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Grüne Woche 2018: Kleingärten – Quelle der Vielfalt

17.01.201819:47 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Die Berliner Kleingärtner präsentieren mit einem Musterkleingarten, mehreren Mitmach-Aktionen und dem 15. wissenschaftlichen Forum die Vielfalt urbanen Gärtnerns. Ferner begehen sie das siebzigste Jubiläum der Wiederbelebung der Grünen Woche nach dem Zweiten Weltkrieg.



Insektenfreundliche Pflanzen, naturnaher Gartenteich und kostengünstige Solaranlage – die Berliner, Kleingärtner werben in der Blumenhalle (Halle 2.2 a) auf einer rund 250 Quadrat-meter großen Musterparzelle für das klimafreundliche Kleingärtnern in der Stadt. Unter dem Motto „Kleingärten – Quelle der Vielfalt“ präsentieren sie zahlreiche Zierpflanzen- und Gemüsearten, die sich gut für die Mischkultur eignen. Denn mit einer sinnvollen Kombination verschiedener Sorten ist der Boden jederzeit bepflanzt und somit vor Erosion geschützt. Auch Schädlinge und Pflanzenkrankheiten lassen sich auf diese Weise vermeiden. Zu den verwendeten Gemüse- und Kräutersorten gehören Kohlrabi, Palmkohl, Grünkohl, Spinat und Mangold sowie Dill, Sellerie, Kerbel und Zitronenmelisse.

„Die diesjährige Gestaltung der Blumenhalle interpretiert das Thema Grüne Stadt in vielen Facetten“, berichtet Gert Schoppa, Projektleiter Grüne Woche der Berliner Gartenfreunde, kurz vor dem Abschluss der Aufbauarbeiten. „Mit unserem Mustergarten wollen wir uns in dieses Konzept einfügen und aufzeigen, in welch vielfältiger Weise man innerhalb von Stadtquartieren klimafreundlich gärtnern kann.“

Die Berliner Kleingärtner und ihre Ausstellungspartner präsentieren inmitten der Blumenhalle ein buntes Informations- und Mitmachprogramm für die ganze Familie. So laden die Gartenarbeitsschulen und die Berliner Schreberjugend zu dem interaktiven Projekt „Stadt GESTALTEN“ ein. Mittels verschiedenfarbiger Elemente können die Besucher auf einer Magnettafel einen Kiez gestalten und somit Anteile von Wohnraum, Grün und Infrastruktur nach ihren Vorstellungen kombinieren. Die Zwischenstände werden fotografisch erfasst, online gestellt und schließlich am Nachmittag des 28. Januar auf der Bühne des RBB ausgewertet.

Die Gartenfachberater laden zum Erfahrungsaustausch ein und geben Tipps insbesondere zu Pflanzenschädlingen, zur Förderung von Nützlingen, zur Bodenqualität, zum Obstbaumschnitt und zur Gartengestaltung. Die Bezirksverbände der Gartenfreunde bieten Marmelade, Bowle oder Knoblauchdipp zur Verkostung an und führen in die Herstellung von Blumengestecken aus kleingartentypischen Pflanzen ein. Ein Früchte-Quizz und Rezepte für Gartenprodukte stehen ebenso auf dem Programm. Auf der Bühne des RBB berichten die Berliner Garten-freunde über ihre Projekte. Unterstützt werden sie von den Kollegen der Landesverbände Brandenburg und Niedersachsen sowie des Bundesverbandes.


70 Jahre Wiederbelebung der Grünen Woche nach dem 2. Weltkrieg
Im Jahre 1948 fand vom 28. August bis zum 5. September die erste Nachkriegs-Grüne-Woche statt, für die der Zentralverband der Kleingärtner, Siedler und bodennutzenden Grundbesitzer e.V. (ZVKS) als Veranstalter fungierte. Denn unter dem Eindruck der Berlin-Blockade sahen sich die Berliner Ausstellungen (BA) und die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) 1948 nicht in der Lage, die Schau zu organisieren. Den Berliner Kleingärtnern bot sich somit die Gelegenheit, ihre jährlich stattfindende Leistungsschau in die Halle 4 des Messegeländes am Funkturm zu verlegen. Eine Situation, die schließlich alle Beteiligten zufriedenstellte – die Stadt konnte an die Vorkriegstradition der Grünen Woche anknüpfen, die Kleingärtner nutzten ein repräsentatives Ausstellungsareal und die Berliner Bevölkerung konnte trotz der Blockade zahlreiche Landwirtschafts- und Gartenbau-Produkte sowie Maschinen und Tiere bestaunen.


Veranstaltungen
Die Funkturm-Gala – 61. Ball der Gartenfreunde findet am Samstag, dem 20.1.2018, ab 20 Uhr im Palais am Funkturm statt. Am Sonntag, dem 21.1.2018, 10 Uhr im CityCube, schließt sich unter dem Motto „Kleingärten – ein Mehrwert für den Klimaschutz? Ein Diskussionsbeitrag zur Stadtentwicklung“ das 15. wissenschaftliche Forum der Berliner Gartenfachberater an. Das Impulsreferat hält Professor Klaus Töpfer (Bundesumweltminister a.D. und ehemaliger Exekutivdirektor des Umweltschutzprogramms der Vereinten Nationen). Am Podiumsgespräch nehmen neben Klaus Töpfer auch Dr. Fritz Reusswig (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung) und Diplom-Ingenieur Sven Wachtmann, Landesgartenfachberater der Berliner Gartenfreunde, teil.

Darüber hinaus finden zwei verbandsinterne Veranstaltungen statt: die Eröffnungsveranstal-tung der Grünen Woche mit Ehrung der Gewinner des 4. Landeswettbewerbs „Kleine Gärten – bunte Vielfalt“ (18.1.2017, 18 Uhr, Halle 2.2 a) sowie der Empfang der Messe Berlin GmbH anlässlich des siebzigsten Jubiläums der Wiederbelebung der Grünen Woche mit Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung „Gemeinsam für biologische Vielfalt in Berlin“ zwischen der Stiftung Naturschutz Berlin und dem Landesverband Berlin der Gartenfreunde e.V. (23.1.2018, 19 Uhr, Halle 2.2 a).


Unser Pressematerial finden Sie im Pressezentrum, Halle 6.3, und unter www.gartenfreunde-berlin.de/presse

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