(openPR) Tipps, um Abhängigkeit zu erkennen und zum Umgang damit, Eintritt frei
Berlin-Lankwitz: Bei Menschen in höherem Alter sind Abhängigkeiten von Medikamenten keine Seltenheit. Grund dafür können der im Alter fehlende Lebensinhalt sein und die Langeweile, die Einzug hält. Und wenn Schmerzen oder auch Schlaflosigkeit das tägliche Leben begleiten, wird die ständige Einnahme von vielen verschiedenen Medikamenten schnell zur Normalität. So schleicht sich - unwissentlich und ungewollt - eine Medikamentenabhängigkeit ein, die der Betroffene vielleicht nicht einmal wahrnimmt. Und selbst wenn, dann ist es ein schambesetztes Thema, über das man lieber schweigt. Aus dem gleichen Grund sprechen Angehörige und Bekannte die vermeintlich Betroffenen nicht an.
Studie belegt Medikamenten- und Alkoholprobleme im Alter
Im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) fand zum Thema „Umgang mit suchtmittelabhängigen älteren Menschen“ eine repräsentative Befragung unter 1.000 ambulanten Pflegediensten und stationären Pflegeheimen in Deutschland statt. Der Studie1 zufolge schätzen die befragten Pflegekräfte, dass derzeit zirka 14% der Menschen die von ambulanten Pflegediensten und in stationären Einrichtungen betreut werden, Medikamenten- und/ oder Alkoholprobleme haben. Die Tendenz ist steigend, da die Menschen immer älter werden.
Vortrag mit allgemeinverständlichen Informationen
Pflegende Angehörige, Betroffene, Pflegekräfte und alle, die das Thema interessiert sind eingeladen zu einem einstündigen Vortrag zum Thema „Suchtsensible Pflege“ mit Schwerpunkt auf Medikamentenabhängigkeit. Den bietet das auf Intensiv- und Schwerstpflege spezialisierte Pflegeheim Sanatorium West, Dessauerstraße 1 in 12249 Berlin-Lankwitz zusammen mit der Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH am Mittwoch, 17. Januar 2018 um 17 Uhr an. Expertin ist Diplom-Pädagogin Anke Schmidt. Nach einer kurzen Einführung vermittelt sie Grundlagenwissen zu Sucht und Co-Abhängigkeit, gibt Tipps, wie man Suchtprobleme erkennen kann und wann man intervenieren sollte und wie man die Suchtprobleme ansprechen kann. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung erbeten unter Telefon (030) 77 30 20.
1 Weitere Informationen zur Studie und Download:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/ressortforschung/krankheitsvermeidung-und-bekaempfung/drogen-und-sucht/epidemiologie-des-suchtmittelkonsums/umgang-mit-suchtmittelabhaengigen-aelteren-menschen.html
Kontakt Sanatorium West:
Carola Focke (Leiterin) | Tel.: (030) 773 02-0 | E-Mail:
Dessauerstraße 1 | 12249 Berlin-Lankwitz | Internet: www.sanatorium-west.de










