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Die Zukunft der Kommune ist digital

30.11.201711:40 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Zwei­tägige Ideen­werkstatt erarbeitet Ideen und Lösungs­ansätze für die digitale Zukunfts­kommune. Auf dem Weg zur digitalen Zukunftskommune sind branchenübergreifende Ideen und Lösungsansätze erforderlich. Mit der zweiten Auflage der Morgenstadt-Werkstatt bieten das Fraunhofer IAO und das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg allen Stakeholdern für Stadt- und Regionalentwicklung eine kreative Plattform für urbane Innovationen.



»Kommunen sind die Brückenbauer der Digitalisierung. Weniger Staus, saubere Luft oder eine bessere medizinische Versorgung – all das kann mit modernen Technologien auch Realität werden. Um den Ideen Schub zu geben, bieten wir den Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen, Start-ups und der angewandten Forschung jetzt an zwei Tagen einen kreativen Experimentierraum, um an innovativen Lösungen von morgen zu tüfteln. Wir reden also nicht nur über die Digitalisierung, sondern packen sie ganz konkret an«, sagte Digitalisierungsminister Thomas Strobl am Mittwoch (29. November 2017) auf der gemeinsamen Veranstaltung »Morgenstadt-Werkstatt meets Digitale Zukunftskommune@bw« seines Ministeriums und des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart.
»Die Digitalisierung ist einer der Kernaufgaben moderner Gesellschaften. Dafür nehmen wir als Landesregierung in den nächsten Jahren richtig Geld in die Hand, insgesamt bis 2021 rund eine Milliarde Euro. Auch für die 1.101 baden-württembergischen Kommunen ist die Digitalisierung längst nicht nur irgendein Standortfaktor, sondern ein ganz entscheidender. Dort leben und arbeiten die Menschen, nirgendwo sonst wird die Digitalisierung für die Menschen so konkret spürbar. Deshalb ist die Zukunft der Kommune auch digital«, unterstrich Minister Thomas Strobl. Das Land wolle dazu beitragen, die Städte und Gemeinden zu Motoren der Digitalisierung zu entwickeln. »Alleine für die Digitalisierung in den Städten und Gemeinden nehmen wir in den nächsten zwei Jahren rund 23 Millionen Euro in die Hand«, sagte Minister Thomas Strobl.
Die 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Morgenstadt diskutieren und entwickeln an zwei Tagen Lösungen und Anwendungen für die Stadt von morgen. Sie bietet den Teilnehmern einen Rahmen für Vernetzung, Wissensaustausch und vor allem zu einem frühzeitigen Ideen- und Lösungsaustausch. »Unser Ziel ist, dass die Kommunen in Baden-Württemberg die vielfältigen digitalen Potenziale nutzen und sich deutschlandweit zu digitalen Vorreitern entwickeln. Wir bringen Städte, Gemeinden und Landkreise mit Innovatoren aus der Wirtschaft und Forschung zusammen. In Kreativ-Workshops und innovativen Speed-Dating-Formaten entwickeln wir mit Teilnehmern und Praxispartnern bedarfsorientierte Lösungen für die lebenswerte und intelligente Kommune von morgen«, so der Institutsleiter des Fraunhofer IAO und Technologiebeauftragte der Landesregierung, Prof. Dr. Wilhelm Bauer.

Beispiel Infrastruktur:
So ist der Bereich Infrastruktur für die Kommunen ein ganz wichtiges Thema. In dem Workshop Straßenerhaltungsmanagement 2.0 gibt es beispielsweise Einblicke, wie Kommunen und ihre Tiefbauämter über eine intelligente, kontinuierliche und vor allem automatisierte Zustandserfassung der Straßen die daraus gewonnenen Daten intelligent mit den Planungen für Instandhaltungsmaßnahmen verknüpfen können. Das sorgt nicht nur für eine rechtzeitige und vor allem kosteneffiziente Instandsetzung der Straßeninfrastruktur.

Beispiel Polizei:
In dem Workshop Community Policing legt die Polizei Stuttgart einen Schwerpunkt auf die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürger in einer zunehmend vernetzten Welt. Dabei geht es um die Frage, über welche Kanäle die Polizei künftig am besten kommuniziert und informiert, um die Bürger zu erreichen.

Smart City Makeathon: »Digitalisierung.­Gemeinsam.­Gestalten«

Mit einem Smart City Makeathon gibt es bei der Morgenstadt-Werkstatt eine ganz besondere Attraktion, die das Versprechen »Digitalisierung.Gemeinsam.Gestalten« einlöst. Der Begriff Makeathon ist eine Wortschöpfung, die sich aus dem Englischen »make« (machen) und »Marathon« ableitet. Die Idee dahinter: Die Teilnehmer bringen ihre Fähigkeiten beispielsweise aus der Kreativszene, Programmiertechniken oder der Architektur mit ein und arbeiten gemeinsam an der Vision einer intelligent vernetzen Stadt. Nach den so genannten »Lightning Talks«, mit denen Experten Denkanstöße geben, wird in verschiedenen Teams gemeinsam gelötet, gestaltet und programmiert. Die besten kreativen Arbeiten wurden von Minister Strobl am Abend des 29. November um 17 Uhr prämiert.

Digitale Zukunfts­kommune – Schwerpunkt­thema von digital@bw

Die Landesregierung macht die Digitale Zukunftskommune zu einem Schwerpunktthema ihrer Digitalisierungsstrategie digital@bw. Dazu sollen zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht werden, beispielsweise der landesweite Wettbewerb »Digitale Zukunftskommune@bw«, bei dem mit 7,6 Millionen Euro bis zu vier digitale Modellkommunen in den Bereichen der Verwaltung, Mobilität oder Gesundheit gefördert und weitere 50 Kommunen des Landes bei der Entwicklung ihrer Digitalisierungsstrategie unterstützt werden. Einzelheiten zum Wettbewerb finden Sie unter www.digital-bw.de.
 
Weitere Informationen:
https://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/presse-und-medien/aktuelles/1966-die-zukunft-der-kommune-ist-digital.html

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