(openPR) Glasapparaturen sind in wissenschaftlichen Laboren die Basis für Forschung und Versuchsreihen. Filigrane Röhrchen oft mit einem kaum erkennbaren Durchmesser müssen in Präzisionsarbeit hergestellt und angepasst werden. Vorgegebene technische Zeichnungen sind die Grundlage für den Glasapparatebau-Meister, der neben der Heißverarbeitung auch bohren, schleifen, sägen und ätzen muss. „Wir sehen in unserer Branche einen immer größeren Reparaturbedarf seitens der Labore und Forschungseinrichtungen“, sagt Stefan Helfensdörfer, der im oberbayerischen Burgkirchen eine Meisterwerkstatt betreibt und Kunden in ganz Deutschland beliefert.Aber auch in der komplexen Messtechnik bei der Lebensmittelherstellung werden Kolben, Destillierbrücken oder Hochleistungs-Intensivkühler gebraucht. In der Regel schicken die Chemiker und Physiker ihre Zeichnungen der Apparaturen in die Werkstatt und vertrauen auf dashandwerkliche Geschick. Helfensdörfer, der neben dem Glasapparatebau auch im Modellbau aktiv ist und hier vom Motorrad bis zur Villa viele Kundenwünsche sozusagen „gläsern macht“, legt Wert auf eine offene Werkstatt und will Schülern, Studenten und Besuchern das Berufsbild näherbringen und so auch ein wenig dafür sorgen, dass das Interesse für die Zunft der Glasbläser und Glasapparatebauer wächst.
Stefan Helfensdörfer hat nach 20 Jahren Berufserfahrung eine eigene Meisterwerkstatt im oberbayerischen Burgkirchen eröffnet. Der Schwerpunkt liegt im Glasapparatebau und im Modellbau. Im Segment der Glaskunst arbeitet er auftragsbezogen und holt sich hier seine Anregungen weitgehend in der Natur.











