(openPR) Die hohe Schulabbrecherquote (SAQ) junger Menschen steht als ein großes Problemfeld sowohl in Deutschland als auch in Europa in den letzten Jahren im Mittelpunkt der Diskussionen. Besonders häufig betroffen sind Kinder aus sozialschwachen Familien mit niedrigem Bildungsniveau und Kinder mit Migrationshintergrund, die Anpassungsschwierigkeiten haben. Die Gründe für einen Schulabbruch liegen aber oft in einer Kombination aus verschiedenen Faktoren.
Das Erasmus-Projekt CEPAE, welches vom Institut Arbeit und Technik (IAT/Westfälische Hochschule) zusammen mit Projektpartnern aus Italien, Spanien und der Türkei durchgeführt wurde, zielte auf wirksame Maßnahmen, um die Schulabbrecherquote in Deutschland und den Partnerländern zu reduzieren mittels Motivation der Schülerinnen und Schüler und durch attraktiveren Unterricht. Coaching sollte die Schüler motivieren, ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten besser zu nutzen. Die Methode schöpft das volle Potential jeder Person aus, stärkt es und gibt ihnen die notwendigen Ressourcen um ihre Fähigkeiten weiter auszubauen.
Die Maßnahmen im Projekt wurden zusammen mit Repräsentanten der beteiligten Schulen diskutiert und zu einem vom Institut Arbeit und Technik entwickelten Leitfaden zusammengefasst. Dieser Leitfaden enthält auch Ergebnisse von der Pilotierung der Maßnahmen in den drei Partnerländern und ist in allen Projektsprachen (Deutsch, Italienisch, Spanisch, Türkisch) verfügbar.
Interessenten können sich gerne an Ileana Hamburg (
), oder Fikret Öz (
) wenden.
Quelle: Institut Arbeit und Technik
Institut Arbeit und Technik / Claudia Braczko
Claudia Braczko
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Wissen und Innovation für Wohlstand und Lebensqualität
Das Institut Arbeit und Technik (IAT) versteht sich als eine Forschungs- und Entwicklungseinrichtung, deren wissenschaftliches und praktisches Interesse der Organisation von Wissen und Innovation für nachhaltigen Wohlstand und Lebensqualität gilt. Als zentrale Einrichtung der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen und Kooperationspartner der Ruhr-Universität Bochum bildet das IAT ein gemeinsames Kompetenzzentrum für Innovation der beiden Hochschulen. Dazu werden Schnittstellen zwischen der universitären Grundlagenforschung und der Anwendungsforschung der Fachhochschule entwickelt und ausgebaut. Dies erfolgt über konkrete Themen wie „Märkte, Branchen, Wertschöpfungsketten“, „Gesundheit und Lebensqualität“, „Raum, Region, Stadt und Quartier“, „Soziale, organisatorische und technische Innovationen“, „Zukunft von Arbeit und Wirtschaft“.
In regionalen, nationalen und internationalen Forschungsprojekten werden die Kompetenzen des IAT fortwährend weiterentwickelt und in Gestaltungsprojekten sowie in der universitären Lehre umgesetzt bzw. weitergegeben.
Forschung, Entwicklung, Diffusion, Erprobung
Als Forschungseinrichtung an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis bietet das IAT Handlungsansätze zur Lösung der gesellschaftlichen und ökonomischen Herausforderungen auf Basis des wissenschaftlichen Standes und neuer Erkenntnisse in Forschung und Entwicklung an. Gleichzeitig werden die praktischen Erfahrungen systematisch aufgearbeitet und für weitere Grundlagenforschung zugänglich gemacht.