(openPR) Fängt der frühe Vogel den Wurm oder leidet er unter Schlafstörungen? Allein die Interpretation eines Sprichwortes macht deutlich, welche Bedeutung das Thema Motivation haben kann. Für die einen ist es der Motor ihres täglichen Tuns, für die anderen eine unerträgliche Belastung. Dabei ist Motivation eigentlich ganz einfach.
Wer weiß, warum er etwas tut, sich manches antut und anderes wiederum zum x. Mal aushält, hat seinen Motivator gefunden. Es gibt etwas, für das es sich lohnt. Und dies ist nicht das Geld, der Dienstwagen, der Titel oder das Mobiltelefon des Unternehmens.
• Anerkennung
• Spaß
• Herausforderung
Sind diese Dinge im Beraufsalltag vorhanden, immer wieder zu erfahren und dauerhaft verlässlich, ist es genau der richtige Job, das passende Unternehmen, das beste Team. Und natürlich die besten Vorgesetzten überhaupt. Gibt es dieses in der Firma nicht, lindert auch die nächste Gehaltserhöhung das Leiden nur bedingt.
Um motiviert an etwas heranzugehen, helfen Ziele. Die einen nennen es Meilensteine, andere Herausforderungen. Um Ziele anzustreben, ist eine Frage wesentlich: Wozu? Den Zweck einer Aufgabe zu kennen, die Strategie, die dahintersteckt oder die zukünftige Verwendung des Ganzen, ist eine wesentliche Voraussetzung für motiviertes Handeln.
TIPP: Wer schon lange eine bestimmte Aufgabe verfolgt, sich mit einem Projekt beschäftigt oder eine Baureihe aus dem Effeff kennt, wird sich die Frage nach dem Warum nicht mehr stellen. Erst wer neu hinzukommt, muss das wissen. Denn niemand setzt sich ein Auto und fährt so einfach los. Auch bei lang andauernden Projekten hilft es, sich zwischendurch der Ziele zu vergewissern. Vielleicht haben sich die Rahmenbedingungen schon geändert, ohne dass es jemand bemerkt hat?
Sich weiterentwickeln zu können, seinen Wissensschatz zu vergrößern, neue Aufgaben zu übernehmen – das Wünschen ist erlaubt! Es sind keine Absprachen nötig, keine Erlaubnisse einzuholen oder Anträge zu stellen, um persönliche Ziele neu zu bestimmen, sich etwas auszusuchen. Erst bei der Umsetzung kommt das Umfeld ins Spiel: Genehmigt das Unternehmen Weiterbildungen? Ist das persönliche Potenzial zur Führungskraft vorhanden? Wäre ein Posten in einer anderen Abteilung zu besetzen? Wer sich seine persönlichen Ziele gut überlegt hat, kann überzeugen und Unterstützer gewinnen. Ein „nur mal so“ zählt nicht. Ist die jetzige Firma nicht bereit, die persönliche Weiterentwicklung zu befördern, kann ein Wechsel die richtige Lösung sein.
Um sich der persönlichen Motivation bewusst zu werden, hilft ein Blick hinter die individuellen Kulissen:
• Warum mache ich das?
• Was will ich da?
• Wohin möchte ich noch?
• Was brauche ich, um das zu realisieren?
Das Schauen über den eigenen Tellerrand ist eine schwierige Aufgabe, die manchmal erst dann gelingt, wenn das Umfeld fremd ist oder die Gesprächspartner aus einem anderen Kontext kommen. Die oben genannten Fragen schnell beantworten zu können, bedeutet im Hier und Jetzt angekommen zu sein und die Richtung zu kennen. Dass sich Rahmenbedingungen und Wünsche ändern können, ist wichtig und richtig. Ohne Wege ist jedes Ziel unerreichbar.










