsicht Räume – etwa Freiräume für Individuen und Teams, Kreativ- und Experimentierräume für neue Ideen und Entwicklungen, Lernräume für den Wissenserwerb neuer Methoden und Kompetenzen sowie Räume für eine effiziente Zusammenarbeit« fordert Professor Bauer. Als Arbeitswissenschaftler unterstreicht Bauer, dass Freiraum nicht Chaos und totale Freiheit bedeutet, sondern organisiert werden muss. Denn selbst Kreativprozesse sind keine Zufallsprodukte, sondern Ergebnisse konsequenter und teilweise stark kontrollierter Prozesse.

Cognitive Environments und intelligente Algorithmen als Stimulanz für neue Arbeit

Neben Fragestellungen rund um Unternehmenskultur, adäquate Organisationsformen und Führungssystemen sowie »echte« Räume wie z.B. Coworking-Center, Maker Spaces oder Innovationslaboren diskutieren Referenten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft auf dem Zukunftsforum, welche Chancen die digitale Transformation für die Arbeitswelt schafft. Gerade in der Büro- und Wissensarbeit kann eine Reduktion von überflüssigen Routinen Raum für Neues und somit Raum für Zukunft schaffen. Intelligente Algorithmen können nicht nur lästige Routineaufgaben übernehmen, sondern auch immer besser ermitteln, wie jeder Einzelne besser arbeiten kann oder was ihn kreativer macht. Die Vision von »Cognitive Environments«, also einer Umgebung, die Arbeitende optimal für ihre anstehenden Aufgaben vorbereitet im Hinblick auf Beleuchtung, Temperatur, Luftqualität, Akustik oder auch Gerüche, ist laut Bauer gar nicht mehr so weit entfernt.
Im Fokus weiterer Vorträge auf dem Zukunftsforum stehen die Themen:

Mehr Freiräume für Mitarbeiter
Mehr voneinander profitieren
Umfelder für Innovationen schaffen
Faszination Digitalisierung
Wie sich Arbeiten und Arbeit verändern und
Raum für die digitale Welt

Unter anderem zeigt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH, dass Tradition und Zukunft kein Widerspruch sein muss. Wie die Bahn die Mammutaufgabe, digital zu werden, bewältigt, veranschaulicht Dr. Eberhard Kurz, CIO bei der Deutschen Bahn AG. Die Rolle von Human Relations als Wegbereiter für neue Arbeitswelten erläutert Dr. Ariane Reinhart, Personalvorstand bei der Continental AG. Teilnehmende des Zukunftsforums können sich aktiv an der Diskussion beteiligen, denn nach jedem Themenschwerpunkt findet in einem »Arena Set-up« ein offener Austausch mit den Referenten statt. Höhepunkt der Abendveranstaltung ist der Vortrag von »HuberBuam« Thomas Huber zur Analogie von Berg und Beruf.

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